Gemeinsam mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr St. Wolfgang aus dem benachbarten Oberösterreich wurde der Löschzug Abersee der Feuerwehr St. Gilgen am Wolfgangsee zu einer Personenrettung in Richtung Seestraße „St. Wolfgang Blick“ alarmiert. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass der Notruf nicht aus Abersee, sondern aus Strobl abgesetzt worden war.
Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Strobl wurden auch das Kommando Flachgau (ELF) aus Eugendorf sowie die Drohnenmannschaft aus dem Bezirk Flachgau alarmiert. Ein Stand-up-Paddle-(SUP) -Fahrer war am 22. Juni 2025 kurz nach 18:00 Uhr ins Wasser gefallen; Augenzeugen hatten Hilferufe wahrgenommen. Da die Person kurz darauf von der Wasseroberfläche verschwand, wurde umgehend die Rettungskette in Gang gesetzt.
Seit dem späten Nachmittag des 24. Juni stehen Freiwillige Feuerwehren und weitere Einsatzorganisationen mit bis zu 300 Einsatzkräften im Einsatz, um einen Waldbrand in Gutenstein zu bekämpfen. Der Brand war im Bereich der Steinapiesting ausgebrochen und breitete sich an zwei Seiten einer Schlucht aus. Mittels Tankpendelverkehr wurde das Löschwasser in das Einsatzgebiet transportiert, das von den Feuerwehrmitgliedern zur Brandbekämpfung der rund zwei Hektar großen Fläche verwendet wurde. Drei Hubschrauber des BMI unterstützten die Einsatzkräfte zusätzlich aus der mit gezielten Wasserabwürfen aus der Luft. Die Flugdienstbasisgruppe Süd des Sonderdienstes Flugdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes koordinierte den Einsatz der Luftfahrzeuge vor Ort.
EAM FOTOKERSCHI / SIMON BRANDSTÄTTERBAD KREUZEN. Am Dienstagabend geriet ein Bauernhof in der Gemeinde Bad Kreuzen im Ortsteil Wetzelstein in Brand. Elf Feuerwehren rückten an, um das Feuer im Dachstuhl des Wohnhauses zu löschen.
Auf einer Baustelle in Bogenhausen ist es am Dienstagnachmittag zu einem Brand gekommen. Verletzt wurde niemand.Gegen 14:35 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Integrierten Leitstelle München eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Richard-Strauss-Straße.An der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr München einen Brand auf einer Tiefbaustelle vor. Umgehend bekämpften zwei Atemschutztrupps mit zwei Hohlstrahlrohren die Flammen. Plastikteile des Entwässerungssystems waren in der Baugrube in Brand geraten. Die Einsatzkräfte deckten anschließend das Brandgut mit Löschschaum ab und kontrollierten den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Ein Unwetterzelle hat am späten Nachmittag und Abend des 23. Juni 2025 im Bezirk Oberwart für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Insgesamt sind 13 Feuerwehren zu mehr als 50 Einsätzen ausgerückt, um Sturmschäden an Dächern, umgestürzte Bäume sowie Überflutungen zu beseitigen. Rund 200 Feuerwehrmitglieder standen dabei bis in die späten Nachtstunden im Einsatz.
Besonders dramatisch gestaltete sich die Lage im Gewerbegebiet von Kemeten, wo sich große Wassermengen auf einem Flachdach angesammelt hatten. Aufgrund der drohenden Einsturzgefahr und der beeinträchtigten Statik war das Betreten des Daches für die Einsatzkräfte zu gefährlich. In einer aufwändigen Aktion wurde das Wasser schließlich mithilfe eines Krans abgesaugt.