Aus der Geschichte


Genau vor 100 Jahren … Explosion in Blumau

FEUERwehrOBJEKTIV hat am Tag genau 100 Jahre nach der Explosionskatastrophe die FF Blumau-Neurißhof besucht. Den 40 Aktiven stehen ein HLF 2 MAN-Rosenbauer, ein RLF 2000 MAN-Rsoenbauer und ein TLF 1000 MB -Lohr zur Verfügung – und DER Oldtimer schlechthin: das Gräf&Stift-Löschfahrzeug mit Knaust-Aufbau von 1916! Die 2000-Einwohner-Gemeinde im Steinfeld hat eine mehr als spannende, kaum mit anderen Orten vergleichbare Geschichte: im 19. Jahrhundert wurde hier eine Munitionsfabrik errichtet, im Ersten Weltkrieg erreichte die Betrieb Berühmtheit als einer der größten Rüstungsbetriebe der k.u.k. Monarchie überhaupt. Klarerweise mussten entsprechende Wohnbauten und diverse Infrastruktur errichtet werden. Die Brandschutz-Reform 1916 brachte der Munitionsfabrik eine Berufsfeuerwehr. Nach Kriegsende lief die Produktion weiter – und am 25.5.1922 kam zu einer folgenschweren Explosion! Vier Feuerwehrmänner und 19 weitere Personen starben, es gab hunderte Verletzte und Zerstörungen ungeahnten Ausmaßes!

Die FF heute

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Steirisches Feuerwehrmuseum: Sonderausstellung – Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Graz

Bei der Sitzung des Grazer Gemeinderates wurde am 18. Jänner 1853 der Beschluss gefasst, eine Feuerwehr, die sogenannten Pompiers, zu gründen. Am 15. Juni 1853 hielt das Löschkorps seine erste Übung ab, deshalb wird dieser Tag als der Gründungstag der Feuerwehr der Stadt Graz angesehen. In der Geschichte des Feuerwehrwesens in Graz hinterließen auch die Freiwillige Feuerwehren nachhaltige Spuren. Sie waren gut ausgebildet und für damalige Verhältnisse modern ausgerüstet. Nachdem viele ihrer Mitglieder in Zweiten Weltkrieg ihrer Wehrpflicht nachkommen mussten, bedeutete das Ende des Krieges auch das Ende dieser freiwilligen Organisationen in Graz. Sie konnten sich trotz aller Anstrengungen nicht mehr formieren.

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Vor 50 Jahren: Brand der Pfarrkirche in St. Jakob im Rosental

An einem heißen Frühlingsnachmittag im März 1972 wurde unsere Pfarrkirche durch einen Brand schwer beschädigt. Es war am Samstag, den 25. März 1972, als ein furchtbares Schicksal unsere Pfarrkirche erfasste, denn am Südhang des Kirchenhügels kam es am Nachmittag zu einem Wiesenbrand. Wie Augenzeugen von damals berichteten, wurden durch den Wind brennende Grasbüschel auf das holzgedeckte Kirchendach getragen. Ausgehend vom Schindeldach griff der Brand auf das gesamte Bauwerk und den Kirchturm über und die Kirche brannte in weiterer Folge bis auf die Grundmauern nieder.Genau 50 Jahre später erinnerte man sich dem Brand der Pfarrkirche und trifft sich am Ort des Geschehens wieder.

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Vor 30 Jahren: die Hofburg brennt

Vor 30 Jahren in der Nacht vom 26. auf den 27. November 1992 brach im Großen Redoutensaal der Hofburg Wien ein Brand aus, der den Saal weitestgehend zerstörte und den benachbarten Kleinen Redoutensaal stark in Mitleidenschaft zog. Ein bedeutender Teil des baukulturellen Erbes der Republik Österreich fiel damit dem Brandzum Opfer. Heuer jährt sich dieses Brandereignis zum 30. Mal. Grund genug für die Burghauptmannschaft Österreich, das Jahr 2022 als Gedenk- und Informationsjahr zu nützen. Der Brand, der noch vielen in Erinnerung ist und bei dem mehr als 240 Feuerwehrleute im Einsatz waren wird genauer beleuchtet und auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen kommen zu Wort. Unter www.burghauptmannschaft.at/themen/30Jahre-Redoutensaalbrand wurde eine eigene Informationsseite eingerichtet, die während des Jahres laufend ergänzt wird.

