5.511 Feuerwehreinsätze im Jahr 2025 – 131 weniger als im Jahr 2024 – davon 40% Brandeinsätze und 60% technische Einsätze
15x pro Tag im Jahr 2025 Alarm für die 6.748 freiwilligen aktiven Feuerwehrleute ca. 3,7 MIO Euro an „freiwilliger Einsatzdienstleistung“ 13 freiwillige Feuerwehrleute im Durchschnitt pro Einsatz rund 1 ½ Stunden dauert im Schnitt ein Feuerwehreinsatz
Am Dienstagabend kam es im Stadtgebiet von Krems in einem Wohnhaus zu einem Zimmerbrand. Der Hausbesitzer bemerkte eine starke Rauchentwicklung im Obergeschoss und setzte umgehend den Feuerwehrnotruf ab. Der Diensthabende alarmierte die Feuerwachen Egelsee und Hauptwache zu einem Brandeinsatz der Stufe 2. Bereits während der Anfahrt rüsteten sich die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten aus. Zudem informierte die Bereichsalarmzentrale Krems die Einsatzkräfte laufend über weitere Details.Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar. Während der Einsatzleiter die Erkundung durchführte, errichteten die Einsatzkräfte die erste Löschleitung. Umgehend konnte der erste Atemschutztrupp in das Gebäudeinnere vorgehen. Zunächst war lediglich eine starke Rauchentwicklung feststellbar. Nach weiterer Erkundung wurde der Brandherd im Bereich eines eingeheizten Kachelofens lokalisiert. Nachdem der Brandherd gefunden worden war, konnte dieser rasch abgelöscht werden.
Auf der B57 bei Rauchwart ereignete sich am Dienstagabend (27.1.26) ein Verkehrsunfall, bei dem sich ein PKW aus bislang ungeklärter Ursache überschlug und schließlich auf dem Dach liegen blieb. Der Lenker des Fahrzeugs wurde dabei unbestimmten Grades verletzt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich die verletzte Person nicht mehr im Fahrzeug. Sie wurde vom Rettungsdienst sowie einem Notarzt erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Am Montagabend, den 26. Jänner 2026, wurde die Feuerwehr Gloggnitz mit der Meldung „PKW im Wassergraben“ alarmiert. Der Lenker wollte ursprünglich in die Einfahrt eines Einkaufsmarktes abbiegen, wurde jedoch von einem entgegenkommenden Fahrzeug geblendet, bog zu früh ab und landete schließlich in einem Regenwasserrückhaltebecken. So schilderte es der ansprechbare und unverletzte Fahrzeuglenker.
Hannover. Steigende Einsatzzahlen, komplexere Schadenslagen, technologische Dynamik und begrenzte personelle Ressourcen stellen das Rettungswesen weltweit vor wachsende Herausforderungen. Wie sich Einsatzorganisationen zukunftsfähig aufstellen können, zeigt die INTERSCHUTZ vom 1. bis 6. Juni 2026 in Hannover. Als internationale Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz bringt sie unter dem Leitthema „Safeguarding tomorrow“ Entscheidungsträger, Anwender, Hersteller und Forschung zusammen.