Dank großzügiger Förderungen und der eingeleiteten Energiewende boomte in den letzten Jahren die Anschaffung von Photovoltaikanlagen. Parallel dazu entsteht in diesem Bereich auch eine neue Brandgefahr. Doch wie groß ist die Bedrohung wirklich? Und was kann man präventiv dagegen tun? PV-Anlagen oder Solarmodule gelten als sehr sicher im Betrieb. Dass Anlagenteile selbst in Brand geraten, kommt eher selten vor. Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schröder warnt aber trotzdem davor, die Gefahren zu unterschätzen, denn „wenn PV-Anlagen einmal brennen, dann aber richtig. Und dann sind diese auch nicht so einfach zu löschen.“ Zudem gibt Schröder zu bedenken, dass selbst bei PV-Anlagen, die im Brandfall abgeschaltet werden, immer noch eine Stromschlaggefahr besteht, da die Solarmodule bei Sonnenlicht weiterhin Strom erzeugen.
Im September 2021 erhielt ZIEGLER den Zuschlag für die Lieferung von insgesamt 90 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen (FLKfz HLF) an die BwFuhrparkService GmbH. Durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine sowie die daraus resultierende Störung der Lieferketten, hatte sich der Auslieferungsstart auf den April 2024 verzögert. Die Fahrzeuge werden an verschiede-nen Standorten in ganz Deutschland bei der Bundeswehr eingesetzt und durch die BWFuhrparkService GmbH betrieben und in Zusammenarbeit mit ZIEGLER serviciert. Aufgebaut auf einem MAN TGM 18.320 4×4 Fahrgestell sind die 320 PS starken Fahrzeuge unter ande-rem mit einem 2.500 l Wassertank, einem 150 l Schaummittelbehälter sowie mit ALPAS und Z-Control der neuesten Generation ausgestattet.
Die Firma Dräger bietet zwei gasbetriebene, mobile Trainingscontainer an, die europaweit im Einsatz sind. Im November war ein „FireDragon“ in Straßwalchen stationiert, wo 37 Atemschutztrupps mit jeweils drei Personen ihr Können unter Beweis stellten und ihre Fähigkeiten weiter ausbauten.Ein Trainingsdurchgang ist in drei Szenarien unterteilt und wird von einem Trainer direkt im Feuerraum begleitet. Nach jedem Szenario findet eine kurze Feedbackrunde außerhalb des Containers statt, um den Lerneffekt unmittelbar zu fördern. Am Ende jedes Durchgangs folgt eine umfassende Nachbesprechung, bei der das Team nochmals analysiert wird.
Mit großer Trauer nimmt die Freiwillige Feuerwehr Schwechat Abschied von Ehrenlöschmeister Walter Mikeska, der im Alter von 76 Jahren von uns gegangen ist. Walter Mikeska war nicht nur ein engagierter Kamerad, sondern auch eine tragende Säule unserer Gemeinschaft. Sein Leben widmete er mit unermüdlichem Einsatz dem Feuerwehrwesen und der Unterstützung seiner Mitmenschen.
Zu einer spannenden und außergewöhnlichen Übung alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Lauffen am Mittwoch, den 20.November, zur Lauffner Kirche. Ebenso nahmen die Kameraden der Feuerwache Reiterndorf teil.Als Einsatzbefehl wurde von der Übungsleitung „Brand Kirchturm mit vermisster Person“ gemeldet. Umgehend rückten die Florianis zum Übungsort aus. Dort angekommen, bereiteten sich zwei Atemschutztrupps vor, wovon der erste mit einer Schlauchleitung den Kirchturm hinaufstieg und den Brandherd suchte. Währenddessen machte der zweite Trupp sich mittels Wärmebildkamera auf den weg, und begann die Personensuche. Besonders erschwerend war die schmale und steile Treppe den Turm hinauf, wobei immer ein besonderes Augenmerk auf das Schlauchmanagement gelegt werden musste.