Fachwissen


Spezialausbildung für Drehleitermaschinisten

Um für die Bevölkerung professionelle Hilfe anbieten zu können, ist laufende Ausbildung erforderlich. Gerade bei Personenrettungen aus brennenden, höheren Gebäuden geht es oft um Minuten. Eine große Last hat dabei die Besatzung der Drehleiter, allen voran der Drehleitermaschinist zu tragen. Wie muss ich das Fahrzeug aufstellen, dass ich das Fenster gut erreiche. Alles muss dabei schnell gehen, jeder Handgriff muss blind sitzen. 20 Drehleitermaschinisten der FF Schärding haben sich deshalb an jeweils zwei Tagen mit dem Ausbilder Björn Liedtke von der Firma drehleiter.info genau mit dieser Thematik beschäftigt. Das Wichtigste bei dieser Ausbildung war, dass diese auf der eigenen Drehleiter und auch im eigenen Gemeindegebiet abgehalten wurde. Insgesamt 25 Objekte wurden dabei angefahren, denn nach einer kurzen theoretischen Auffrischung ging es hauptsächlich praktisch ans Werk. Nachdem die Drehleiter auch in die Nachbargemeinden alarmiert wird, wurde teilweise auch dort geübt – zum Beispiel im Kloster Neuhaus, welches baulich eine große Herausforderung für die Drehleitermaschinisten darstellt. Aber auch in Schärding wusste der Spezialausbildner unsere Drehleitermaschinisten zu fordern. mehr lesen…

Digitales Schulungskonzept für die Landesfeuerwehrschule Kärnten

Villach / Klagenfurt (OTS) – 180 Lehrveranstaltungen aus acht Ausbildungssparten, 3,5 Kurse im Schnitt pro Woche, über 4.000 geplante Lehrveranstaltungsplätze und sechs neue Kurse stehen im Jahr 2018 am Stundenplan der Landesfeuerwehrschule Kärnten. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem Landesfeuerwehrverband Kärnten und der FH Kärnten wird ein neuer Schwerpunkt im Bereich digitaler Schulungsmethoden gesetzt. Rund 24.000 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, davon 19.000 im aktiven Einsatz, sind Mitglieder der Kärntner Feuerwehren. „Großeinsätze wie beim letzten Hochwasser in Oberkärnten, Katastrophenhilfszüge und Brandeinsätze fordern Feuerwehrleute in Krisensituationen heraus, die auf Basis ihrer Ausbildung professionelle Hilfe leisten und richtige Entscheidungen vor Ort treffen müssen“, sagt Klaus Tschabuschnig, Leiter der Landesfeuerwehrschule Kärnten, über die herausfordernde Arbeit der Feuerwehr. Die Ausbildung auf einem hohen Niveau unter der Berücksichtigung neuer Entwicklungen zu halten, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Für die geplante Erweiterung des digitalen Schulungssystems für das Training von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, erstellt die FH Kärnten ein spezielles Konzept am Studienbereich Engineering & IT. „Vor allem das Know-how unserer Hochschule in den Bereichen „Blended Learning“, „Inverted Classroom-Methodik“ sowie „Online und Pocket Labore“ dient als Basis der digitalen Lehr- und Lernmethoden“, erklärt Thomas Klinger, der am FH Kärnten Studienbereich Engineering & IT für das Thema E-Learning verantwortlich ist. „Digitales Lernen als integraler Bestandteil betrieblicher Aus- und Weiterbildung wird immer wichtiger, nicht zuletzt deshalb, weil die Anforderungen in der heutigen Arbeitswelt immer komplexer werden“, setzt Thomas Klinger fort.   mehr lesen…

Löschroboter im Umspannwerk

In Völkermarkt/K stattete APG die örtliche Feuerwehr mit einem Löschroboter aus. Das modernste Gerät im Wert von Euro 220.000 ist Teil eines neuen Sicherheitskonzeptes, das APG und Feuerwehr im Umspannwerk Obersielach entwickelt haben.

Fast geräuschlos rollt der Löschroboter auf seinen Ketten in die Anlage des Umspannwerks Obersielach. Im Ernstfall muss es schnell gehen und es dürfen keine Einsatzkräfte gefährdet werden. Das 5 Tonnen-Gerät zieht seine Wasserversorgung in Form von zwei B-Leitungen gleich mit sich – 2 TLF sind für die Versorgung zuständig. Ein Knopfdruck und der Roboter eröffnet die Löschmaßnahmen mit Voll- oder Sprühstrahl, die Turbine TAF 35 (TURBINE AIDED FIREFIGHTING auch als Magirus AirCore bekannt) kann bis zu 3.500 Liter in der Minute abgeben, der Wasserstrahl reicht 80 Meter weit und die Leistung als Lüfter liegt bei 105.000 Kubikmetern in der Stunde. mehr lesen…

Alarmübung in Bergheim

Am 03.11.2018 fand in Bergheim eine unangekündigte Alarmübung statt. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall, an dem 2 PKW und ein Bus beteiligt waren. In den Unfallfahrzeugen befanden sich insgesamt 10 verletzte Personen, die vor Übungsbeginn dank Unterstützung des Roten Kreuzes geschminkt und bezüglich ihres Verhaltens als Unfallopfer auch geschult worden sind. Dem eintreffenden Fahrzeugen der Feuerwehren bot sich daher ein sehr realistisches Unfallbild. Aufgrund des Alarmstichwortes „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ gab es in Bergheim Ortsalarm und rückten wir mit allen vier Löschzügen zur Unfallstelle mitten im Ortsgebiet aus. Unterstützung erhielten wir von den Kameraden der Feuerwehr Anthering sowie vom Roten Kreuz der Stadt Salzburg, das mit insgesamt 4 Fahrzeugen an der Übung beteiligt war. mehr lesen…

