Wenn
Kräfte der Natur – so wie in jüngster Vergangenheit – ins Spiel kommen, gibt es
Herausforderungen. So ist im Besonderen das engmaschige Netz an Feuerwehren
Basis und Garant dafür, dass bei Elementarereignissen und in Katastrophenfällen
Feuerwehrkräfte schnell und effektiv an die benötigte Stelle gebracht werden
können. Dahingehend werden die österreichweit hervorragend funktionierenden und
oft erprobten regionsübergreifenden Strukturen betreffend überörtliche
Hilfeleistung jährlich geübt.
Vom Freitag, den 13. ließen sich die zahlreichen Besucherinnen und
Besucher des Steirischen Feuerwehrmuseums Kunst & Kultur im September nicht
abschrecken. Ganz im Gegenteil – die Eröffnung der diesjährigen Herbstausstellung
„Faszination Feuerwehr – wenn die Sammelleidenschaft geweckt wird!“ zog alle in
ihren Bann.
Bereits seit einigen Jahren findet im September statt der Herbstübung ein
großer Übungsnachmittag an einem Samstag statt. Bei diesem Highlight des
Übungsjahres werden unsere Teams an einem Tag gleich mit mehreren Szenarien
konfrontiert.
Unter Anwesenheit von Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Roman Spiegel und Landesrettungskommandant Anton Holzer sowie Bürgermeister Johann Rohrmoser (Großarl) und Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes Günther Mitterer (St. Johann im Pongau) wurde der Schulungstag eröffnet.
Interessante Technik: in der Mitte der 45 Meter Hubsteiger „Condor“ sowie im Vordergrund ein FLF 12 000 „Yankee Walter“ (beide aus den USA) von der Flughafenfeuerwehr
Am 30. August 1979 brannte die Österreichische
Nationalbank –Ursache war vermutlich eine glimmende Zigarette, die
Brandmeldeanlage warzumindest teilweise abgeschaltet. Die Flammen konnten
sich wegen der damalsschwachen brandschutztechnischen Ausstattung des
Gebäudes rasch ausbreiten.