Kurz vor 4 Uhr morgens bemerkte ein Mieter eines Mehrparteienhauses im Villacher Stadtteil Auen einen Brand mit starkerRauchentwicklung im Stiegenhaus.Mehrere Notrufe liefen in der Feuerwehrleitstelle Villach ein. Durch den Disponenten wurde Alarm für die Hauptfeuerwache Villach, die FF Pogöriach und die örtlich zuständige Feuerwehr Judendorf ausgelöst.Als unser Löschzug eintraf, konnten die Flammen glücklicherweise durch einen Bewohner mittels Handfeuerlöscher bereits abgelöschtwerden, jedoch Rauch und Brandruß waren im Stiegenhaus verteilt, berichtet OBI Martin Regenfelder Kommandant Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach.
Bonn. Ein weiteres Team des Technischen Hilfswerks (THW) ist heute früh vom bayerischen Rosenheim aus nach Slowenien aufgebrochen. Die Einsatzkräfte werden vor Ort vor allem Räumarbeiten übernehmen, wozu sie unter anderem einen Kettenbagger mit sich führen. Sie ergänzen die beiden bereits am Montag in Slowenien angekommenen THW-Teams. „Ich freue mich, dass die Hilfe so gut anläuft. Schon gestern konnte das Vorausteam erste Einsatzstellen erkunden und auch unser Team für Bergungsarbeiten hat das Einsatzgebiet erreicht. Mit unserem dritten Team können wir unsere Hilfe noch breiter aufstellen“, sagt THW-Präsidentin Sabine Lackner. Das THW wird nach aktuellem Stand vor allem im Norden des Landes Hilfe leisten.
Die Hochwassersituation in Slowenien ist besonders katastrophal. Daher hat Verteidigungsministerin Klaudia Tanner entschieden, neben der Krisenbewältigung des Bundesheeres in der Steiermark und in Kärnten, zwei Hubschrauber des Bundesheeres zur Unterstützung Sloweniens zu entsenden. Sie können ab Mittwoch, in enger Abstimmung mit der Krisenkoordination der slowenischen Streitkräfte, Menschen von Hausdächern retten oder Lebensmittel in abgeschnittene Ortschaften fliegen. Die Operationsbasis des S-70 „Black Hawk“-Hubschraubers und des Transporthelikopters AB-212 für die Hilfe in Slowenien ist der Hubschrauberstützpunkt in Klagenfurt. Die Hilfseinsätze in Österreich zur Luft und am Boden laufen – zum Teil sogar verstärkt – weiter.
Das Tief Zacharias sorgte am Montag (07.08.23) im Osten Österreichs neben weiteren Regenschauern auch durch den aufkommenden Westwind für lokale Sturmböen. Mancherorts waren diese so stark, dass auch die Feuerwehren zu mehreren Einsätzen ausrücken mussten.Am Montagvormittag musste sogar deshalb in der Stadt Baden die WLB-Bahnstrecke der Badnerbahn über mehrere Stunden gesperrt werden. Nachdem mehrere gebrochene Äste an Bäumen auf die Geleise und auf ein direkt angrenzendes Wohnhaus herabzustürzen zu drohten, war es notwendig zwei schadhafte Bäume komplett abzutragen. Um dieses durchführen zu können, musste im Ortsteil Leesdorf zwischen den Augasse und der Augustinergasse die Waltersdorferstraße komplett gesperrt werden. Davon betroffen war auch der Zugsverkehr der Badnerbahn. Ebenso war es notwendig die Fahrleitung in diesem Abschnitt stromlos zu schalten und durch Mitarbeiter der Wiener Lokalbahn zu erden. Erst dann konnten die zwei Bäume durch das Stadtgartenamt gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Leesdorf gefahrlos abgetragen werden. Die fast dreistündige Sperre konnte erst gegen 13 Uhr wieder aufgehoben werden.