Ersthelfer kann Fahrzeugbrand bis zum Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle halten
Am Nachmittag des 30. April bemerkte der Lenker eines SUV Rauch aus dem Motorraum seines PKW. Unverzüglich stellte dieser das Fahrzeug an der S5 Abfahrt bei Theiß/Gedersdorf ab, wählte den Feuerwehrnotruf 122 und versuchte den Entstehungsbrand selbst abzulöschen.Bis zum Eintreffen der Feuerwehren Gedersdorf, Theiß und Krems konnte der Fahrzeugbesitzer den vermeintlichen Brand unter Kontrolle halten. Rasch stellte sich heraus, dass es sich vermutlich um einen Schaden am Turbolader des Fahrzeugs handeln müsse. Damit keine Betriebsflüssigkeiten und Öl ins Erdreich gelang können, wurde von der Mannschaft der Feuerwehr Gedersdorf großzügig Ölbindemittel im Bereich des Motorraumes aufgebracht. Mittels Hochdruck – Löschleitung wurde die Isolierung im Motorraum gezielt abgelöscht und mittels Wärmebildkamera auf weitere Temperaturhotspots kontrolliert. Die Einsatzkräfte aus Theiß kümmerten sich indes um die Absicherungsmaßnahmen im Bereich der Auf- und Abfahrt der S5.
Am 1. Mai kam es in Sachendorf gegen 08:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein PKW Lenker, der auf der L 515 in Richtung Knittelfeld unterwegs war, kam aus nicht näher bekannten Umständen von der Fahrbahn ab und kam mit seinem PKW in einem wenigen Grad kalten Bach zum Stillstand. 22 Mann der Feuerwehren Sachendorf und Knittelfeld trafen bereits wenige Minuten nach dem Notruf an der Einsatzstelle ein. Glück im Unglück hatte dabei der Lenker des PKW, er konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Neben dem Aufbau des doppelten Brandschutzes begannen zeitgleich die Bergearbeiten des im Bach liegenden PKW, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Gernot Kummer. Um diesen aus dem Bachbett heben zu können, müssten anfangs mehrere Bäume gefällt werden, so Kummer weiter. Im Anschluss konnte der rund 1,5 Tonnen schwere PKW mittels Krankwagen aus dem Bach gehoben werden, sodass der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet werden konnte.