Bonn, 11.07.2025. Drohnen, Großpumpen und kilometerlange Schlauchleitungen – das Technische Hilfswerk (THW) war beim Waldbrand-Einsatz in Gohrischheide (Sachsen) und bei Gösselsdorf (Thüringen) gefordert. Rund 1.700 THW-Kräfte aus ganz Deutschland unterstützen seit Ende vergangener Woche mit hohem Engagement und fachlicher Expertise die Löscharbeiten in den betroffenen Regionen – nun ist der THW-Einsatz größtenteils abgeschlossen. „Auch bei diesem Einsatz zeigt sich, wie entscheidend die technische Vielseitigkeit und Einsatzbereitschaft des THW in komplexen Lagen ist“, betonte THW-Präsidentin Sabine Lackner.
Beim Abmischen zweier Chemikalien zur Herstellung eines Bindemittels für Gussformen kam es in der Firma Nemetz Guss in Wiener Neustadt zu einer Reaktion mit Hitzeentwicklung, einer sogenannten exothermen Reaktion. In weiterer Folge schmolzen die Behälter und es trat ein beißender Geruch sowie eine Rauchwolke, vom beginnenden Brand der Behälter, auf. Die Feuerwehr Wiener Neustadt – zunächst auf einen Brand eingestellt, aber rechtzeitig vor dem Ausrücken noch über den wahren Einsatzgrund informiert – rückte innerhalb weniger Minuten zu einem Schadstoffeinsatz mit den dafür korrekten Fahrzeugen aus.
In den Nachmittagstunden des 10.07.2025 verlor ein Lenker auf der regennassen Fahrbahn der L 154 bei einer Probefahrt die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr über die Böschung und kam in einem Sonnenblumenfeld zu stehen.Von den Einsatzkräften wurde aufgrund des verursachten Flurschadens die Polizei beigezogen, das Fahrzeug mit dem Ladekran geborgen und abtransportiert.
Am Dienstag, den 08. Juli 2025 wurde die Feuerwehr Hohenkogl um 23:12 Uhr zu einem Akkubrand in einem Keller in Untergreith (Gemeinde Mitterdorf an der Raab) alarmiert.Durch die Rauchentwicklung löste der im Keller montierte Rauchmelder aus und weckte die Familie. Es wurden dadurch nicht nur die Personen rechtzeitig gewarnt und konnten sich in Sicherheit bringen, sondern es ermöglichte auch eine sofortige Alarmierung der Einsatzkräfte. Dadurch wurde auch eine rasche Brandbekämpfung in der Entstehungsphase ermöglicht und weiterer Schaden verhindert! Die FF Hohenkogl musste mit den 8 ausrückenden Personen nur mehr eine Nachkontrolle des betroffenen Bereiches durchführen. Ebenfalls anwesend war die Polizei. An dieser Stelle zeigt sich wieder, Rauchmelder sind eine kostengünstige Möglichkeit Brandherde rasch zu erkennen und Menschen rechtzeitig zu warnen und Leben zu retten! Eingesetzt waren die FF Hohenkogl und die Polizei.