Schärding: Große grenzüberschreitende Hochwasserschutzübung!

Ein Hochwasser am Inn war Übungsannahme der zweitägigen Hochwasserschutzübung am 19. und 20. Oktober 2018. In den Abendstunden des Freitags wurde in Schärding Hochwasseralarm ausgelöst. Der erste Teil des Hochwasserschutzes musste vom Gemeindebauhof aufgebaut werden, die Feuerwehr unterstützte mit der Einsatzleitung und der Zentrale. Hochwasserassistentinnen begannen mit der Verständigung der betroffenen Bevölkerung. Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf die Abläufe bei Nacht gelegt, der Aufbau konnte um 23:30 Uhr abgeschlossen werden. (mehr …)

Lithium-Ionen Akkus

Wie geht man im Ernstfall mit brennenden Lithium-Ionen Akkus um? Diese Frage stellten sich mehrere Brandschutzbeauftragte und Sicherheitsfirmen auf Einladung von der Firma Brandschutz Jost am 18. Oktober in Schönau/ Triesting. Lithium-Ionen Akkus sind in Handys, Laptops, Bohrmaschinen und Fahrzeugen verbaut bzw. werden durch diese angetrieben. Im Brandfall stehen Feuerwehren, aber auch die Industrie vor dem Problem, kein geeignetes Löschmittel parat zu haben. Aus Mangel an Alternativen muss oft langwieriges dauerhaftes Beaufschlagen mit Wasser als Kühleffekt herhalten. Die Firma Bavaria Fire Fighting Solutions hat für genau diese Thematik einen Feuerlöscher entwickelt, der durch ein spezielles Löschmittel den brennenden Akku einkapselt und somit dem Feuer den notwendigen Sauerstoff entzieht und das Brandgut gleichzeitig kühlt. (mehr …)

255 Feuerwehrmitglieder in gasbefeuerter Übungsanlage

Von 08. bis 14.10.2018 fand in Hollabrunn die Atemschutzausbildung Stufe 4 – Heißausbildung in gasbefeuerten Anlagen statt. Dabei können die Atemschutzgeräteträger realistisch die Bekämpfung eines Zimmerbrandes üben. Mehrere mit Gas befeuerte Brandstellen gilt es zu bekämpfen. Die Feuermitglieder lernen dabei das richtige Einschätzen von Temperaturen, den korrekten Einsatz der Strahlrohre, die Türöffnung, Schlauchmanagement und die verbesserte Kommunikation im Trupp.

(mehr …)

Großübung in Oberwaltersdorf forderte 6 Feuerwehren

Bei Ankunft des zweiten Tanklöschfahrzeuges der Feuerwehr Oberwaltersdorf sprang eine brennende Person aus dem 1. OG und musste von den Einsatzkräften mittels Löschdecke abgelöscht werden.Es wurden im Zuge der Übung 3 C-Löschleitungen im Innenangriff sowie ein Wenderohr über die Drehleiter vorgenommen und von 8 Atemschutztrupps 16 Personen, die sich größtenteils in Rollstühlen und Krankenbetten befanden aus dem Gefahrenbereich gerettet. (mehr …)

Großübung BFK Flachgau – Zwischenbericht

Gegen 13:00 Uhr wurde von einem Spaziergänger im Bereicht Henndorfer Berg – Große Plaike ein Waldbrand gemeldet. Daraufhin wurde umgehend durch die LAWZ Salzburg die Feuerwehr Henndorf alarmiert. Im Zuge der Erkundung wurden vom Einsatzleiter die Umlandfeuerwehren und die Spezialeinheit Waldbrand (Sondereinsatzplan Waldbrand) alarmiert. Weiters wurde auch ein Hubschrauber zur Lageerkundung und Untersützung von der Flugeinsatzstelle des BM.I angefordert. (mehr …)

Sicherer Stromeinsatz

Die Austrian Power Grid AG (APG) rüstet ihre Masten mit QR-Codes als schnelles und unkompliziertes Sicherheitstool auf: Einsätze im Bereich von Hochspannungs-Freileitungen stellen die beteiligten Einsatzkräfte immer vor besondere Herausforderungen. Wichtigste Maßnahme ist die Abschaltung der betroffenen Leitung, um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen. Der Netzbetreiber Austrian Power Grid AG hat nun ein neues Sicherheitstool geschaffen: Alle 12.000 Masten im Netz der APG sind seit Sommer 2018 auf den bekannten Mastnummerntafeln mit QR-Codes ausgestattet. Damit wird ein neuer Sicherheitsstandard geschaffen, der die Arbeit aller Blaulichtorganisationen bei Störfällen an oder in Zusammenhang mit Höchstspannungsleitungen erleichtern soll.

Ein Klick aufs Smartphone

Der QR-Code kann mittels Scanner oder einfach mit der Kamera von IOS oder Android Smartphones abgelesen werden. Dadurch öffnet sich sofort die entsprechende Seite. Im Falle eines Notfalles drückt man hier auf „Notfallmeldung“ und es beginnt die Informationskette automatisiert zu laufen. Der Melder muss nicht mehr beim Mast verbleiben, um die Informationen auf der Masttafel weiterzugeben, sondern kann zum Einsatzort zurückkehren.

Nach Auslösen der Nofallmeldung wird der Melder telefonisch direkt mit dem Sicherheitszentrum verbunden. Parallel zum Telefongespräch werden alle Infos zum Einsatzort (Koordinaten des Masten, Leitungsdaten etc.) an das Sicherheitszentrum gesendet. Fehlerquellen bei der Übermittlung können so weitgehend ausgeschlossen werden, der Mast ist eindeutig zuordenbar.

(mehr …)

Pin It on Pinterest