Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb): Erstmals virtuelle Jahresfachtagung

DI Aschenbrenner

Der 67. Kongress, der ursprünglich im westfälischen Münster geplant war, fand wegen der Corona-Pandemie virtuell statt. 212 Teilnehmer konnten an 49 Vorträgen teilnehmen! Das Programm und die Inhalte der renommierten Veranstaltung reichten von Lehren aus der Pandemie bis zu Herausforderungen der Zukunft, innovativen Technologien und bis zu komplett neuen Herangehensweisen in der Gefahrenabwehr,Der Präsident der vfdb, Dirk Aschenbrenner, hat eine Bündelung der Aktivitäten aller Akteure gefordert, die sich für die Weiterentwicklung und Verbesserung von Schutz, Rettung und Sicherheit einsetzen. „Als Vision könnte ein Zentrum dienen, das innovative Grundlagenforschung, transdisziplinäre Anwendungsforschung und Transfer eng verbindet“.

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13 Monate Covid…. wie geht´s den Feuerwehren?

Wir haben nachgefragt: Hier exklusiv das Gespräch mit FWPRÄS Albert Kern – und im Anschluss Beiträge von Verantwortungsträgern!

  • Was war seit März 2020 für eure Feuerwehr die größte Herausforderung?

Ganz allgemein waren die letzten 15 Monate für die österreichischen Feuerwehren extrem fordernd. Der eingeschränkte Übungsbetrieb, keine Veranstaltungen zur Mitfinanzierung unserer Einsatzorganisation, Einsätze oftmals nur mit FFP2-Maske bewerkstelligen, keine Bewerbe und eingeschränkte kameradschaftliche Aktivitäten haben uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig jeder einzelne Baustein für das Funktionieren unseres Systems ist. Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Feuerwehr, vor allem in schwierigen Zeiten, hat uns über die letzten Monate geholfen und wird uns nun auf dem Weg zurück in die Normalität begleiten.

  • Wie haben sich Lockdown und diverse Corona-Maßnahmen auf das Feuerwehrleben ausgewirkt?

Das Feuerwehrleben wurde auf ein Minimum heruntergefahren. Uns war die Vorbildwirkung der Feuerwehr von Anfang an bewusst, weshalb wir uns gemeinsam mit allen neun Landesfeuerwehrverbänden für sehr strenge Einschränkungen starkgemacht haben. Oberstes Ziel war stets die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten und unsere Mitglieder zu schützen. Nur wenn unsere Frauen und Männer gesund sind, können sie auch anderen helfen. Das Aussetzen des Feuerwehrschulbetriebes und die Reduzierung des Feuerwehrlebens auf einsatzrelevante Tätigkeiten, also lediglich Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben, einen minimalen Übungsdienst sowie natürlich Einsätze, hat sich natürlich auf die Gemeinschaft ausgewirkt. Die Kameradschaftspflege ist ein wesentlicher Aspekt für die Motivation von ehrenamtlichen Mitgliedern und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Doch hier wurden Dank neuer Technologien neue Wege beschritten, um den Kontakt nicht gänzlich zu verlieren und sich auch über eine größere Distanz austauschen zu können.

  • Wie ist die finanzielle Entwicklung (fehlende Veranstaltungen, finanzieller Druck auf die Gemeinden) zu beurteilen?

Die finanzielle Entwicklung zahlreicher Feuerwehren wird mit Sorge beobachtet. Die Feuerwehren sind großteils mitverantwortlich für die Finanzierung der Wehr. Hier fehlen nach dem letzten Jahr durch die abgesagten Veranstaltungen Millionen in den Budgets. Grundsätzlich muss man festhalten, dass die Verantwortung für die Einsatzbereitschaft bei der Gemeinde liegt. Dort ist die finanzielle Situation aber klarerweise auch angespannt. Es werden aktuell laufend Gespräche auf mehreren Ebenen geführt, um das österreichische Feuerwehrwesen auch finanziell einsatzbereit zu halten. Hier muss vor allem auf die Einführung neuer Technologien geachtet werden. Smart-Home oder Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sorgen für komplett neue Einsatzherausforderungen für die Feuerwehren, die zeit- und kostenintensiv sind. Eine umsichtige und frühzeitige Planung sind erforderlich, damit das Einsatzspektrum der Feuerwehr nicht ohne damit einhergehende Finanzierungsmaßnahmen steigt.

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Praxisnahe Heißausbildung

Am Samstag, 08.05.2021, fand in der Landesfeuerwehrschule in Lebring der Lehrgang „Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger“ statt. Seitens der FF Kapfenberg-Diemlach stellten sich 8 Kameraden/innen dieser anstrengenden Ausbildung.Ziel dieser Ausbildung war das richtige Vorgehen im Atemschutzeinsatz und das Umsetzen der erforderlichen Maßnahmen. Der Gruppenkommandant führte den Atemschutztrupp durch den Übungseinsatz und überwachte die Atemschutzgeräteträger mittels Außenüberwachung.

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Fachtagung 2021

Programm mit vielen Neuheiten

In Zeiten von COVID-19 ist leider nix fix. Wir trauen uns trotzdem und planen am 4. September 2021 eine Fachtagung in Klosterneuburg – ohne Gewähr, aber mit viel Enthusiasmus! Wir tun unser Bestes, um 2021 einen gewohnt hochwertigen Austausch von Fachwissen und Technologie im Feuerwehrbereich möglich zu machen! ADank der Zusage etlicher unserer Partner ist auch für eine interessante Fachausstellung gesorgt. Anmeldung: www.feuerwehrobjektiv.at/anmeldung-fachtagung

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Öffentlichkeitsarbeit: FF Hamburg startet Werbekampagne

Foto: FF Hamburg, AG MuK, Benny Ebrecht

Mit einer groß angelegten Kampagne sollen die 86 Freiwilligen Feuerwehren mit ihren unterschiedlichen Aufgaben und Angeboten im Hamburger Stadtbild noch sichtbarer werden. Bei der Brandbekämpfung, der technischen Gefahrenabwehr, in der rettungsdienstlichen Erstversorgung und im Katastrophenschutz sind die insgesamt 86 Freiwilligen Feuerwehren mit ihren derzeit 2659 Mitgliedern in Hamburg ein unverzichtbarer und verlässlicher Partner. Damit dies auch dauerhaft in einer wachsenden Stadt so bleibt, wirbt die Freiwillige Feuerwehr jetzt mit einer groß angelegten Kampagne um neue Mitglieder. Zwar ist die Zahl der Mitglieder in den vergangenen Jahren sukzessive gestiegen, dennoch will man sich frühzeitig und kraftvoll für die Zukunft aufstellen.

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