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Wien und Niederösterreich: Seit 100 Jahren „getrennt“

Der Fuhrpark der „städtischen Feuerwehr“ vor der Zentralfeuerwache Am Hof kurz vor dem Ersten Weltkrieg.

Seit 1.1.1922 sind Niederösterreich und Wien eigene Bundesländer. Schon 1920 hatte die Politik diese Vorgangsweise beschlossen. Letztlich entstand dadurch das „schwarze NÖ“ und dass „Rote Wien“. Die Aufteilung diversen Besitzes war kompliziert und führte zu verschiedenen Umstrukturierungsmaßnahmen – und klarerweise betraf er auch die Feuerwehren. In Wien bestand seit 1892 (Eingemeindung der Vororte, sprich der Bezirke 11 bis 19) der „Verband der Freiwilligen Feuerwehren der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien“, welcher dem NÖ Landesfeuerwehrverband angehörte und (nach der Eingemeindung von Floridsdorf) aus rund 60 (!) Feuerwehren bestand. Seit 1900 gab es außerdem den (bis heute bestehenden) Landesverband der Betriebsfeuerwehren von Wien. Die Berufsfeuerwehr geht auf die vier Löschknechte von 1986 zurück und hatte schon damals Weltruf, ihr Haupteinsatzgebiet lag in den Bezirken 1-10.

FF Rudolfshügel im 10. Bezirk
BTF Simmeringer Waggonfabrik, heute Siemens Wien 11
Feuerwache Floridsdorf 1920 – „gemischt“ mit BF und FF besetzt
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Feuerwehr auf der Euroantik

Die Entwicklung der Feuerwehrleitern und des Atemschutzes in Tirol sind die zwei Hauptthemen der Feuerwehr-Sonderausstellung im Rahmen der diesjährigen Euroantik, die von noch bis morgen Sonntag in der Messe Innsbruck stattfindet.Nach mehrfacher Verschiebung öffnet die Euroantik als erste indoor-Messe Österreichs an diesem Wochenende ihre Tore.Landes-Feuerwehrkommandant Ing. Peter Hölzl zeigt sich stolz über die von den Feuerwehren im Rahmen der Sonderausstellung gezeigten Exponate an Feuerwehrleitern vergangener Tage: „Feuerwehrgeschichte ist auch ein Teil des Kulturgutes einer jeden Gemeinde. Leider sind viele Exponate aus früheren Zeiten nicht mehr vorhanden, daher freut es mich umso mehr, dass sich in vielen Feuerwehren Gruppierungen gefunden haben, welche sich ehrenamtlich um die erhaltenen Fahrzeuge kümmern und diese mit teils großem Zeitaufwand restaurieren, instandhalten und wie hier im Rahmen der Euroantik einem breiten Publikum präsentieren. Mich beeindruckt es immer wieder, sich vorzustellen, wie unsere Vorfahren damals mit diesen Gerätschaften in den Einsatz gingen, Leben retteten und Brände bekämpften.“Landes-Feuerwehrkommandant Ing. Peter Hölzl zeigt sich stolz über die von den Feuerwehren im Rahmen der Sonderausstellung gezeigten Exponate an Feuerwehrleitern vergangener Tage: „Feuerwehrgeschichte ist auch ein Teil des Kulturgutes einer jeden Gemeinde. Leider sind viele Exponate aus früheren Zeiten nicht mehr vorhanden, daher freut es mich umso mehr, dass sich in vielen Feuerwehren Gruppierungen gefunden haben, welche sich ehrenamtlich um die erhaltenen Fahrzeuge kümmern und diese mit teils großem Zeitaufwand restaurieren, instandhalten und wie hier im Rahmen der Euroantik einem breiten Publikum präsentieren. Mich beeindruckt es immer wieder, sich vorzustellen, wie unsere Vorfahren damals mit diesen Gerätschaften in den Einsatz gingen, Leben retteten und Brände bekämpften.“

