13 Monate Covid…. wie geht´s den Feuerwehren?

Wir haben nachgefragt: Hier exklusiv das Gespräch mit FWPRÄS Albert Kern – und im Anschluss Beiträge von Verantwortungsträgern!

  • Was war seit März 2020 für eure Feuerwehr die größte Herausforderung?

Ganz allgemein waren die letzten 15 Monate für die österreichischen Feuerwehren extrem fordernd. Der eingeschränkte Übungsbetrieb, keine Veranstaltungen zur Mitfinanzierung unserer Einsatzorganisation, Einsätze oftmals nur mit FFP2-Maske bewerkstelligen, keine Bewerbe und eingeschränkte kameradschaftliche Aktivitäten haben uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig jeder einzelne Baustein für das Funktionieren unseres Systems ist. Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Feuerwehr, vor allem in schwierigen Zeiten, hat uns über die letzten Monate geholfen und wird uns nun auf dem Weg zurück in die Normalität begleiten.

  • Wie haben sich Lockdown und diverse Corona-Maßnahmen auf das Feuerwehrleben ausgewirkt?

Das Feuerwehrleben wurde auf ein Minimum heruntergefahren. Uns war die Vorbildwirkung der Feuerwehr von Anfang an bewusst, weshalb wir uns gemeinsam mit allen neun Landesfeuerwehrverbänden für sehr strenge Einschränkungen starkgemacht haben. Oberstes Ziel war stets die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten und unsere Mitglieder zu schützen. Nur wenn unsere Frauen und Männer gesund sind, können sie auch anderen helfen. Das Aussetzen des Feuerwehrschulbetriebes und die Reduzierung des Feuerwehrlebens auf einsatzrelevante Tätigkeiten, also lediglich Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben, einen minimalen Übungsdienst sowie natürlich Einsätze, hat sich natürlich auf die Gemeinschaft ausgewirkt. Die Kameradschaftspflege ist ein wesentlicher Aspekt für die Motivation von ehrenamtlichen Mitgliedern und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Doch hier wurden Dank neuer Technologien neue Wege beschritten, um den Kontakt nicht gänzlich zu verlieren und sich auch über eine größere Distanz austauschen zu können.

  • Wie ist die finanzielle Entwicklung (fehlende Veranstaltungen, finanzieller Druck auf die Gemeinden) zu beurteilen?

Die finanzielle Entwicklung zahlreicher Feuerwehren wird mit Sorge beobachtet. Die Feuerwehren sind großteils mitverantwortlich für die Finanzierung der Wehr. Hier fehlen nach dem letzten Jahr durch die abgesagten Veranstaltungen Millionen in den Budgets. Grundsätzlich muss man festhalten, dass die Verantwortung für die Einsatzbereitschaft bei der Gemeinde liegt. Dort ist die finanzielle Situation aber klarerweise auch angespannt. Es werden aktuell laufend Gespräche auf mehreren Ebenen geführt, um das österreichische Feuerwehrwesen auch finanziell einsatzbereit zu halten. Hier muss vor allem auf die Einführung neuer Technologien geachtet werden. Smart-Home oder Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sorgen für komplett neue Einsatzherausforderungen für die Feuerwehren, die zeit- und kostenintensiv sind. Eine umsichtige und frühzeitige Planung sind erforderlich, damit das Einsatzspektrum der Feuerwehr nicht ohne damit einhergehende Finanzierungsmaßnahmen steigt.

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Praterbrücke: LKW in Flammen

Ein brennender Lkw auf der Südosttangente hat zu umfangreichen Staus und Behinderungen im Morgenverkehr geführt. Die Zugmaschine eines Sattelaufliegers begann aus bisher unbekannter Ursache auf Höhe der Prater- Hochstraße in Fahrtrichtung Süden zu brennen. Der Lenker hielt das Fahrzeug auf einer der mittleren Spuren an und brachte sich in Sicherheit.


Bereits von Weitem sahen die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien eine schwarze Rauchsäule auf der Südosttangente aufsteigen. Ein Teil der Einsatzkräfte fuhr die Brandstelle von der Praterbrücke in Fahrtrichtung Süden an, Ergänzungskräfte näherten sich von der anderen Fahrtrichtung.

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Katze Pam auf Muttertagsausflug

N/Am 9.5.2021 hatte die FF Kleinhöflein einen Tierrettungseinsatz: Die einjährige Katze Pumilu hatte sich, vermutlich auf der Jagd nach einem Vogel, in den obersten Balken einer Scheune verirrt, saß dann dort hilflos in einer Höhe von ca. 10 Metern fest und machte durch jämmerliches Miauen auf sich aufmerksam. Nach 2 ½ Stunden sahen die Katzenhalter keinen anderen Ausweg als die Feuerwehr zu verständigen. Kommandant Bernhard Bach, der vorerst privat kontaktiert worden war, erkundete die Lage und ließ über BlaulichtSMS seine Mannschaft alarmieren. Er entschied sich für eine Rettung mittels Schiebeleiter.

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Waldbrand in Lassing

Am Sonntag 09. Mai 2021 um 16:32 Uhr erfolgte die Alarmierung der FF Lassing zu einen Waldbrand durch die Bereichsfeuerwehrzentrale „Florian Liezen“. Im Gemeindegebiet von Lassing, Ortsteil Altlassing galt es für die Einstzkräfte, eine etwa drei Hektar große, bewaldete Fläche abzulöschen.

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FF Altenmarkt im Pongau: Drehleiter NEU

Anfang Mai organisierte die Feuerwehr Filzmoos gemeinsam mit der Feuerwehr Altenmarkt eine Übung mit der hochmodernen neuen Drehleiter aus Altenmarkt. Im letzten Jahr wurde die alte Drehleiter nach knapp 30 Jahren im Dienst durch das neue Fahrzeug ersetzt. Nach der Begutachtung verschiedener Drehleitern und Teleskopmastbühnen anderer Feuerwehren sowie Ausschreibung des Fahrzeuges entschied man sich schließlich für eine L32A XS 3.0 von Rosenbauer/Metz.

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