Die Zahl der Waldbrände nimmt sowohl in Österreich als auch in ganz Europa stetig zu. Damit wächst auch die Bedeutung einer engen internationalen Zusammenarbeit im Katastrophenschutz. Immer häufiger werden österreichische Feuerwehren über die Landesgrenzen hinaus eingesetzt. Um für solche Szenarien bestmöglich vorbereitet zu sein, sind gemeinsame Übungen mit unseren Nachbarn unverzichtbar.
Da diese Leistungsprüfung am 7. November 2025 erstmals in Oberösterreich durchgeführt wird, diente jener Durchgang am 10. Oktober als Abnahme für die Bewerter:innen und Probebewerb mit einem Sonderkontingent der Teilnehmer:innen aus dem Bezirk Braunau.
28. CTIF-Kommissionssitzung und 32. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte
Vom 7. bis 11. Oktober 2025 war Salzburg Schauplatz zweier bedeutender internationaler Fachveranstaltungen: der 28. Sitzung der CTIF-Kommission für Feuerwehrgeschichte, Museen und Dokumentation sowie der 32. Tagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte im CTIF.
Am 10. Oktober 2025 fand eine groß angelegte Einsatzübung im Bereich des ehemaligen Bergbaugeländes statt. Übungsannahme war ein Brand eines Wirtschaftsgebäudes – konkret eines Stallgebäudes – das beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand stand. Zusätzlich wurden zwei Personen in einer angrenzenden Garage als vermisst gemeldet. Nach dem Eintreffen des Einsatzleiters wurde umgehend der Atemschutztrupp des Rüstlöschfahrzeugs mit der Personensuche beauftragt. Zeitgleich übernahm die Mannschaft des TLFA 3000 Werk Veitsch den Schutz des nahegelegenen Wohnhauses, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Freiwillige Feuerwehr Mitterdorf mit dem HLF 2, welche sich laut Alarmplan in der Erstalarmierung befindet, wurde als Atemschutz- Rettungstrupp eingesetzt sowie mit dem Wassertransport für die Erstphase beauftragt.
Ein Fahrzeugüberschlag führte am Dienstagnachmittag, 14.10.2025, zu einem Großeinsatz der Einsatzkräfte. Der verletzte Lenker wurde von Mitarbeitern der ASFINAG aus dem Unfallfahrzeug gerettet. Nach einer notärztlichen Versorgung musste er mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Südautobahn musste für die Dauer der Rettungsarbeiten vollständig gesperrt werden.