Traktorunfall mit tödlichem Ausgang – langwieriger Einsatz für die Einsatzkräfte


Am Dienstagnachmittag, 10.08.2021 wurde die Feuerwehr Scharnstein um 15:46 Uhr von der Landeswarnzentrale zu einem Traktorunfall in die Schindlau alarmiert. Aus unbekannter Ursache stürzte ein Traktor zirka 50 bis 60 Meter über eine steile Böschung ab und kam im unwegsamen Gelände zum Liegen. Fast zeitgleich trafen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Notarzthubschrauber am Unfallort ein. Der Notarzt vom Rettungshubschrauber konnte leider nur mehr den Tod des Traktorlenkers feststellen. Nach der Unfallaufnahme durch die örtliche Polizeiinspektion wurde die Bergung des Traktors mit Unterstützung von zwei Forsttraktoren durchgeführt. Angehörige wurden vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.

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Salzburg-Tiroler Kontingent vor Einschiffung in Ancona

Nach dem Treffpunkt gestern Montag in Salzburg, einer Sicherheitsunterweisung und Vorbesprechung zum Einsatz startete am Nachmittag der Konvoi, bestehend aus 12 Fahrzeugen, darunter vier Tanklöschfahrzeuge, und 39 Einsatzkräfte der Tiroler und Salzburger Feuerwehren in Richtung Hafen von Ancona.
Schlaf und Erholung zu finden ist in den ansonsten für Kurzstrecken gebauten Feuerwehrfahrzeugen erschwert – dennoch gelang es auch unseren fünf Tiroler Feuerwehrmitgliedern, die insgesamt über 1.000 km lange Fahrt von Telfs über Salzburg bis Ancona sicher und angenehm zu absolvieren, sich in mehreren Pausen und Tankstopps die Füße zu vertreten und die Salzburger Kollegen kennenzulernen, die mit ihnen gemeinsam in Griechenland in den Einsatz gehen werden.

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EU-Kontingent aus NRW erreicht Einsatzraum

Eintreffen des Waldbrandmoduls in Patras

Griechenland, Peloponnes; 10.08.2021 13:30 Uhr: Das aus Nordrhein-Westfalen am Sonntag gestartete Waldbrandkontingent zur Unterstützung bei den verheerenden Waldbränden in Griechenland ist am Dienstagnachmittag auf der Halbinsel Peloponnes angekommen und wird auf Weisung der örtlichen Einsatzleitung nachfolgend in den westlichen Teil der Halbinsel verlegt. Das aus insgesamt 57 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen der Feuerwehren Bonn, Königswinter und Leverkusen bestehende und im europäischen Katastrophenschutzverfahren registrierte Waldbrandmodul wird in diesem Einsatz von einer Versorgungseinheit von Malteser Hilfsdienst und Deutschem Roten Kreuz aus Bonn und Fachberatern der Hilfsorganisation @fire unterstützt.

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Schärding: PKW-Vollbrand auf der neuen Innbrücke

Am 06. August um 17:05 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schärding zu einem PKW-Brand auf die Neue Innbrücke (B 137) alarmiert. Bereits bei der Anfahrt zum Einsatz sahen die Kameraden eine schwarze Rauchwolke am Himmel. Am Einsatzort eingetroffen stand ein Kleinbaus auf der Brücke bereits im Vollbrand. Die beiden Insassen des PKWs konnten sich zum Glück noch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Zwei Atemschutztrupps rückten mittels Schaumrohr zur Brandbekämpfung vor. Anschließend wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert, ob sich noch Glutnester oder heiße Stellen im ausgebrannten Wrack befinden. Das Fahrzeug wurde mit dem Teleskoplader von der Feuerwehr der Stadt Schärding auf einen nahegelegenen Parkplatz transportiert und für den Abschleppdienst bereitgestellt. Die Straße konnte nach der Reinigung wieder für den Verkehr freigeben werden.

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GROSSSCHADENSLAGE NACH STARKREGENEREIGNIS IN HALLEIN UND BAD DÜRRNBERG

  • Das massive und nicht vorhersehbare Unwetter, welches sich in den Abendstunden des 17. Juli 2021 über die Stadt Hallein und ihren Ortsteilen entladen hatte und zum Teil schwerste Schäden hinterließ, wird der Bevölkerung sowie den Einsatzkräften unvergessen bleiben. Es erging am 16.07.2021 seitens des KAT-Referates des Landes Salzburg eine Wetterinformation / Nie-derschlagswarnung für den 17. und 18. Juli 2021. Die Unwetterwarnzentrale stufte uns für diesen Zeit-raum „violett“ aufgrund prognostizierter Regenmengen ein. Dass jedoch eine Starkregenzelle, welche vom Berchtesgadener Raum hereinzog und über Hallein und Bad Dürrnberg regelrecht stehen blieb, damit hatte wohl niemand gerechnet. Der Himmel öffnete regelrecht seine Schleusen und das über einen für uns nicht mehr nachvollziehbaren Zeitraum, denn es ging zu diesem Zeitpunkt jegliches Zeit-gefühl verloren. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Um 19:25 Uhr wurden der Löschzugskommandant Bad Dürrnberg und der Ortsfeuerwehrkommandant von der BAWZ Tennengau über die Niederschlagswarnung „Dürrnberg“, welche mit dem Pegelmess-system des Kothbaches gekoppelt ist verständigt.
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