Lilienfeld: Aufräumarbeiten sind im Gange

Die Pegelstände der Flüsse gehen weiter zurück, auch die Grundwasserspiegel sind zwischenzeitlich gefallen, steigen aber wieder vielerorts wieder leicht an. Alle Feuerwehren des Bezirkes sind mit weit über 200 Mitglieder und fast allen Fahrzeugen und Geräten im Einsatz. Murenabgänge, gesperrte Straßen und Brücken, Verklausungen, überflutete Keller und Wohnungen sind die Hauptarbeiten der Einsatzkräfte im Bezirk.

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Kräfte aus ganz Österreich am Weg nach NÖ

Der Hilfseinsatz in NÖ wird zur nationalen Angelegenheit; nachdem gestern bereits Kräfte aus der Steiermark und OÖ tatkröftig geholfen haben, ist nun eine Einheit der Bezirke Völkermarkt und Wolfsberg im Bezirk Korneuburg eingetroffen. Weitere Einheiten aus dem Burgenland sind vor Ort, Kräfte aus Salzburg im Anmarschbzw, ist der Zug Pinzgau in St. Pölten eingetroffen – und für die Vorarlberger gehts um 1300 Uhr los! Die Oberösterreicher sind übrigens mit über 250 Mitgleidern und 43 Fahrzeugen überweigend im Raum Langenlois im Einsatz. Wir werden berichten!

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NÖ in Ausnahmesituation

LH Mikl-Leitner: „Wir sind weiter immens gefordert, die Lage ist weiterhin kritisch“St.Pölten (OTS) – „Hinter uns liegt eine weitere Nacht im Rahmen einer Ausnahmesituation“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Vormittag im Zuge eines Presse-Statements im Tulln. Gemeinsam mit LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner informierte sie auch heute, Montag, nach der Lagebesprechung des Landesführungsstabes über die aktuelle Lage.

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Krems 16.9. vormittags

Feuerwehren im Kremser Bezirk im Hochwassereinsatz

Die Lage in Hadersdorf am Kamp bleibt angespannt. Donau und Krems-Fluss haben um 21.00 Uhr ihr vorläufigen Scheitel erreicht und sind rückläufig.. Der Zivilschutzalarm im Stadtgebiet von Krems ist aufgehoben worden. Abzuwarten bleibt, wie sich die neuerlichen Regenfälle auswirken, weshalb eine Entwarnung noch nicht gegeben werden kann.

Feuerwehren im Kremser Bezirk im Hochwassereinsatz
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Unwettereinsätze im Bezirk Mödling am 16.9. vormittags

Laxenburg
In Laxenburg gibt es weiter Aufräumarbeiten: Die Wohnbereiche sind nicht mehr akut bedroht, die Warnung bleibt aber aufrecht. Die B16 ist weiterhin gesperrt, dieGuntramsdorfer-Straße soll bald freigegeben werden. Gestern Abend wurde ein Pkw vom Wasser eingeschlossen, nach vom Lenker eine Absperrung missachtet wurde – daraufhin war eine Menschenrettung per Radlader notwendig. Das betroffene Fahrzeug konnte heute geborgen werden.
Die Autobahn A2 wieder teilweise in beide Richtungen befahrbar, die Abfahrt IZ Nö Süd ist aber weiterhin überflutet. Neben der Autobahn wurden Container und Material angeschwemmt und verstopfen dort einen Abfluss, hier muss die Feuerwehr die Container bergen.

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Dauereinsätze im Stadtgebiet Mödling

Stand: Sonntag, 16:30 Uhr.Am frühen Nachmittag hat der Regen vorerst nachlassen. Die Gesamtsituation im Stadtgebiet beruhigt sich gerade.Seit Samstag Früh steht die Freiwillige Feuerwehr Mödling im Dauereinsatz. Die ersten Notrufe für das Stadtgebiet Mödling gingen ab 7 Uhr ein. Es wurden bis jetzt beinahe 100 Einsatzstellen angefahren und abgearbeitet.
Die Feuerwehr Mödling stellte bis zu 10 Einsatzteams, die unabhängig von einander die einzelnen Notrufe anfuhren. Die Koordination übernahm die Einsatzleitung im Feuerwehrhaus. Neue Einsatzstellen erkundete der Einsatzleiter mit dem neuen Einsatzleitfahrzeug und übernahm die Priorisierung und Zuteilung der Einsatzteams.

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Update KREMS

Auf dem Krems-Fluss hat sich die Lage am frühen Sonntagnachmittag, 15.09.2024, zugespitzt. Der Pegel ist seit dem Vormittag um 30 Zentimeter gestiegen. Die Freiwillige Feuerwehr setzt folgende Maßnahmen:

  • Einsatzfahrzeuge patrouillieren durchgehend und halten Ausschau nach Verklausungen. Diese rechtzeitig zu entdecken und zu beseitigen, ist wichtig, um zu verhindern, dass sich Wasser aufstaut.
  • Alle Einsatzkräfte, die im Bereich der Krems unterwegs sind, stehen der Bevölkerung für Auskünfte zur Verfügung.
  • Sollte der Pegel weiter steigen, liegen 12.000 Sandsäcke bereit. Diese können an neuralgischen Punkten aufgebracht werden.

Bis zur Oberkante des Hochwasserschutzes, der auf ein einhundertjährliches Hochwasser (HQ 100) ausgelegt ist, bestand am frühen Nachmittag im Bereich der Wachaubrücke eine Reserve von 1,10 Meter.

Der Zivilschutzalarm bleibt aufrecht und gilt für jene Teile des Stadtgebietes, die an den Krems-Fluss grenzen. Der Krisenstab der Stadt appelliert an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Insbesondere ist es nicht nur untersagt,sondern auch lebensgefährlich, den Uferbereich der Krems zu betreten. Auch der Kremser Stadtpark ist gesperrt. Mit freundlichen Grüßen,

Mag. Gernot Rohrhofer, BFJUR

BFK Krems I Feuerwehr Krems

www.feuerwehr-krems.at

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