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Steirisches Feuerwehrmuseum – NEWS

Voller Betrieb im Zentrum für Feuerwehr, Kunst und Kultur in Groß St. Florian. Neben der ständigen Ausstellung zur Geschichte der Feuerwehr und der Fahrzeughalle („von der Kastenspritze über Dampfspritze und Prototypen der 30er Jahre bis zum TLF“) mit etlichen wirklich sehenswerten Exponaten, kommen jetzt auch wieder Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Beachtlich der neue Keramik-Florian, dessen Montage ein Tüftlerstück war.

Glück auf & Gut Heil

Aktuell ist eine interessante Schau aus dem Bereichsfeuerwehrverband Leoben zu sehen. Unter dem Titel Glück auf (Bergmannsgruß) und Gut Heil (steirischer Feuerwehrgruß) wird die enge Verbindung der Feuerwehren mit dem Bergbau und den Hüttenwerken der Region gezeigt. Eisenerz, Hieflau oder Radmer und natürlich die obersteirische Metropole Leoben mit der Montanuniversität hatten – schon aus Gründen des Eigenschutzes – großes Interesse am Brandschutz, viele Feuerwehren sind aus Betriebsfeuerwehren oder ähnlichen Einrichtungen hervorgegangen. Die BTF VA Donawitz zählt bis heute zu den größten Einrichtungen dieser Art in ganz Österreich.

Der Besuch des Museums ist abolut empfehlenswert – dafür sollte man unbedingt zwei Stunden einplanen. Die traumhafte Umgebung der Süd- und Weststeiermark bietet viele Möglichkeiten für die Gestaltung des restlichen Tages.

Alle Infos: www.feuerwehrmuseum.at

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Prototyp des „Panthers“ auf Reisen

Er ist ein Jahr älter als der Münchner Airport und stand als Löschfahrzeug fast drei Jahrzehnte im Dienst der Flughafenfeuerwehren in Genf und Sion: Der 1991 fertiggestellte Prototyp des Flughafenlöschfahrzeugs Panther des österreichischen Herstellers Rosenbauer. Auf seiner letzten Dienstreise aus dem Schweizer Sion zum Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg legte der Panther jetzt einen Zwischenstopp auf dem Flughafen München ein. Die Flughafenfeuerwehr des Münchner Airports verfügt gegenwärtig über vier im Jahr 2020 ausgelieferte Panther. Ein weiterer Panther älterer Bauart (Mitte) wird von der Flughafenfeuerwehr heute als Reservefahrzeug genutzt.

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Löschboot übrsiedelt ins Museum

60 Jahre lang war der Main-Abschnitt am Industriepark Höchst sein „Revier“, mit dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand geht es jetzt noch einmal auf eine große Reise, rheinabwärts bis zur Nordsee: Das Feuerlöschboot von Infraserv Höchst geht in „Rente“. Und weil sechs Jahrzehnte im Dienst der Sicherheit ein außergewöhnlicher Anlass sind, wurde „FLB Hoechst“ am Montag gebührend verabschiedet. Dann startete die Tour nach Norderstedt, wo das Infraserv-Löschboot Teil der Dauerausstellung des Feuerwehrmuseums Schleswig-Holstein wird. Dr. Thorsten Peine, stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr von Infraserv Höchst, übergab die Schlüssel an Wolfgang Keln vom Feuerwehrmuseum. „Wir sind sehr froh, dass unser Feuerlöschboot, das uns so viele Jahre gute Dienste geleistet hat, nun an ein Museum übergeben werden kann und nicht abgewrackt werden muss“, sagte Peine. „FLB Hoechst“ wurde 1961 erbaut und ist seit 1962 im heutigen Industriepark Höchst im Einsatz, einem Forschungs- und Produktionsstandort von rund 90 Chemie- und Pharmaunternehmen mit 22.000 Mitarbeitern. Der Main durchfließt das 4,6 Quadratkilometer große Areal im Frankfurter Westen.

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