Freitag, 20. Februar 2026, Weil er seinem Navi blind vertraute, wurde ein weißrussischer Lenker mit seinem Hängerzug in eine missliche Lage am Brandenbergweg gebracht, was am Freitagabend einen langwierigen Einsatz für die Hauptfeuerwache Bad Ischl führte.
Nachdem im Jänner die Kommando-Wahlen in den 69 Feuerwehren des Bezirk BADEN stattgefunden hatten, war es nun am Freitag den 20. Februar 2026 im Eventcenter Leobersdorf soweit um, im Zuge des diesjährigen Bezirksfeuerwehrtages, auch die neue Führung im Bezirksfeuerwehrkommando und den fünf Abschnitts- und Unterabschnittsfeuerwehrkommanden zu wählen.
Seit den Nachtstunden sind die Feuerwehren in sieben Bundesländern gefordert: Mehr als 1.300 Feuerwehren von insgesamt rund 4..800 Feuerwehren sind mit über 13.000 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz. Nur Kärnten und Vorarlberg blieben verschont.Aufgrund des schweren und nassen Schnees kam bzw. kommt es vordergründig zu umgeknickten Bäumen, die Straßen blockieren. PKWs und LKWs bleiben aufgrund des anhaltenden Schneefalls hängen, zahlreiche Unfälle sind die Folge. Auch die Stromversorgung ist in manchen Bereichen eingeschränkt bzw. unterbrochen.
Die intensiven Schneefälle und starken Schneeverwehungen haben seit den frühen Morgenstunden zu einem flächendeckenden Großeinsatz der burgenländischen Feuerwehren geführt. Seit Beginn des Schneefalls standen landesweit rund 210 Feuerwehren mit etwa 2.500 Feuerwehrmitgliedern im Dauereinsatz.
Anfänglich lag der Schwerpunkt der Einsätze in den frühen Morgenstunden vor allem im Südburgenland. Dort mussten die Feuerwehren großteils umgestürzte Bäume beseitigen und blockierte Verkehrswege freimachen. Durch den nassen und schweren Schnee kam es vermehrt zu Baumbruch, zahlreiche Straßen waren dadurch nur eingeschränkt oder nicht passierbar.
Aufgrund der anhaltenden Schneefälle wurde die Berufsfeuerwehr Wien seit gestern Abend zu rund 130 zusätzlichen Einsätzen im gesamten Stadtgebiet alarmiert – zusätzlich zum regulären Einsatzaufkommen. Zu den häufigsten Einsatzgründen zählten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, die eine Gefahr für Personen sowie für die Infrastruktur, insbesondere für Stromleitungen, darstellten. Darüber hinaus machten Verkehrsunfälle das Freimachen von Verkehrswegen erforderlich. Auch hängengebliebene Lkw führten zu weiteren Einsätzen.