Braunau am Inn – Atemschutzeinsätze gehören zu den gefährlichsten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Immer wieder berichten Medien über Menschen, die aus verrauchten Wohnhäusern und Treppenhäusern gerettet werden müssen. In solchen Lagen arbeiten auch die Einsatzkräfte selbst an der Grenze des Zumutbaren: giftige Brandgase, Nullsicht, Hitze und Einsturzgefahr verlangen den Atemschutzgeräteträgern alles ab. Um unter diesen Bedingungen professionell helfen zu können, braucht es eine exzellente Ausbildung, das sprichwörtlich „blinde“ Beherrschen der Gerätschaften und eine sehr gute körperliche Fitness.
Am Samstag, den 22. November 2025, fand in Zell am Ziller eine groß angelegte Einsatzübung mit rund 75 Einsatzkräften statt. Mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison zeigen die Einsatzkräfte im hinteren Zillertal einmal mehr, dass sie auf die besonderen Herausforderungen einer touristisch geprägten Region bestens vorbereitet sind.
Am 15.11.2025 fand eine Bundesländerübergreifende Tunnelübung im Semmeringtunnel auf der S6 Semmering Schnellstraße statt. Um 17:00 Uhr erfolgte der Übungsalarm „Brand im Semmeringtunnel Fahrtrichtung Seebenstein“ für die Feuerwehren BTF voestalpine Böhler Bleche,Mürzzuschlag, Spital am Semmering und Steinhaus am Semmering. Zeitgleich wurde ebenfalls die BTF voestalpine Tubulars mit dem Atemluftcontainer sowie auf niederösterreichischer Seite die Feuerwehren Maria Schutz und Schottwien alarmiert.
Am Vormittag des 16. November 2025 führte der Tauchstützpunkt 4 eine umfassende und praxisnahe Ausbildungsübung im Bereich der alten gesprengten Innbrücke in Braunau am Inn durch. Die Überreste bieten ein anspruchsvolles Übungsareal für die Ausbildung unserer Feuerwehrtaucher.
In Neumarkt wurde heute die alljährliche Abschnittsübung der regionalen Einsatzorganisationen abgehalten. An der groß angelegten Übung beteiligten sich die Feuerwehren Neumarkt, Mühlen, Dürnstein, St. Lambrecht und Mariahof sowie die Betriebsfeuerwehr Austin Powder. Zusätzlich unterstützte ein umfangreiches Team des Roten Kreuzes das Einsatzgeschehen.
Am 14. November 2025 um kurz nach 19:00 Uhr wurde durch die automatische Brandmeldeanlage des Hotels Explorer in Kaltenbach ein Einsatz ausgelöst.. Die Leitstelle Tirol alarmierte daraufhin gemäß Alarmplan die Feuerwehr Kaltenbach. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte der Einsatzleiter über das Feuerwehrbedienfeld mehrere ausgelöste Brandmelder in der Tiefgarage fest. Ein Atemschutztrupp begann umgehend mit der Erkundung. Bereits nach kurzer Zeit zeigte sich ein umfangreiches Einsatzszenario: In der Tiefgarage war ein Fahrzeugbrand ausgebrochen. Während eines Fluchtversuchs mit seinem Auto erfasste ein Arbeiter eine weitere Person – diese war unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Parallel breitete sich dichter Brandrauch über die Lüftungs- und Fluchtwege in das Hotel aus