Großübung der Einsatzorganisationen in Gaaden – Messerangriff auf Feuerwehrleute

Auf Einladung des Roten Kreuz beteiligte sich am Samstag, 8. Oktober 2022 die Freiwillige Feuerwehr Gaaden gemeinsam mit mehreren Sondereinheiten der Polizei an einem spannenden Szenario im Gemeindegebiet von Gaaden im Rahmen der Bezirksrettungsübung der RK-Dienststellen Mödling und Brunn am Gebirge.Ursprünglich zu einem herkömmlichen Verkehrsunfall alarmiert, stellte sich für die zuerst eintreffenden Rettungskräfte rasch heraus, dass ein PKW mit einem Diesel-Tankwagen kollidiert war und in weiterer Folge auf dem Dach zu liegen kam, wodurch mehrere Personen darin eingeschlossen wurden. Ein weiteres Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte ebenfalls gegen den LKW, weshalb dieser leckschlug und Diesel auszurinnen begann. Zur Rettung der eingeklemmten Personen und zur Bewältigung der vom austretenden Diesel ausgehenden Gefahren wurde daher sogleich die FF Gaaden alarmiert. Ebenfalls wurden weitere Rettungskräfte für die große Anzahl an Verletzten nachgefordert. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings nicht ersichtlich, dass der verunglückte PKW mit den darin befindlichen Personen zuvor von zwei Kriminellen auf deren Flucht nach einem missglückten Waffendeal angehalten und gekapert worden war und auch diese beiden noch im Unfallfahrzeug eingeschlossen waren.

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Brandschutz-Fachtagung in St. Pölten

Am 31. August und 1. September 2022 fand nach zweijähriger Corona-bedingter Pause die diesjährige Brandschutz-Fachtagung in der Fachhochschule St. Pölten zum 18. Mal statt. 450 Expert*innen und 50 Aussteller*innen widmeten sich dem vorbeugenden Brandschutz in den Räumlichkeiten der FH St. Pölten.Es fanden insgesamt 27 Vorträge an nur zwei Tagen zum Thema vorbeugender Brandschutz statt. Die Fachvorträge wurden parallel in 2 Sälen abgehalten, sodass die Teilnehmer*innen die Möglichkeit hatten, sich je nach Interesse über unterschiedliche Themenbereiche des Brandschutzes zu informieren.Ein wesentlicher Schwerpunkt am ersten Tag der Tagung war die Thematik des Brandschutzes in Baudenkmalen und die Frage nach dem Konsens sowie den erforderlichen brandschutztechnischen Maßnahmen bei Nutzungsänderungen, wobei hier neueste Erkenntnisse für einen modernen Brandschutz z.B. bei Adaptierungen von historisch wertvollen Türen und Dachräumen aus der Praxis präsentiert wurden. Ebenso behandelt wurde der wichtige Aspekt der Brandfrüherkennung in historischen Gebäuden durch Brandmeldeanlagen. Mit der Vorstellung der brandschutztechnischen Maßnahmen beim Umbau und bei der Bestandssanierung des österreichischen Parlaments schloss sich der Kreis der Betrachtungen zum Umgang der Denkmalpflege mit sicherheitstechnischen Anforderungen im Brandschutz.

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Großübung im Tunnel

Samstag, 01. Oktober 2022. Eine großangelegte Übung, mit zwei verschiedenen Szenarien, fand heute Nachmittag bzw. am Abend im Bad Ischler Kaiserparktunnel stattAn dieser Übung nahmen die Hauptfeuerwache Bad Ischl, die Freiwilligen Feuerwehren Pfandl, Jainzen, Ebensee, St. Wolfgang, Bad Goisern, Lauffen und Mitterweißenbach, die Betriebsfeuerwehr Steyrermühl, die Feuerwachen Reiterndorf, Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein und Sulzbach, sowie die Einsatzführungsunterstützung des Bezirkes Gmunden teil. Weiters waren die Tunnelüberwachungszentrale, die Straßenmeisterei Bad Ischl, sowie der städt. Wirtschaftshof der Stadtgemeinde Bad Ischl bei dieser Übung beteiligt.

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137 Einsatzkräfte, 26 Fahrzeuge, 51 Statisten: Großübung beim Reinhalteverband



Am 24. September wurde beim Reinhalteverband Gasteinertal eine Großübung abgehalten. 137 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergrettung, Rotem Kreuz und Polizei beteiligten sich an dem Szenario; 51 Statisten leisteten ihren Beitrag: Bei Flämmarbeiten im Dachbereich wurde ein Brand ausgelöst, der sich zunächst unbemerkt ausbreiten konnte. Als das Feuer schließlich entdeckt wird, werden die Arbeiter durch die Flammen verletzt. Das Gebäude ist mittlerweile verraucht.Eine Schülergruppe, die den Reinhalteverband gerade im Rahmen einer Exkursion besucht, und einige Arbeiter werden vom Rauch eingeschlossen und verlaufen sich im weitläufigen Gebäude. In der Folge werden mehrere Personen vermisst und unbestimmten Grades verletzt.Während die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz nach und nach an der Einsatzstelle eintreffen ereignet sich unabhängig vom Brand ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Traktor mit schwer beladenem Anhänger. Der Pkw stürzt dabei über eine Böschung und wird unter den Baumstämmen, die der Traktor am Anhänger transportiert hat, eingeklemmt.
Während im Pkw zwei Personen eingeschlossen werden, flüchten der Traktorfahrer und ein Kleinkind in Panik von der Unfallstelle.
Der Einsatzleiter muss nun entscheiden, welche Kräfte er vom Brandeinsatz abzieht. Außerdem wird die Bergrettung für die Suche nach den beiden abgängigen Unfallteilnehmer angefordert.

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Burgenlands Schadstoffeinheiten übten

Austritt gefährlicher Stoffe nach einer Explosion in einem Industriebetrieb, brennender Kesselwagon sowie mehrere verletzte und kontaminierte Personen – so lautete die Übungsannahme bei der landesweiten Übung der burgenländischen Gefahrenstoffzüge am Samstag. Schauplatz war das Industriegebiet der Stadtgemeinde Pinkafeld im Bezirk Oberwart. In sehr vielen Vorbereitungsstunden wurde diese Übung, die realitätsnah mit Spezialeffekten und Schauspielern durchgeführt wurde, geplant. Etwa 300 Feuerwehrmitglieder bewiesen, dass die Zusammenarbeit im Ernstfall, dank hoher Ausbildungs- und Ausrüstungsstandards, sehr gut funktioniert. Vertreter der Landesregierung, der Feuerwehr auf Landes- und Bezirksebene, Übungsleitung als auch die Verantwortlichen der Behörden zeigten sich mit dem Übungsverlauf und der Erreichung des Übungsziels beeindruckt. 

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