Im Zuge des gestrigen Unwetters, welches die Landeshauptstadt streifte, war auch die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Stadt gefordert. Um ca. 18:05 Uhr wurden die Mitglieder zu einem Sturmeinsatz im Bereich der Daniel Gran Straße, mit dem Stichwort „Pavillon auf Auto, keine Verletzten“ alarmiert. Trotz der widrigen Wetterbedingungen konnte umgehend ein voll besetztes Einsatzfahrzeug ausrücken. Der Pavillon welcher auf das Auto stürzte, wurde durch den Wind auch auf das Dach des Wohnhauses verschleppt. In mühevoller und vorsichtiger Handarbeit konnten die Teile des eingestürzten Pavillons sowohl vom Auto, als auch vom Dach des Wohnhauses mittels 2-teiliger Steckleiter verbracht werden. Diese wurden sicher am Boden abgelegt.
www.polizei.gv.at: Eine Gruppe, bestehend aus 5 weiblichen Wanderinnen befand sich am 18. August 2022 auf dem NÖ Landesrundwanderweg „Alpinweg“, im Abstieg von der Herrenalm in Richtung Parkplatz Taglsbach, Gemeinde Gaming, Bezirk Scheibbs. Beim Abstieg wurden sie um ca. 17:00 Uhr von einem heftigen Unwetter, samt Hagelschauer und extremen Windspitzen überrascht.Durch den extremen Sturm fielen zahlreiche Bäume (Buchen und Fichten) in Richtung der Wandergruppe. Drei Frauen in Alter von 52, 57 und 58 aus den Bezirken Melk (NÖ) und Kirchdorf (OÖ) wurden von einem großen Baum erfasst und erlitten dadurch tödliche Verletzungen. Die beiden weiteren Frauen blieben unverletzt.
Fünf Todesopfer, viele Verletzte und Millionenschäden verursachte das gestrige Unwetter, welches von Unterkärnten über die Obersteiermark bis in den Donauraum kurz aber heftig tobte!
Oberwaltersdorf: Aus unbekannter Ursache stürzte eine männliche Person in einen Werkskanal nahe der Einmündung in den Triesting-Fluss in Oberwaltersdorf (Bezirk Baden).Diese verfing sich unglücklich mit einem Bein in den Metallspitzen einer Abgrenzung und versank im Schlamm-Wasser bis über die Hüften. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf rückte unverzüglich mit dem KRFS, dem TLFA2000 sowie dem HLFA4000 aus. Eine Bereitschaft für das Einsatzboot blieb im Feuerwehrhaus.
Sofort nach der Ankunft wurde ein Zaun aufgeschnitten um einen Zugang zur Person herzustellen, der bereits sehr geschwächte Mann wurde gesichert und betreut.Der Fuß wurde befreit, aber die Rettung der im Schlamm befindlichen Person gestaltete sich schwierig.
FO war unterwegs – diesmal: FF Puchheim! Die moderne Feuerwehr in der Doppelstadt im Bezirk Vöcklabruck hat sich – neben starker Einsatztätigkeit im „Normalbereich“ spezialisiert: Stützpunkt für das Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug (GSF) und für den Strahlenschutz. Im Jahre 1970 wurde der Strahlenmessstützpunkt des Bezirkes Vöcklabruck nach Puchheim verlagert. Einige Jahre später folgte dann der Stützpunkt GSF für die Bezirke Vöcklabruck und Gmunden. Seit 1986 ist das Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug in Puchheim stationiert. Das neue KDOF – wir habne berichtet – erinnert mehr an einen ABC-Erkunder! Spannend! Und mehr in Kürze!