Der 67. Kongress, der ursprünglich im westfälischen Münster geplant war, fand wegen der Corona-Pandemie virtuell statt. 212 Teilnehmer konnten an 49 Vorträgen teilnehmen! Das Programm und die Inhalte der renommierten Veranstaltung reichten von Lehren aus der Pandemie bis zu Herausforderungen der Zukunft, innovativen Technologien und bis zu komplett neuen Herangehensweisen in der Gefahrenabwehr,Der Präsident der vfdb, Dirk Aschenbrenner, hat eine Bündelung der Aktivitäten aller Akteure gefordert, die sich für die Weiterentwicklung und Verbesserung von Schutz, Rettung und Sicherheit einsetzen. „Als Vision könnte ein Zentrum dienen, das innovative Grundlagenforschung, transdisziplinäre Anwendungsforschung und Transfer eng verbindet“.
Auf der virtuellen Jahresfachtagung der vfdb e.V. berichtet ZIEGLER über Aspekte der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger für den Betrieb von Feuerwehrfahrzeugen.Die allgemeine Energiewende führt zu Evolutionen in nahezu allen Lebensbereichen. Insbesondere der Mobilitätssektor wird zunehmend von neuartigen Antriebskonzepten geprägt. Neben Fahrzeugen des Personen- und Gütertransports stehen auch Feuerwehrfahrzeuge im Fokus dieses Wandels.Bereits 2012 sammelte ZIEGLER mit der Vorstellung des ersten vollelektrisch angetriebenen Tunnel- rettungsfahrzeugs MERKUR erste Erfahrungen im Bereich alternativer Antriebe (vgl.https://www.feuerwehrmagazin.de/wissen/tunnel-retter-mit-e-motor-29261).
Zeitgleich: Auf einem Gelände an der Laaer-Berg-Straße in Favoriten standen mehrere Container in Vollbrand. 33 Mann mit sieben Fahrzeugen waren im Einsatz
Die Wiener Berufsfeuerwehr war am 111.5. in der Klinik Landstraße in der Juchgasse im Einsatz. Ein Brandmelder im Keller hatte gegen 14.00 Uhr Alarm ausgelöst. Die Feuerwehrleute fanden das Untergeschoß verraucht vor. Die Einsatzkräfte begannen mit umfangreichen Lüftungsmaßnahmen. Außerdem kontrollierten die Feuerwehrleute angrenzende Bereiche des Krankenhauses, um eine Belastung mit Kohlenmonoxid ausschließen zu können. Da es sich um ein Krankenhaus handelt, wurde Alarmstufe 2 ausgerufen, zwischenzeitlich wurde der Einsatz auf Alarmstufe 3 hochgestuft. Während des Einsatzes musste ein Teil des Ambulanzbereiches im Erdgeschoß geräumt werden. Es mussten keine PatientInnen ins Freie gebracht werden. Zeitgleich war die BF auch mit dem Brand mehrer Container in Favoritenm beschäftigt.
60 Jahre lang war der Main-Abschnitt am Industriepark Höchst sein „Revier“, mit dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand geht es jetzt noch einmal auf eine große Reise, rheinabwärts bis zur Nordsee: Das Feuerlöschboot von Infraserv Höchst geht in „Rente“. Und weil sechs Jahrzehnte im Dienst der Sicherheit ein außergewöhnlicher Anlass sind, wurde „FLB Hoechst“ am Montag gebührend verabschiedet. Dann startete die Tour nach Norderstedt, wo das Infraserv-Löschboot Teil der Dauerausstellung des Feuerwehrmuseums Schleswig-Holstein wird. Dr. Thorsten Peine, stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr von Infraserv Höchst, übergab die Schlüssel an Wolfgang Keln vom Feuerwehrmuseum. „Wir sind sehr froh, dass unser Feuerlöschboot, das uns so viele Jahre gute Dienste geleistet hat, nun an ein Museum übergeben werden kann und nicht abgewrackt werden muss“, sagte Peine. „FLB Hoechst“ wurde 1961 erbaut und ist seit 1962 im heutigen Industriepark Höchst im Einsatz, einem Forschungs- und Produktionsstandort von rund 90 Chemie- und Pharmaunternehmen mit 22.000 Mitarbeitern. Der Main durchfließt das 4,6 Quadratkilometer große Areal im Frankfurter Westen.