Anlässlich des „Tages der Batterie“ (18.2.) luden die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK), das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) sowie der Österreichische Bundesfeuerwehrverband zu einem Medientermin der besonderen Art: Brände in Abfallanlagen, insbesondere verursacht durch falsch entsorgte Lithium-Batterien, stellen für Feuerwehr und Einsatzorganisationen eine enorme Herausforderung dar. Ein Live-Experiment des Bundesfeuerwehrverbandes hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell sich große Abfallmengen entzünden und wie langwierig sowie aufwendig die Bekämpfung solcher Brände sein kann. Neben dem hohen personellen und technischen Aufwand sind vor allem die Luftbelastung durch Schadstoffe und die Entsorgung des kontaminierten Löschwassers problematisch. Das Löschwasser muss sorgfältig aufgefangen und aufwendig entsorgt werden, um Umweltschäden zu vermeiden.
Laut Berthold Kren von Saubermacher belaufen sich die Schäden durch solche Brandfälle in Österreich bereits auf mehrere Millionen Euro. Das bringt die Recycling-Branche und ihre Versicherungen unter Druck: Immer mehr Versicherungsanstalten erhöhen die Prämien drastisch oder steigen ganz aus, da die Schadenssummen kaum kalkulierbar sind. Somit steht das gesamte System der Abfallverarbeitung vor einem großen Risiko. Unternehmen wie Saubermacher investieren daher gezielt in Brandschutzmaßnahmen, um die sichere Annahme, Sortierung und Lagerung von Batterien zu ermöglichen und gleichzeitig Mitarbeiter*innen zu schützen.
DOKU NÖ: Am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026, ereignete sich in den frühen Morgenstunden ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Salzburg, im Bereich Böheimkirchen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einer Kollision zwischen zwei Lastkraftwagen. Dabei kippte ein LKW um und kam quer über alle Fahrspuren der Autobahn zum Liegen. Der zweite beteiligte LKW kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Aufgrund der ersten Meldungen wurde von einer möglichen Menschenrettung ausgegangen. Die Feuerwehren Böheimkirchen und St. Pölten, der Rettungsdienst sowie die Polizei wurden umgehend alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war ein LKW-Lenker in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste über die Windschutzscheibe aus dem Führerhaus befreit werden. Der verletzte Lenker wurde nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus transportiert.. Bei einem der Unfallfahrzeuge wurde der Treibstofftank beschädigt, wodurch Betriebsmittel austraten.
TEAM FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR Linz am 16.02.2026 – Bei einem schweren Unfall im Bereich des Verschiebebahnhofs Linz West sind heute Morgen mehrere Waggons eines Güterzuges entgleist und umgestürzt. Gegen 7.30 Uhr wurden Feuerwehr, Rettung und Polizei zu einem Großeinsatz im Industriegebiet an der Turmstraße alarmiert. Im Zuge von Verschubarbeiten sprangen mehrere Waggons eines Güterzuges aus den Gleisen und kippten um. Nach ersten Informationen wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.Die betroffenen Waggons waren zum Unfallzeitpunkt leer, jedoch noch nicht gereinigt und zuvor mit verschiedenen Gasen beladen. Daher mussten die Einsatzkräfte umfangreiche Sicherungsmaßnahmen treffen. Neben der Berufsfeuerwehr Linz stand auch die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg zur Unterstützung im Einsatz. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Erden der Oberleitungen, um die Sicherheit bei den weiteren Arbeiten zu gewährleisten.Nach Angaben von Einsatzleiter Roland Hieslmayr ist der entstandene Sachschaden beträchtlich. Neben den Waggons wurden auch Masten beschädigt. Die Arbeiten zur Bergung und Sicherung der Unfallstelle werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.Die ÖBB meldete eine Sperre der Weststrecke, wodurch es zu Verzögerungen im Zugverkehr kam.
In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2026 wurden die umliegenden Feuerwehren im mittleren Zillertal zu einem Großbrand nach Ried alarmiert. Gegen 03:30 Uhr stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ein Wohnhaus bereits in Vollbrand. Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung und der raschen Brandausbreitung griffen die Flammen kurze Zeit später auf ein direkt angrenzendes zweites Wohnhaus über. Glücklicherweise wurden bei diesem Ereignis keine Personen verletzt.
doku NÖ: Am 14.2.2026 kurz vor 18:45 wurden die Feuerwehren Eichgraben und Altlengbach zu einem LKW Brand auf die A1 Westautobahn bei Kilometer 38.5 mit der Info: LKW in Vollbrand alarmiert. Am Einsatzort angekommen wurde umgehend ein Löschangriff gestartet. Die nachrückenden Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten eine Wasserversorgung sicher um die Löscharbeiten zu unterstützen. Die Löscharbeiten stellten sich als äußerst schwierig dar, denn der brennende Sattelzug war vollbeladen mit Apfelpalletten. Der Einsatzleiter entschied mittels Löschschaum den Sattelzug zu „Fluten“. Während der Löscharbeiten sicherte die Polizei sowie Asfinag die Unfallstelle ab. Ein RTW des Samariterbundes Altlengbach sowie der Bezirkseinsatzleiter vom Roten Kreuz standen ebenso zur Unterstützung im Einsatz.