Zu einem nächtlichen Großeinsatz mussten Feuerwehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld und Judenburg 18. August ausrücken. Aus bisher unbekannter Ursache brach gegen 21:00 Uhr ein Brand bei einem Wirtschaftsgebäude in der Gemeinde Lobmingtal, Ortsteil Kleinlobming, aus. Binnen weniger Minuten nach dem der Notruf bei der Landesleitzentrale in Lebring einging, trafen bereits die Feuerwehren Kleinlobming, Großlobming, Apfelberg, Knittelfeld, Spielberg, Sachendorf, St. Lorenzen, St. Margarethen, Zeltweg und Weißkirchen, Rotes Kreuz und Polizei am Einsatzort ein. „Meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden schlugen den 129 eingesetzten Feuerwehrmänner schon während der Anfahrt entgegen“, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Edwin Hatz.
In den frühen Morgenstunden des 18.8.2021 bemerkte ein Nachbar den Brand eines Holzhauses in St. Oswald bei Plankenwarth. Über die Landesleitzentrale Florian Steiermark wurden um 4:36 Uhr die Feuerwehren St. Oswald – St. Bartholomä und Eisbach Rein, sowie die Betriebsfeuerwehr Sappi mit der Teleskopbühne laut Alarmplan alarmiert.Nach der Erkundung durch Einsatzleiter HBI Johann Steinwender erfolgte der Löschangriff mit schweren Atemschutz und mehreren Hochdruckrohren. Nach Rücksprache mit dem herbeigerufenen Besitzer erfolgte eine dreimalige Suche nach etwaigen im Haus befindlichen Personen. Es konnten keine Menschen im Haus gefunden werden. Durch das schnelle Einschreiten der Feuerwehren mit insgesamt 39 Kameradinnen und Kameraden konnte eine Ausbreitung des Brandes in den Wohnbereich verhindert werden. Dank 3 eingesetzter Atemschutztrupps konnte nach rund einer Stunde bereits „Brand aus„ gegeben werden. Die Wasserversorgung wurde durch eine B-Zubringleitung von einem ca. 250 m entfernten Hydranten mittels Tragkraftspritze sichergestellt. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlung durch die Polizei. Die Polizei war mit einem Fahrzeug und 2 Mann, Rettung mit 4 Fahrzeugen und 10 Mann vor Ort. Eine Brandwache blieb bis am Vormittag vor Ort.
nnWieder wurde der Bezirk St.Pölten von starken Unwetterereignissen heimgesucht. Am Abend des 16. August 2021 gingen starke Niederschläge über den Norden des Bezirkes St.Pölten nieder. Binnen weniger Minuten glühten wieder die Notrufleitungen in der Bereichsalarmzentrale. Diese wurde vorausschauend mit bis zu 8 Disponenten besetzt. Im Laufe des Abends erfolgten die Alarmierung von 47 Feuerwehren des Bezirkes, somit standen 37% aller Feuerwehren des Bezirkes im Unwettereinsatz.Die rund 750 ausgerückten Feuerwehrmitgliedern waren mir mehr als 100 Einsatzfahrzeugen im Kampf gegen die Fluten unterwegs.+In manchen Gemeinden waren ganze Siedlungen von den Wassermassen betroffen. Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden, genauso wie Unterführungen oder Sickerschächte.Weiters ereigneten sich mehrere unwetterbedingte Verkehrsunfälle. Auch hier konnten die Feuerwehren aus dem Bezirk St.Pölten rasch helfen.