Die ÖBB haben heute den ersten Lösch- und Rettungstriebzug in St. Pölten vorgestellt. Die Schweizer Firma Stadler baut für ganz Österreich 18 solcher Garnituren, welche an den Tunnelportalen stationiert werden und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit leisten.
Rosemnbauer AT Facelift auf MAN 18.320: Das Fahrzeug ist für eine Besatzung von 1:7 ausgelegt, entgegen der Fahrtrichtung befinden sich drei neue Dräger PSS5000-AirBoss Pressluftatmer. Lampen, Reservemasken, Funkgeräte, Wärmebildkamera und viele weitere Ausrüstungsgegenstände komplettieren die Mannschaftskabine welche im Action-Tower ihren geordneten Platz finden. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein und um vor allem bei Dunkelheit oder in der Nacht arbeiten zu können, verfügt das Fahrzeug über eine Umfeldbeleuchtung, einen elektrisch verstellbaren Lichtmast mit 8 LED Scheinwerfern und gesamt 2200 Lumen, sowie zwei mobilen Akkuscheinwerfern mit Stativ.
Das Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz erhält 26 Einsatzfahrzeuge auf Unimog-Basis für den Katastrophenschutz. Der hochgeländegängige Unimog U 5023 macht Einsätze in Wald- und Überflutungsgebieten möglich. Die Spezialfahrzeuge verfügen über hohe Watfähigkeit, Reifendruckregelanlage, Hitzeschutzpaket und Dachluke. Pro Fahrzeug stehen drei wechselbare Module für den Einsatz bei Vegetationsbränden, Hochwasser und Evakuierungen bereit.
Die Betriebsfeuerwehr Wien Energie mit ihren vier Standorten und rund 300 Mitgliedern setzt auf e:
BTF Simmeringer Haide mit Kommandofahrzeug MAN eTGE, Besatzung 1:8 und Ausbau von Firnkranz.
In der Müllverbrennungsanlage Spittelau und im Kraftwerk Donaustadt gibt es jeweils ein Mehrzweckfahrzeug Peugeot ePartner mit Ausbau ebenfalls von Firnkranz. Beide Fahrzeuge sind mit Pressluftatmern, Löschgerät, Schläuchen, Werkzeugen und Notfallrucksäcken bestückt.
Die FF Kierling ist eine von sieben Feuerwehren der Stadt Klosterneuburg und für rund 3200 Einwohner zuständig. Der Ort liegt an der B14 und ist durch Wohnsiedlungen, die teils recht hoch auf steilen Wienerwaldhängen liegen, geprägt. Die rund 60 Aktiven decken ein übliches „Leistungsspektrum“ an Einsätzen ab, welches einerseits städtisch und andererseits durch große Wald- und Wiesenflächen geprägt ist. Darüber hinaus ist die FF Atemschutzstützpunkt (Atemluftfahrzeug) für die ganze Stadtgemeinde. Die Erneuerung des Fuhrparks wurde mit einem Gesamtkonzept gestartet, welches Kommandant ABI Mag. Alexander Gutenthaler mit einer Arbeitsgruppe erstellte. FEUERwehrOBJEKTIV sprach mit Fahrmeister FT Dipl.-Ing. Thomas Huber darüber und wird das Projekt bis zur Auslieferung begleiten.