ÖBFV: Über 13.000 Feuerwehrmitglieder im Schnee-Einsatz

Seit den Nachtstunden sind die Feuerwehren in sieben Bundesländern gefordert: Mehr als 1.300 Feuerwehren von insgesamt rund 4..800 Feuerwehren sind mit über 13.000 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz. Nur Kärnten und Vorarlberg blieben verschont.Aufgrund des schweren und nassen Schnees kam bzw. kommt es vordergründig zu umgeknickten Bäumen, die Straßen blockieren. PKWs und LKWs bleiben aufgrund des anhaltenden Schneefalls hängen, zahlreiche Unfälle sind die Folge. Auch die Stromversorgung ist in manchen Bereichen eingeschränkt bzw. unterbrochen.

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Burgenland: 210 Feuerwehren mit 2500 Mitgliedern im Winter-Einsatz

Die intensiven Schneefälle und starken Schneeverwehungen haben seit den frühen Morgenstunden zu einem flächendeckenden Großeinsatz der burgenländischen Feuerwehren geführt. Seit Beginn des Schneefalls standen landesweit rund 210 Feuerwehren mit etwa 2.500 Feuerwehrmitgliedern im Dauereinsatz.

Anfänglich lag der Schwerpunkt der Einsätze in den frühen Morgenstunden vor allem im Südburgenland. Dort mussten die Feuerwehren großteils umgestürzte Bäume beseitigen und blockierte Verkehrswege freimachen. Durch den nassen und schweren Schnee kam es vermehrt zu Baumbruch, zahlreiche Straßen waren dadurch nur eingeschränkt oder nicht passierbar.

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Ergiebiger Schneefall sorgt für zahlreiche Einsätze der Berufsfeuerwehr Wien


Aufgrund der anhaltenden Schneefälle wurde die Berufsfeuerwehr Wien seit gestern Abend zu rund 130 zusätzlichen Einsätzen im gesamten Stadtgebiet alarmiert – zusätzlich zum regulären
Einsatzaufkommen. Zu den häufigsten Einsatzgründen zählten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, die eine Gefahr für Personen sowie für die Infrastruktur, insbesondere für Stromleitungen, darstellten.
Darüber hinaus machten Verkehrsunfälle das Freimachen von Verkehrswegen erforderlich. Auch hängengebliebene Lkw führten zu weiteren Einsätzen.

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Wintereinbruch brachte für FF St. Pölten-Stadt eine Einsatzlawine auf der Autobahn

  • Unter anderem wurde die FF St. Pölten-Stadt zu drei Menschenrettungen auf die Westautobahn A1 alarmiert in der Nacht des 19. bis zum Morgen des 20. Februar 2026.
  • Auch das Kranfahrzeug musste ausrücken – zum vierten Mal in vier Tagen –, um mehrere LKW bei unterschiedlichen Einsätzen zu bergen.
  • Anhaltendes Schneegestöber erschwerte die Arbeit in den Nacht- und Morgenstunden zusätzlich.
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Menschenrettung nach VU mit 5 Fahrzeugen in Haschendorf

„T2 Verkehrsunfall mit Menschenrettung B17 KM 34,2“ lautete in den Nachtstunden de 19.02.2026 für die Feuerwehren Haschendorf, Eggendorf, Ebenfurth. Ein in Richtung Wiener Neustadt kommender PKW kam aus unbekannter Ursache, im dichten Schneefall, in den Gegenverkehr und touchierte frontal mit einem in Gegenrichtung fahrenden Fahrzeug. Bei diesem Zusammenstoß wurde 1 weiteres Fahrzeug erheblich und 2 Fahrzeuge leicht beschädigt. 

Die Lenker der schwer beschädigten Fahrzeuge konnten, entgegen der ersten Meldung, durch die alarmierten Rettungskräfte aus den Fahrzeugen befreit werden.   

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Fünf Verletzte nach VU bei Oberwart

Am 19.02.2026 um 17:53 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr Oberwart zu einem Verkehrsunfall auf der B63a beim Kreisverkehr in Richtung Unterschützen alarmiert. Drei Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt, eines davon kam von der Fahrbahn ab und blieb neben der Straße liegen. Insgesamt wurden fünf Personen leicht verletzt. Angesichts der erheblichen Beschädigungen an den Fahrzeugen konnte von großem Glück gesprochen werden, dass sich der Unfall nicht folgenschwerer auswirkte.

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Mehrere technische Einsätze nach starkem Schneefall in Wiener Neudorf

Wie zahlreiche Feuerwehren in ganz Österreich steht auch die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf seit Beginn der prognostizierten Schneefälle bereits mehrfach im Einsatz. So mussten unter anderem ein von der Fahrbahn abgekommener Pkw geborgen sowie mehrere Bäume, die der Schneelast nicht standgehalten haben, mittels Motorkettensäge entfernt werden. Um auch bei winterlichen Straßenverhältnissen jederzeit einsatzbereit zu bleiben, wurden von den ehrenamtlichen Kräften zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge vorsorglich mit Schneeketten ausgerüstet.

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Flüssiggas

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz mussten Teile des Schadstoffzuges Murtal am 18. Februar ausrücken. Gegen 14:30 Uhr erreichte die Feuerwehr der Notruf, dass auf der Autobahnauffahrt zur S36 zwischen Judenburg Ost und Zeltweg West ein LKW auf dem Pannenstreifen steht bei dem eine unbekannte Flüssigkeit austritt.

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