Keine brennende  Arbeitsmaschine – aber Vegetationsbrand

von | Juli 12, 2026 | Einsätze | 0 Kommentare

N/Am 11.07. wurde die Freiwillige Feuerwehr Hochleithen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Hautzendorf zur Mittagszeit zu einem „B2 Fahrzeugbrand – Arbeitsmaschine“ in Wolfpassing alarmiert. Bereits auf der Anfahrt waren die Rauchwolken von Weitem sichtbar, wodurch der Brand genauer lokalisiert werden konnte. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Flurbrand und nicht,  wie vorerst angenommen, um einen Fahrzeugbrand handelte. Unter einem am  Acker stehenden Anhänger loderten Flammen des brennenden Feldes  hervor. Der Atemschutztrupp des Rüstlöschfahrzeugs Hochleithen  begann unverzüglich, den Brand mit der Schnellangriffseinrichtung und  einer C-Löschleitung zu bekämpfen. Zeitgleich konnten die  Atemschutzgeräteträger den Anhänger an den Traktor des Landwirts vor Ort  anhängen, um diesen schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu befördern. Das Rüstlöschfahrzeug wurde kurz darauf mit Löschwasser vom  Tank Hautzendorf gespeist.

Beim Eintreffen des Tanklöschfahrzeugs von Hochleithen wurde hinter einer Kuppe ein zweiter Brandherd durch weitere Rauchwolken ersichtlich. 

Dort drohte das Feuer auf den Windschutzgürtel überzugreifen. Ein couragierter Landwirt aus der Ortschaft wurde auf den Flurbrand aufmerksam und stattete seinen Traktor mit einem Grubber aus und schlug an beiden Stellen Brandschneisen, um das Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Feldes zu verhindern.

Während die anderen Kameraden auf den beiden Feldern mit Feuerpatschen arbeiteten, wurden weitere Tanklöschfahrzeuge nachgefordert, um eine schnelle Wasserversorgung auf den Feldern zu gewährleisten. Beim Eintreffen der nachalarmierten Feuerwehren Kronberg und Bad Pirawarth wurden alle Randbereiche der Brände und etwaige Glutnester abgelöscht. 

Rund eine dreiviertel Stunde nach der Alarmierung konnte schließlich  „Brandaus“ gegeben werden.

Insgesamt waren 12 Feuerwehrfahrzeuge mit 75 Feuerwehrleuten sowie die Polizei und ein Rettungswagen im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr 

bedankt sich bei den Freiwilligen Feuerwehren Hautzendorf, Kronberg und Bad Pirawarth sowie bei den Landwirten für die reibungslose und 

effiziente Zusammenarbeit.

Sarah Neudecker

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