Patient:innen bereits wenige Minuten nach Erstalarmierung versorgt – Bundesrettungskommandant Foitik: „Leben retten ist immer Teamarbeit!“ Am 10.6. befand sich Graz im Ausnahmezustand, unmittelbar nach dem Amoklauf an einer Schule erfolgte kurz nach 10 Uhr die erste Alarmierung für die Rettungskräfte des Roten Kreuzes. Heute zieht Bundesrettungskommandant Gerry Foitik in Abstimmung mit Landesrettungskommandant Peter Hansak eine erste Bilanz über den dramatischen Großeinsatz.
„Alle verfügbaren Rettungsmittel wurden sofort alarmiert, zusätzliche Ressourcen durch den sofortigen Stopp des Krankentransports in Graz geschaffen. Die ersten Rettungswägen waren bereits nach acht Minuten vor Ort, durch die perfekte Zusammenarbeit mit der Polizei konnte rasch ein sicherer Einsatzort geschaffen werden und die notfallmedizinische Versorgung beginnen“, so Foitik. Bereits 39 Minuten nach dem ersten Notruf trafen die ersten Patient:innen in den Grazer Krankenhäusern ein. „Angesichts der komplexen und unsicheren Lage eine bemerkenswert schnelle Zeit – all das gelingt nur durch die Teamarbeit mit Polizei und den Krankenhäusern, die ausgezeichnet funktioniert hat. Leben retten ist immer Teamarbeit!“
Um 11:00 Uhr vormittags wurde durch die Polizei Villach die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der FF Turdanitsch- Tschinowitsch zu einem vermeintlichen Fahrzeugbrand in die Kärntner Straße in Villach alarmiert. Ein PKW solle dort in eine Geschäftsauslage gefahren sein und bereits rauchen.
Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, konnte festgestellt werden, dass der PKW glücklicherweise nicht brannte, jedoch in der Auslage eines Geschäftes steckte, so Hauptbrandmeister Scharf Alexander, Zugskommandant der Hauptfeuerwache Villach.
Zu einem Küchenbrand wurden am 11.06.2025 um 10.10 Uhr die Feuerwehren St. Peter, St. Martin, Trag sowie das ELF Wildbach und das WLF Magna Lannach gerufen. Weiters wurde um kurz nach 10.30 Uhr die FF Dietmannsdorf für den Atemschutzrettungstrupp nachalarmiert.
Am heutigen Dienstagnachmittag wurden mehrere Feuerwehren zu einem gemeldeten Gebäudebrand in Mittergrabern berufen. Aufgrund der ersten Notrufe musste von einem Scheunenbrand ausgegangen werden, weshalb entsprechend viele Kräfte alarmiert wurden.
Vor Ort stellte sich die Lage glücklicherweise weniger dramatisch dar: Eine Thujenhecke stand in Flammen, das Feuer hatte bereits auf eine danebenstehende Gartenhütte übergegriffen. Die Feuerwehren Mittergrabern und Schöngrabern konnten den Brand rasch eindämmen. Ein Atemschutztrupp sicherte noch rechtzeitig einen Rasenmähertraktor und mehrere Benzinkanister aus der betroffenen Hütte.
Heute Nachmittag brach bei einem Abfallverwertungs- und entsorgungsunternehmen im Industriezentrum NÖ Süd in Laxenburg ein Brand aus. Sieben Freiwillige Feuerwehren mit mehr als 100 Mitgliedern aus dem Bezirk Mödling stehen auf dem Firmengelände direkt neben der Südautobahn A2 im Einsatz. Auf dem Areal brennt ein Schrotthaufen mit ca. 1.000 m² Fläche. Die Brandbekämpfung erfolgt über zwei Hubrettungsgeräte, mit Wasserwerfern und mehreren Löschleitungen – die Feuerwehrleute tragen dabei umluftunabhängigen Atemschutz.