Beinahe täglich steht derzeit die FF Bad Goisern im Einsatz – diesmal musste zu einem Waldbrand ausgerückt werden: Brandgeruch und Rauch im Bereich des Goiserer Höhenweges in der „Ewinger Wand“ nahmen am Nachmittag des 10. August 2022 gleich mehrere Radfahrer und Wanderer wahr und verständigten daraufhin die Feuerwehr. Was von der Alarmierung eigentlich relativ harmlos wirkte, sollte sich folglich als langwieriger und kräfteraubender Einsatz herausstellen. Denn die Einsatzstelle selbst befand sich am Fuße der senkrecht abfallenden Felswand und war zu Fuß nur über einen weiten, durch felsdurchsetztes Gelände führenden Anmarsch erreichbar. Sämtliches Löschgerät musste auf Rückentragen verladen und mit Manneskraft zur Brandstelle getragen werden. Der Brandherd selbst konnte von den Löschmannschaften dann im dichten Wald relativ rasch gefunden werden – sehr aufwendig gestalteten sich jedoch dann die Löscharbeiten selbst: Denn der Brand hatte sich bereits ausgebreitet und tief in den trockenen Waldboden gefressen, sodass es notwendig war, den Boden in mühsamer Handarbeit umzugraben und abzulöschen. Immer wieder mussten dazu die Löschgeräte neu befüllt bzw. Löschwasser in Kanistern zur Brandstelle transportiert werden. Zur Lage-Unterstützung aus der Luft kam auch die Drohne der FF St. Agatha zum Einsatz. Erst gegen Abend konnten die Einsatzkräfte der FF Bad Goisern dann die Löschmaßnahmen beenden. Ausgegangen war der Brand von einer unzureichend abgelöschten Feuerstelle – und das, obwohl jegliches Feuer im Wald aufgrund der derzeitigen Wandbrandschutzverordnung strengstens untersagt ist.
Berlin/Bonn – Die Waldbrände in der Gironde im Südwesten Frankreichs sind durch die Wetterbedingungen erneut aufgeflammt und wieder außer Kontrolle geraten. Gleichzeitig brennt es in Frankreich in mehreren und bisher auch eher weniger betroffenen Gebieten ungewöhnlich heftig. Die französische Regierung hat daher im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens um Unterstützung durch speziell ausgerüstete und ausgebildete Kräfte aus der EU gebeten. Deutschland entsprach dem sehr schnell und hat die bereits in der EU angemeldete GFFF-V-Einheit aus Nordrhein-Westfalen (Federführung Feuerwehr Bonn, unterstützt durch Einheiten aus den Feuerwehren Düsseldorf, Königswinter, Leverkusen und Ratingen mit zwei Fachberatern der auf Vegetationsbrände spezialisierten Einsatzorganisation @fire) heute in den frühen Morgenstunden in die Gironde in Marsch gesetzt. Feuerwehrkräfte aus Niedersachsen ergänzen mit zwei Waldbrandlöschfahrzeugen die Einheit. GFFF-V bedeutet „Ground forest fire fighting using vehicles“, also Brandbekämpfung am Boden mit Fahrzeugen.
Am Montag, den 08. August wurde die Feuerwache 2 gemeinsam mit dem diensthabenden Einsatzoffizier zu einem vermutlichen Kleinbrand in die Leopoldstraße alarmiert.Bei der Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass sich hierbei der Kleinbrand zum einen Zimmerbrand in einem Veranstaltungsraum entwickelt hat.Der Einsatzoffizier erhöhte unverzüglich die Alarmstufe, sodass weitere Kräfte nachalarmiert wurden.Parallel wurde von den bereits eingetroffenen Einsatzkräften ein Innenangriff unter Atemschutz durchgeführt. Die nachrückenden Kräfte stellten einen Reservetrupp und bereiteten die Überdruckbelüftung des Brandobjektes vor.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 09.08.2022 wurden die Feuerwehren des Pflichtbereiches Scharnstein von der Landeswarnzentrale um 01:30 Uhr zu einem „Brand Wohnhaus“ in die Almseestraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Nebengebäude bereits in Vollbrand. Sofort wurde von zwei Seiten mit einem umfassenden Löschangriff begonnen, um das angrenzende einstöckige Wohnhaus und eine benachbarte Gartenhütte zu schützen. Auch über die in Scharnstein stationierte Drehleiter konnte ein Löschangriff von oben durchgeführt werden. Gegen 02:00 Uhr war der Brand unter Kontrolle und begrenzte sich auf Nachlöscharbeiten des Brandobjektes. Ein Atemschutztrupp kontrollierte das verrauchte Wohngebäude, welches mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht werden konnte. Am Brandobjekt entstand Totalschaden, jedoch konnte das angrenzende Wohnhaus gerettet werden. Insgesamt waren vier Atemschutztrupps im Einsatz. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Brandursachenermittlung wird durch einen Brandsachverständigen am Dienstagvormittag durchgeführt. Brand Aus konnte gegen 02:30 Uhr gegeben werden. Im Einsatz standen in etwa 60 Einsatzkräfte.
Hochwasser entlag der Donau, alle Zubringer steigen und erreichen teils nie da gewesene Pegel, das Kamptal wird geflutet…. 10 Einsatztage und dann wochenlanges Aufräumen…vieles hat man gelernt und verbessert, insbesondere bei Schutzbauten.