AT HLFA2 Freiwillige Feuerwehr Wulzeshofen
DE
Au

FAHRGESTELL:
Fahrgestelltyp:
MAN TGM 16.320 Radstand:
3.950 mmMotorleistung:
235 kW/320 PS

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Fahrgestelltyp:
MAN TGM 16.320 Radstand:
3.950 mmMotorleistung:
235 kW/320 PS


Zell am See, 7. April 2025 – Ein lauter Knall, Rauch steigt auf, Alarmglocken schrillen. Was wie eine Filmszene anmutet, war eine groß angelegteÜbung. Am 5. April 2025 um 9:00 Uhr rückten 34 Einsatzfahrzeuge mit insgesamt 184 Feuerwehrleuten bei Hagleitner an. Das Übungsszenario simulierte einen Brandausbruch im Werk für Hygiene- und Desinfektionsprodukte – inklusive Explosion und vermissten Personen
Hagleitner gestaltet Hygiene: Reinigungs-, Desinfektions- und Pflegemittel, Kosmetik – dazu Spender, Dosiergeräte und Apps. Die Ware entsteht in Zell am See in Österreich. Hier hat Hagleitner den Muttersitz; hier wird geforscht, entwickelt und produziert.


Mit Großbränden haben die Freiwilligen Feuerwehren im Bundesland Salzburg immer öfter zu kämpfen. So auch im Bezirk Flachgau, wo die Anzahl der Brandeinsätze für die Florianis im Jahr 2024 auf insgesamt 363 anstieg. Aus diesem Grund sind Übungen unter realen Bedingungen für den täglichen Übungsbetrieb der Freiwilligen Feuerwehren notwendig. „Brand eines landwirtschaftlichen Objekts beim Anderlbauer!“ – so lautete die Übungsannahme am Dienstag, dem 1. April 2025, in der Stadtgemeinde Oberndorf. Mehrere Personen wurden vermisst, zahlreiche Rinder waren noch im Stallgebäude eingeschlossen. Daraufhin alarmierte die Bezirks- Alarm und Warnzentrale (BAWZ) des Bezirks Flachgau die Freiwillige Feuerwehr Oberndorf. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde aufgrund der enormen Rauchentwicklung und der drohenden Brandausbreitung auf die beiden Wohngebäude unmittelbar durch den Übungsleiter auf Alarmstufe 2 erhöht. Dadurch wurden auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Laufen (benachbartes Bayern) sowie die Freiwillige Feuerwehr Göming zum Brandobjekt beordert.



„Bei Verladearbeiten wurde ein Transportfass beschädigt, Gefahrgut läuft aus“ – so stellte sich die Ausgangslage für eine kürzliche Einsatzübung der FF Bad Goisern dar. Unter realistischen Bedingungen arbeiteten die Kräfte folglich das Szenario ab – unter Einsatz von viel „Manpower“ und vielerlei Gerätschaften. Der Gefahrenbereich wurde weiträumig abgesperrt und ausgeleuchtet sowie eine mobile Einsatzleitung aufgebaut. Nur unter speziellen, gasdichten Schutzanzügen (Schutzstufe-III) konnte folglich ein Trupp zu dem leckgeschlagenen Behältnis vordringen, die Flüssigkeit auffangen und das Fass schließlich abdichten. Doch damit nicht genug, wurde auch noch ein Not-Deko-Platz errichtet, wo stufenweise die Reinigung (Dekontamination) des eingesetzten Trupps unter speziellen Schutzmaßnahmen erfolgte. Dank der umfassenden Ausrüstung, welche im Rüstlösch- und im Atemschutzfahrzeug mitgeführt wird, und der regelmäßigen Ausbildungen in diesem Bereich, ist man bei der FF Bad Goisern auch für solch außergewöhnliche Szenarien sehr gut vorbereitet.


Am 22. März 2025 fand im Feuerwehr- und Rettungs-Trainings-Center (FRTC) in Frankfurt am Main das 3. Forum „Feuerwehr und Menschen mit Behinderung“ des Deutschen Feuerwehrverbandes statt. Unterstützt von der Feuerwehr Hanau, bot die Veranstaltung eine Plattform für den Austausch über Inklusion, Sicherheit und Brandschutzerziehung für Menschen mit Behinderung. Unter den Teilnehmern war auch Martin Zinsmeister, stellvertretender Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit des Werkfeuerwehrverbandes Bayern, der die Bedeutung der Veranstaltung hervorhob und sich aktiv an den Diskussionen beteiligte.