656 Feuerwehrmänner und -frauen waren bei der KHD-Großübung in Feldbach

Nahezu 700 Feuerwehrmitglieder aus vier Bereichsfeuerwehrverbänden haben am Samstag, dem 27. Oktober 2018 in der Stadt Feldbach trainiert, um ihre Fertigkeiten in Sachen Katastrophenschutz rund um das Thema „Hochwasser“ zu schärfen und um ihre Kompetenz in Sachen „Katastrophenschützer Nr. 1“ einmal mehr unter Beweis zu stellen. Die Neue Stadt Feldbach war aufgrund eines extremen Niederschlagsereignisses von massiven Überschwemmungen und Überflutungen betroffen. Brücken wurden vom Hochwasser weggerissen, einzelne Gebäude haben den Wassermassen nicht standgehalten und sind eingestürzt. Menschen waren eingeschlossen, mussten von den Feuerwehrkräften aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. mehr lesen…

GAB 1 – Praxismodul im Abschnitt IV abgehalten

 Nach zwei gemeinsamen Vorübungen konnte nun am Samstag, dem 20. Oktober 2018, das GAB 1 – Praxismodul des Abschnittes IV bei der FF-Kindbergdörfl in Angriff genommen werden.Im Vormittagsteil ging es im Stationsbetrieb darüber, verschiedene Löschangriffe zu bewältigen, die technischen Geräte im Einsatz kennen zu lernen und die theoretische Ausbildung mittels Probeprüfung zu meistern.Anschließend konnten die 19 TeilnehmerInnen ihr Können bei der Abschlussübung unter Beweis stellen, indem der „Scheunenbrand“ mit Bravour gemeistert wurde!

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Zum Tag: 100 Jahre Republik – wie haben das die Feuerwehrkameraden von damals mitbekommen?

1918:  Das Jahr begann für im vierten Kriegsjahr stehenden Mittelmächte (Österreich-Ungarn, Deutschland, Türkei, Bulgarien) nicht schlecht: Russland war aus dem Krieg ausgeschieden, ein Friede kurz vor dem Abschluss (samt Aussicht die gesamte Ukraine für die Versorgung nutzen zu können und 80 Divisionen für die Westfront frei zu bekommen). Italien war durch eine in dieser Form einzigartigen Offensive schwer geschlagen (bei einem Vormarsch über den Piave wäre Italien wohl auch aus dem Krieg ausgeschieden, diese Möglichkeit wurde übersehen). Allerdings sorgten Hunger und unvorstellbare Versorgungsengpässe zunehmend für Unruhe und Revolten. Das bevorstehende Eintreffen der US Army zwang die Militärs Tasachden zu schaffen. Die „Sonnewendschlacht“ gegen Italien schlug dabei ebenso fehl wie der Deutsche Angriff im Westen. mehr lesen…

Schärding: Große grenzüberschreitende Hochwasserschutzübung!

Ein Hochwasser am Inn war Übungsannahme der zweitägigen Hochwasserschutzübung am 19. und 20. Oktober 2018. In den Abendstunden des Freitags wurde in Schärding Hochwasseralarm ausgelöst. Der erste Teil des Hochwasserschutzes musste vom Gemeindebauhof aufgebaut werden, die Feuerwehr unterstützte mit der Einsatzleitung und der Zentrale. Hochwasserassistentinnen begannen mit der Verständigung der betroffenen Bevölkerung. Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf die Abläufe bei Nacht gelegt, der Aufbau konnte um 23:30 Uhr abgeschlossen werden. mehr lesen…

Lithium-Ionen Akkus

Wie geht man im Ernstfall mit brennenden Lithium-Ionen Akkus um? Diese Frage stellten sich mehrere Brandschutzbeauftragte und Sicherheitsfirmen auf Einladung von der Firma Brandschutz Jost am 18. Oktober in Schönau/ Triesting. Lithium-Ionen Akkus sind in Handys, Laptops, Bohrmaschinen und Fahrzeugen verbaut bzw. werden durch diese angetrieben. Im Brandfall stehen Feuerwehren, aber auch die Industrie vor dem Problem, kein geeignetes Löschmittel parat zu haben. Aus Mangel an Alternativen muss oft langwieriges dauerhaftes Beaufschlagen mit Wasser als Kühleffekt herhalten. Die Firma Bavaria Fire Fighting Solutions hat für genau diese Thematik einen Feuerlöscher entwickelt, der durch ein spezielles Löschmittel den brennenden Akku einkapselt und somit dem Feuer den notwendigen Sauerstoff entzieht und das Brandgut gleichzeitig kühlt. mehr lesen…

255 Feuerwehrmitglieder in gasbefeuerter Übungsanlage

Von 08. bis 14.10.2018 fand in Hollabrunn die Atemschutzausbildung Stufe 4 – Heißausbildung in gasbefeuerten Anlagen statt. Dabei können die Atemschutzgeräteträger realistisch die Bekämpfung eines Zimmerbrandes üben. Mehrere mit Gas befeuerte Brandstellen gilt es zu bekämpfen. Die Feuermitglieder lernen dabei das richtige Einschätzen von Temperaturen, den korrekten Einsatz der Strahlrohre, die Türöffnung, Schlauchmanagement und die verbesserte Kommunikation im Trupp.

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