(LK) Starkregel, Hagel und Muren führten in Teilen Salzburgs, vor allem im Pinzgau und Pongau, am Montagabend zu zahlreichen Überflutungen und Muren. Im Pongau wurden rund 70 Personen zwischen zwei Muren auf der Straße zwischen St. Johann und Wagrain eingeschlossen und von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht. In St. Johann riefen Gemeinde und Bezirkshauptmannschaft Zivilschutzalarm für die Reinbachsiedlung aus. Im Oberpinzgau musste der Bahnhofsbereich Krimml evakuiert und in Mittersill die Hubbrücke gehoben werden.
Zu einem schweren Unfall zwischen einem Traktor und einem PKW mussten die Feuerwehren Feistritz, Knittelfeld, Rotes Kreuz, Notarzt und Polizei am 16. August ausrücken. Aus noch unbekannten Umständen kollidierte gegen 13:50 Uhr ein PKW mit einem Traktor im Gemeindegebiet von St. Marein-Feistritz und prallte anschließend frontal gegen einen Baum. Binnen weniger Minuten nach dem der Notruf die Feuerwehr erreicht hatte trafen bereits Feuerwehr, Rotes Kreuz, Notarzt und Polizei am Unfallort ein. Während die Straße für den gesamten Verkehr gesperrt werden musste, wurde die unbestimmten Grades verletzte Person vom Notarzt und dem Roten Kreuz versorgt und die 28 eingesetzten Feuerwehrmänner begannen mit dem Binden der ausgetretenen Betriebsmittel und dem Bergen des Fahrzeuges“, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Hartmut Richter. Nach rund einer Stunde konnte der Bereich wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden.
Für die frühzeitige Erkennung sämtlicher Glutnester wird die Drohne der FF Landeck mit modernster Software eingesetzt, mit der mittels Kamera und Wärmebildkamera die Gegend erkundet wird und die Bodentruppen, als auch die eingesetzten Fahrzeuge und die verfügbare Flugunterstützung zielgerecht geleitet werden. Seit Ankunft der Mannschaft konnte die Drohne bereits mehrere „Hotspots“ ausfindig machen und hat bereits etliche Flugstunden hinter sich. Das Kamerabild der Drohne wird über einen Livestream in Echtzeit zum Bediener in das Einsatzleitfahrzeug übertragen, um auch in der Einsatzleitung jederzeit einen Überblick über die Lage zu gewährleisten. Vor allem in der Nacht erleichtert diese Technik den Einsatz und macht eine Arbeit in den Nachtstunden und somit auch den Schichtbetrieb überhaupt erst möglich.
In der Nacht von 15.08.2021 auf 16.08.2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwechat zu einem Verkehrsunfall mit dem Zusatz „PKW in Baugrube“ alarmiert.Vor Ort bot sich den Einsatzkräften folgende Lage:Nach einem unüberlegten Fahrmanöver touchierte ein PKW den Randstein und blieb anschließend entgegen seiner Fahrtrichtung in einer Baugrube stehen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. In der Erstphase wurde das Fahrzeug, welches abzurutschen drohte, mittels Pölzmaterial gesichert.Anschließend wurde der PKW mit Hebekissen beidseitig gehoben, um das Fahrzeug aus der Baugrube zu heben und auf Straßenniveau zu bekommen.Mittels Kran des Wechselladefahrzeuges wurde der PKW geborgen und mit Rangierroller händisch an einem angrenzenden Parkplatz gesichert abgestellt.
In einem Wiener Neudorfer Industriebetrieb (IZ NÖ Süd) kam es von Freitag auf Samstag zu einem nächtlichen Feuerwehreinsatz: ein mit Industrieabfall gefüllter Container hatte direkt neben einer Werkshalle Feuer gefangen. Da zum Zeitpunkt der Alarmierung unklar war, ob der Container in einer Halle oder im Freien steht, wurde durch den Einsatzleiter Vollalarm ausgelöst.
Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf rückte mit drei Hilfeleistungsfahrzeugen und der Drehleiter aus, mehrere Atemschutzgeräteträger wurden eingesetzt.