Im Sommer 2000 gab es zwei spektakuläre Feuerwehreinsätze in Niederösterreich:
Knapp an einer Katastrophe vorbei schrammte am 12. Juli in Wien-Schwechat ein Airbus A 310 mit 165 Personen an Bord. Der Pilot musste notlanden. Bei der Landung schlug die Maschine bereits vor der Piste auf, das linke Hauptfahrwerk wurde weggerissen und die Maschine kam in Schleudern. Die Flughafenfeuerwehr setzte alle erforderlichen Maßnahmen bei Crash.
1125 Mini-Feuerwehrfahrzeuge in passender Umgebung – das Steirische Feuerwehrmuseum präsentiert Modelle aus drei großen Privatsammlungen – noch bis 3.11.
Giengen, Juni 2024 – Ein zweites Leben für das LF 8 der Werkfeuerwehr Steiff: Mit der bevorste-henden Auflösung der Werkfeuerwehr des in Giengen ansässigen Traditionsunternehmens Steiff mussten die Verantwortlichen eine Entscheidung über den zukünftigen Verbleib des Löschfahr-zeugs, das Steiff 1963 bei ZIEGLER erworben hat, treffen. Das seitens ZIEGLER ursprüngliche als Vorführfahr-zeug genutzte Löschfahrzeug wurde im März 1963 an die Werkfeuerwehr von Steiff übergeben und hat seit-dem einen bedeutsamen Teil der Unternehmensge-schichte repräsentiert.
Der 26. Juni 1924 war ein strahlender Sommertag. Die 70 Mann der Frühschicht versammelten sich auf dem Werksgelände und warteten auf das Signal der Dampfsirene, das den Schichtwechsel ankündete. Während ein Teil der Kumpel im 233m tief gelegenen unteren Bau arbeitete, brachte der Förderkorb die zweite Abteilung zu einem Stollen, der 60m höher lag. Die Werksleitung hatte sich entschlossen, an diesem Tag den zwischen der 2. Sohle und dem Tiefbau liegenden abgedämmten Brandherd, in welchem wenige Wochen zuvor der Bergknappe Rampula bei lebendigem Leibe verbrannt war, wieder zu öffnen. Nachdem der Stollen durch die Bergwerksleitung inspiziert worden war und sich nichts Verdächtiges vorfand, durften die Kumpel an die Arbeit. Unglücklicherweise hatten die Fachleute aber einen Rohrbruch in der Lüftungsleitung übersehen: Als der Kompressor Frischluft in die Rohrleitungen blies, strömte sie durch das beschädigte Rohr in die Verdämmung und drückte das dort vorhandene giftige Kohlenmonoxid anstatt in den Wetterschacht in die Stollen. Die Folgen dieses technischen Gebrechens waren furchtbar!
Brand Tauerntunnel bei Salzburg, Mai 1999 Der Brandort wenigen Minuten nach dem schrecklichen Unfall
Foto. Franz Neumayr
Salzburger Landeskorrepondenz: „Der Brand im Tauerntunnel war eine Zäsur in Salzburg. Zwei Monate davor brannte es ja auch im Mont Blanc-Tunnel. Und spätestens ab dem Brand bei uns im Tauerntunnel setzte ein umfassendes Umdenken und Nachdenken ein, wie man die Verkehrssicherheit verbessern kann und auch in den Abläufen des Katastrophenschutzes effektiver wird“, so Markus Kurcz, Leiter des Katastrophenschutzes des Landes Salzburg