Reutlingen: Aufgrund des Unwetters von Freitag , das die Innenstadt mit voller Wucht traf, musste die Feuerwehr Reutlingen heute noch Folgeeinsätze abarbeiten. Die meisten Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr konnten aber bereits am späten Freitagabend, nach erfolgreichem Abschluss von über 120 Einsätzen, ihre reguläre Einsatzbereitschaft wiederherstellen.In der Innenstadt ist die Normalität zurückgekehrt, lediglich ein paar Hügel mit Hagel erinnern die Besucher der Innenstadt an das gestrige schwere Unwetter. Durch das schnelle Eingreifen aller Einsatzkräfte konnten Folgeschäden verhindert werden. Auch die Technischen Betriebsdienste Reutlingen und die Stadtentwässe- rung Reutlingen haben heute die Sofortmaßnahmen zur Beseitigung der Unwetter schäden abgeschlossen.
Nach zahlreichen Einsätzen aufgrund der Hochwassersituation wurde die FF Fladnitz im Raabtal am Nachmittag des 05. August zu einer Baumbergung im Ortsteil Bachergraben gerufen.Bei der Erkundung des Einsatzortes entdeckte Einsatzleiter HLM Gerhard Rath, dass sich im hohlen Stamm des umgestürzten Baumes drei Eichhörnchenbabys befanden. Die verwaisten Waldbewohner wurden von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr umgehend in Sicherheit gebracht und der umgestürzte Baum konnte in kurzer Zeit entfernt und die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden.
Mehr als die Hälfte des Landes sind von Unwettern und Überflutungen betroffen: Schwerpunkte sind der Raum um die Haubtstadt Lubijana, das Savina- und Murtal sowie die Gebirgsregionen an der oberen Save.
Der Ort Črno na Koroško wird aus der Luft versorgt(mehr …)
Glücklicherweise entspannt sich die Hochwasser-Lage im Bezirk Güssing derzeit langsam. Die heftigen Regenfälle in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (3.8 auf 4.8) ließen die Pegelstände der Bäche im ganzen Bezirk ansteigen. Insgesamt 33 der 49 Feuerwehren aus unserem Bezirk mussten seither ausrücken, um gegen die Wassermassen anzukämpfen. Auch wenn sich die Lage derzeit entspannt, ist im Bereich der Bäche weiterhin Vorsicht geboten, da die Bäche noch immer sehr viel Wasser führen.
Schon sehr früh wurde die erste Feuerwehr des Abschnittes zu Auspumparbeiten alarmiert. Von Gratkorn ausgehend, über St. Oswald bei Plankenwarth und Stiwoll, das waren die ersten alarmierten Hilfskräfte heute, gesellte sich mit Fortlauf des Tages eine um die andere Feuerwehr des Abschnittes dazu.
Ein breites Spektrum an Einsatzszenarien können die Feuerwehren bisher vorweisen. Neben vollgelaufenen Kellern und Garageneinfahrten, übergetretenen Bächen, Baumbergungen ist derzeit etwa die FF Steinberg-Rohrbach mit einer Fahrzeugbergung beschäftigt.