Heute Vormittag um 06:56 Uhr alarmierte die Bereichsfeuerwehrzentrale „Florian Liezen“ die Stadtfeuerwehr Schladming zu einen Verkehrsunfall mit mehreren, eingeklemmten Personen. Auf der Ennstalbundesstraße, Ortsumfahrung Schladming, kollidierte ein Kastenwagen frontal mit einem Klein-SUV, wobei letzterer noch einen Auto-Anhänger mitzog. Für die Einsatzkräfte bot sich ein schreckliches Bild, in Summe mussten vier, teils massiv eingeklemmte, Personen mittels hydraulischem Rettungsgerät (Schere, Spreizer, Stempel) aus den Wracks befreit werden. Zwei Insassen wurden nach medizinischer Erstversorgung mit schweren Verletzungen in die Krankenhäuser gebracht, für drei weitere Personen kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie verstarben noch an der Unfallstelle. Nach erfolgter Menschenrettung barg die Feuerwehr, gemeinsam mit einem Tierarzt, zwei Hunde aus dem Kastenwagen, diese blieben soweit unverletzt und wurden vorerst in die Obhut des Tierheimes Trieben übergeben. Die Feuerwehr Schladming unterstütze noch die Fahrzeugbergungen und rückte nach dem rund zweistündigen Einsatz wieder ins Rüsthaus ein. Die B320 war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt, die Polizei richtete eine örtliche Umleitung ein.
Bonn – Frankreich, Department Gironde; 12.08.2022: Seit heute ist die Waldbrandeinheit aus NRW in Frankreich im Waldbrandeinsatz tätig. Nach der späten Ankunft am gestrigen Abend in der Region Nouvelle-Aquitaine bezogen die Einsatzkräfte ihr Basislager in der Nähe der Stadt Hostens. Nach der Einweisung der Einsatzkräfte durch die örtlichen Behörden und das Vorauskommando der Feuerwehr Bonn, sowie der Abstimmung mit den örtlichen Feuerwehrkräften teilte sich die Waldbrandeinheit für die kommenden Tage in zwei Teams auf. Während eine Hälfte im Brandeinsatz ist, kümmert sich das andere Team um das Lager und die Wartung und Pflege der eingesetzten Geräte. Nach Erhalt des Einsatzauftrags erfolgte die Anfahrt zum Einsatzort. Da die Einsatzstellen außerhalb der Hauptstraßen häufig in unwegsamen Gelände liegen, ist eine genaue Planung der Anfahrt nötig. Von den örtlichen Behörden sind ortskundige Einweiser dabei, die das Team unterstützen. Heute sind die Einsatzkräfte, bei weiterhin hohen Temperaturen, mit Löscharbeiten beschäftigt.
Gegen 17:36 Uhr des 12.8. alarmierte die Bezirksfeuerwehrzentrale „Florian Liezen“ die Feuerwehren Gröbming und Stein an der Enns zu einen schweren Verkehrsunfall auf der Ennstalbundesstraße, Straßenkilometer 35,6. Am „Simeterbühel“ kam ein mit zwei Personen besetzter Van – Fahrtrichtung Liezen – von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Das Fahrzeug stürzte über die Böschung und kam auf der Böschung, rund acht Meter unterhalb der Fahrbahn, zum Stillstand. Die im Unfallwrack eingeschlossenen Insassen wurden von der Feuerwehr befreit und von den Einsatzkräften medizinisch erstversorgt. Im Anschluss wurden die beiden Schwerverletzten von den Christopherus-Hubschraubern C-14 und C-99 in die Krankenhäuser geflogen. Die Feuerwehr sicherte den Van während der Menschenrettung mittels Seilwinde, barg nach Abtransport der Patienten den Van und machte die Straße, gemeinsam mit der Straßenmeisterei, wieder frei. Die B320 war für die Dauer des Einsatzes rund zwei Stunden lang komplett gesperrt.
ST/12.08.2022: Ein Sattelzug war im Zuge einer Schotteranlieferung über Böschung gerutscht und umgestürzt. Der Fahrer konnte das Führerhaus zuvor verlassen.Wir wurden von einem Firmeninhaber zu einer LKW Bergung auf einem Betriebsgelände in Fürstenfeld gerufen. Ein LKW war von einer Rampe abgekommen und umgestürzt. Der Sattelzug kam dabei am Dach zu liegen. Als das Fahrzeug umstürzte, hatte der Fahrer das Führerhaus bereits verlassen. Zur Bergung wurde vom Fahrzeugbesitzer auch ein Mobilkran angefordert.Zuerst wurde die Zugmaschine vom Sattelauflieger entfernt und wieder auf die Räder gedreht. Dazu wurde der LKW mit dem Autokran angehoben und mit der Seilwinde des WLF weggezogen. Danach konnte der etwa 8 Tonnen schwere LKW mit der Seilwinde wieder auf die Räder gedreht werden.Danach wurde der Anhänger auf die Rampe gehoben und mittels Kran auf die Räder gestellt. Die Bergung dauerte etwa zwei Stunden.
(Wien/OTS/RK) – Der Großbrand im Inzersdorfer Industriegebiet in Wien-Liesing ist seit etwa 18.30 Uhr unter Kontrolle. Dank des massiven Einsatzes der Berufsfeuerwehr Wien mit 26 Fahrzeugen und mehr als 100 Einsatzkräften griffen die Flammen nicht auf den Bürotrakt des Lebensmittel-Großhändlers über, dieser Gebäudeteil konnte erhalten werden. Anwesende Personen im Gebäude konnten den Brandbereich selbstständig verlassen, nach aktuellen Informationen wurde niemand verletzt. Es konnten vorerst nicht alle Glutnester beseitigt werden, da die Halle stark einsturzgefährdet ist und sich dadurch die Nachlöscharbeiten äußerst schwierig gestalten. Die Berufsfeuerwehr richtet daher über Nacht eine Brandwache ein, die sofort eingreifen kann, sollte der Brand wieder aufflammen. Der Einsatz wird noch mehrere Stunden dauern, die Zahl der Einsatzkräfte wird aber allmählich abgebaut. Die genaue Brandursache ist weiterhin Gegenstand von Ermittlungen.