Fachwissen
Brandgefahr durch Lithium-Batterien
Anlässlich des „Tages der Batterie“ (18.2.) luden die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK), das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) sowie der Österreichische Bundesfeuerwehrverband zu einem Medientermin der besonderen Art: Brände in Abfallanlagen, insbesondere verursacht durch falsch entsorgte Lithium-Batterien, stellen für Feuerwehr und Einsatzorganisationen eine enorme Herausforderung dar. Ein Live-Experiment des Bundesfeuerwehrverbandes hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell sich große Abfallmengen entzünden und wie langwierig sowie aufwendig die Bekämpfung solcher Brände sein kann. Neben dem hohen personellen und technischen Aufwand sind vor allem die Luftbelastung durch Schadstoffe und die Entsorgung des kontaminierten Löschwassers problematisch. Das Löschwasser muss sorgfältig aufgefangen und aufwendig entsorgt werden, um Umweltschäden zu vermeiden.

Laut Berthold Kren von Saubermacher belaufen sich die Schäden durch solche Brandfälle in Österreich bereits auf mehrere Millionen Euro. Das bringt die Recycling-Branche und ihre Versicherungen unter Druck: Immer mehr Versicherungsanstalten erhöhen die Prämien drastisch oder steigen ganz aus, da die Schadenssummen kaum kalkulierbar sind. Somit steht das gesamte System der Abfallverarbeitung vor einem großen Risiko. Unternehmen wie Saubermacher investieren daher gezielt in Brandschutzmaßnahmen, um die sichere Annahme, Sortierung und Lagerung von Batterien zu ermöglichen und gleichzeitig Mitarbeiter*innen zu schützen.
mehr lesen…FO online
Kommandantentreffen in Kitzbühel




Austausch der Schwerpunktfeuerwehren Tirols in Kitzbühel: Am Dienstag vor den Hahnenkammrennen trafen sich die Kommandanten sowie deren Stellvertreter der Tiroler Schwerpunktfeuerwehren – das sind Feuerwehren aus Gemeinden mit mehr als 7.000 Einwohnern – zu einem jährlichen Erfahrungsaustausch in Kitzbühel. An dem Treffen nahmen unter anderem Bezirksfeuerwehrinspektor Bernhard Geisler, Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Schroll sowie Vertreter der Berufsfeuerwehr teil. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Klaus Winkler und Kommandant Andreas Reisch stand das Thema Großveranstaltungen im Fokus der Veranstaltung. Mag. Maximilian Asen von der Abteilung Gemeinden des Landes Tirol referierte über aktuelle Inhalte und Anforderungen des Tiroler Veranstaltungsgesetzes. Im Anschluss berichtete Kommandant Reisch über die Aufgaben und Herausforderungen der Feuerwehr Kitzbühel im Zusammenhang mit den Hahnenkammrennen.
mehr lesen…Schärding: Rettung von ins Eis eingebrochenen Personen






Die aktuelle Wetterlage haben die Einsatzkräfte der FF Schärding genutzt, um eine spezielle Übung abzuhalten. „Rettung von ins Eis eingebrochenen Personen an der Pram,“ war die Übungsannahme am Dienstag, 13. Jänner. Nach einem theoretischen Teil im Feuerwehrhaus, wo das Vorgehen bei solchen Einsätzen nochmals erläutert wurde, genauso, wie die Erste-Hilfe-Maßnahmen bei unterkühlten Personen. Im Anschluss wurden im Rahmen einer kurzen Einsatzübung die Maßnahmen praktisch umgesetzt. Zwei Taucher waren dazu auf die Pram gegangen, bis sie dort in einem Bereich der Abstmühle eingebrochen waren. Mittels speziellem Eisretter und alternativen Methoden wurden die beiden rasch ans sichere Ufer geholt.
mehr lesen…Tunnel- Taktik
Tunnel- Taktik — ENTWURF
„Der Lenker konnte sich aus dem Fahrzeug befreien, war jedoch im Tunnel im starken Rauch eingeschlossen. Durch Atemschutzkräfte der Feuerwehr erfolgte über einen seitlichen Zugang von der anderen Tunnelröhre die Rettung“. Damit ist auch gleich die Tunneltaktik Österreichs erklärt.
mehr lesen…Einbruch ins Eis: FF St. Pölten-Stadt übt praktisch für den Ernstfall






Die winterlichen Wetterverhältnisse nutzte die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Stadt für eine praktische Übung am Ratzersdorfer See am Montag, dem 12. Jänner 2026. Thema war die Rettung von ins Eis eingebrochenen Personen mit unterschiedlichen Möglichkeiten.
mehr lesen…Innovatives Pilotprojekt mit automatisierten Drohnen im Münchner Stadtgebiet

10.00 Uhr Ab Mittwoch, den 3.12.2025 setzt die Feuerwehr München ein automatisiertes Drohnensystem ein, das im Rahmen eines Pilotprojekts gemeinsam mit dem Unternehmen Skyflow erprobt wird. Ziel des Projekts ist es, Erfahrungen im operativen Einsatz zu gewinnen und das Potenzial automatisierter Drohnensysteme zur Verbesserung der Einsatzführung und Gefahrenabwehr zu evaluieren. Damit geht die Feuerwehr München als Vorreiter voran: Es ist der erste automatisierte Drohnenbetrieb in dieser Größenordnung im deutschen Feuerwehrwesen.
mehr lesen…Atemschutzleistungsprüfung in Braunau: 166 Leistungsabzeichen für höchste Sicherheit im Einsatz

Braunau am Inn – Atemschutzeinsätze gehören zu den gefährlichsten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Immer wieder berichten Medien über Menschen, die aus verrauchten Wohnhäusern und Treppenhäusern gerettet werden müssen. In solchen Lagen arbeiten auch die Einsatzkräfte selbst an der Grenze des Zumutbaren: giftige Brandgase, Nullsicht, Hitze und Einsturzgefahr verlangen den Atemschutzgeräteträgern alles ab. Um unter diesen Bedingungen professionell helfen zu können, braucht es eine exzellente Ausbildung, das sprichwörtlich „blinde“ Beherrschen der Gerätschaften und eine sehr gute körperliche Fitness.

Skibusunfall mit Verletzten – Einsatzkräfte übten

Am Samstag, den 22. November 2025, fand in Zell am Ziller eine groß angelegte Einsatzübung mit rund 75 Einsatzkräften statt. Mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison zeigen die Einsatzkräfte im hinteren Zillertal einmal mehr, dass sie auf die besonderen Herausforderungen einer touristisch geprägten Region bestens vorbereitet sind.

Übung im Tunnel Semmering

Am 15.11.2025 fand eine Bundesländerübergreifende Tunnelübung im Semmeringtunnel auf der S6 Semmering Schnellstraße statt. Um 17:00 Uhr erfolgte der Übungsalarm „Brand im Semmeringtunnel Fahrtrichtung Seebenstein“ für die Feuerwehren BTF voestalpine Böhler Bleche,Mürzzuschlag, Spital am Semmering und Steinhaus am Semmering. Zeitgleich wurde ebenfalls die BTF voestalpine Tubulars mit dem Atemluftcontainer sowie auf niederösterreichischer Seite die Feuerwehren Maria Schutz und Schottwien alarmiert.

