„B2 Schilfbrand ausgelöst durch Erntemaschinenbrand in Winden am See“, war die Ursprungslage zu Mittag des 1.4.2023. Ab12.00 Uhr standen 12 Feuerwehren im Einsatz.Die Einsatzleitung berichtet: „Der Brandort liegt mitten im Schilfgürtel zwischen Ort Winden und dem Neusiedkersee. Die Zugänglichkeit gestaltet sich sehr schwierig, zur Wasserversorgung sind lange Schlauchleitungen teils unter schwerem Atemschutz zu verlegen. Der mäßige aber ständig wechselnde Wind gestaltet die Löscharbeiten noch schwieriger. Um 14:30 Uhr betrug die abgebrannte Fläche bereits ca. 6-7 Fußballfelder. Gegen 14:45 Uhr wurden zusätzlich Hubschrauber des Innenministeriums angefordert.“ Dank des enggierten Einsatzes der Kräfte am Boden sowie der Löschwasserabwürfe durch die Hubschrauber des BMI konnte die Brandausbreitung stark verlangsamt werden.
Heute Mittag wurde die Feuerwehr Dortmund gegen 12.40 Uhr mit zwei Löschzügen nach Neuasseln zu einem Kellerbrand alarmiert. Aufgrund einer starken Verrauchung im Hausflur des Gebäudes mussten mehrere Personen, darunter ein Kleinkind, mit einer Drehleiter aus den Obergeschossen des Hauses gerettet werden. Eine Flucht über den Hausflur war den Anwohnern hierbei nicht mehr möglich. Insgesamt mussten schließlich acht Personen nach Sichtung durch den Rettungsdient zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert werden. Das Feuer in einer Elektrounterverteilung konnte schließlich zügig durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr gelöscht werden, jedoch dauerte es einige Zeit bis das komplette Gebäude durch einen Lüfter wieder rauchfrei war. Während der Nachlöscharbeiten traf auch ein Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft ein, der jetzt den genauen Schaden begutachten muss.
Glück im Unglück hatte heute eine Familie in Radfeld. In den frühen Morgenstunden, gegen 05:45 Uhr, weckte eine Passantin eine Radfelder Familie, weil sie einen Brand an deren Fassade bemerkt hatte. Der Vater der Familie konnte mit einem Feuerlöscher die Flammen ablöschen und rief anschließend die Feuerwehr. Die mit 21 Mann und 3 Fahrzeugen ausgerückte FF Radfeld (weitere Kameraden waren im Feuerwehrhaus auf Bereitschaft) öffnete Teile der Fassade um restliche Glutnester ablöschen zu können. An dem Haus sowie an einem in unmittelbarer Nähe geparkten Fahrzeug entstand Sachschaden in unbestimmter Höhe. Warum der Brand an der Fassade ausgebrochen war, ist aktuell noch Teil von Ermittlungen der Polizeiinspektion Kramsach. Hätte die aufmerksame Passantin den Brand nicht rechtzeitig bemerkt, hätte dieser Brand wohl auf das gesamte Gebäude übergegriffen.