20 Nationen zum Feuerwehr-Austausch in Österreich

Von 10. bis 13. Mai 2022 bietet die Kärntner Landesfeuerwehrschule in Klagenfurt im Auftrag des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV) eine Plattform für einen internationalen fachlichen Austausch und ist Gastgeber für mehr als 20 europäische Nationen.Die österreichischen Landes-Feuerwehrschulen sind in der EFSCA (European Fire Service Colleges´ Association) durch den ÖBFV vertreten. Neben dem laufenden Erfahrungsaustausch der einzelnen Repräsentanten zu Aus- und Fortbildungsthemen im Feuerwehrwesen findet einmal jährlich eine Konferenz statt. Der heurige Titel lautet „Einflüsse von Trends und Megatrends auf die Feuerwehrausbildung“. Dabei wird nicht nur fachlich in Kleingruppen diskutiert, sondern auch das Netzwerk erweitert und wichtige Ideen zur Weiterentwicklung der Lehrinhalte der Landes-Feuerwehrschulen geliefert.

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Mauerkichen: Übung der Gefahrstoffeinheit

OÖ/Die FF Mauerkirchen organisierte am Donnerstag, 21. April 2022 eine Gefahrstoffübung. Daran nahmen neben 20 Mitgliedern der FF Mauerkirchen auch die Feuerwehren Stallhofen und St. Johann am Walde, sowie Bezirks-Feuerwehrkommandant LFR Josef Kaiser teil.Angenommen wurde der Austritt einer hochgiftigen Flüssigkeit aus einem Tankwagen in der Unterbrunningerstraße. Die Funktion des örtlichen Einsatzleiters übernahm diese Mal Bezirks-Feuerwehrkommandant LFR Josef Kaiser, der nach eingehender Lageerkundung gemeinsam mit dem Einsatzabschnittsleiter „Gefahrstoff“, OFM Julian Daichendt, die Einsatzbefehle an die eintreffenden Mannschaften erteilte. Sofort wurde der Bereich umfangreich abgesperrt und ein „Erkunder“ mit umluftunabhängigem Atemschutz in den Gefahrenbereich entsandt. Gleichzeitig wurde der ausgetretene Stoff unter Anleitung des Chemikers AW Dr. Christian Reisecker analysiert und ermittelt. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Informationen entschied die Einsatzleitung alle weiteren Maßnahmen unter Einsatz von gasdichten Vollschutzanzügen durchzuführen. Neben der Abdichtung des Lecks lag das Hauptaugenmerk auf das Umpumpen des Mediums unter Einsatz der Gefahrstoffpumpe. Die Vollschutzträger wurden dabei zur Gänze von den Feuerwehren Stallhofen und St. Johann am Walde, welche beide Teil des bezirksweiten Gefahrstoffzuges sind, durchgeführt. Im Anschluss zollten die Übungsbeobachter den Beteiligten höchsten Respekt aufgrund der gezeigten Leistung.

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Steirisches Feuerwehrmuseum: Sonderausstellung – Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Graz

Bei der Sitzung des Grazer Gemeinderates wurde am 18. Jänner 1853 der Beschluss gefasst, eine Feuerwehr, die sogenannten Pompiers, zu gründen. Am 15. Juni 1853 hielt das Löschkorps seine erste Übung ab, deshalb wird dieser Tag als der Gründungstag der Feuerwehr der Stadt Graz angesehen. In der Geschichte des Feuerwehrwesens in Graz hinterließen auch die Freiwillige Feuerwehren nachhaltige Spuren. Sie waren gut ausgebildet und für damalige Verhältnisse modern ausgerüstet. Nachdem viele ihrer Mitglieder in Zweiten Weltkrieg ihrer Wehrpflicht nachkommen mussten, bedeutete das Ende des Krieges auch das Ende dieser freiwilligen Organisationen in Graz. Sie konnten sich trotz aller Anstrengungen nicht mehr formieren.

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24-STUNDEN-KATASTROPHENSCHUTZÜBUNG+++

Über mehrere Monate dauerte die Vorbereitung zu der am Wochenende stattgefundenen 24stündigen Katastrophenschutzübung in der Marktgemeinde Mauerkirchen. Nachfolgend finden Sie einen chronologisch aufbereitenden Detailbericht:Am Samstag, 26. März 2022 wurden aller KameradInnen der FF Mauerkirchen bereits ab den frühen Morgenstunden über die drohende Extremwetterlage mit Pressemitteilungen informiert. Angenommen wurde, dass das Gemeindegebiet von Mauerkirchen sowie viele Gemeinden im Bezirk Braunau von einem schweren Orkansturm (fiktiv genannt „Siegfried“) getroffen wurde. Bei Aktivierung der Technischen Einsatzleitung (TEL) mit sämtlichen Stabsfunktionen im Feuerwehrhaus, wurde simuliert, dass bereits mehrere Unwettereinsätze im Pflichtbereich stattgefunden hatten und die Großwetterlage noch Schlimmes befürchten ließ. Die durch die Regie im Hintergrund generierten Wetterkarten zeigten den Führungskräften bildlich animiert, dass man in den nächsten Stunden von Bayern her mit zwei Wetterfronten mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h rechnen muss. Aufgrund dieser Tatsache wurden umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen getroffen und auch die Behörde (Gemeindevertretung) informiert, welche ebenfalls den Einsatzstab der Behördlichen Einsatzleitung hochfahren ließ.

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Rosenbauer und OroraTech kooperieren ab sofort bei Waldbrandbekämpfung

Der Rosenbauer Konzern und OroraTech, ein führender digitaler Aufklärungsdienst für Waldbrände, arbeiten ab sofort zusammen, um das wachsende Problem der Waldbrände mithilfe von Satellitensystemen zu bekämpfen. Die strategische Partnerschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, die Brandbekämpfung zu digitalisieren, um so den Einsatzorganisationen und -kräften vor Ort noch genauere Daten als Entscheidungsgrundlage zu liefern.Nach Angaben der Vereinten Nationen1 wird die Zahl der Waldbrände bis zum Jahr 2100 schätzungsweise um 50 % ansteigen. Die Waldbrände werden intensiver und häufiger und Gemeinden und Ökosysteme noch stärker in Mitleidenschaft ziehen. Rosenbauer wird in Zukunft die von OroraTech generierten und analysierten Satellitendaten in ihr Einsatzmanagementsystem integrieren und so alle relevanten Daten für die Bekämpfung und das Management von Waldbränden bereitstellen. Das Ergebnis ist ein permanenter Informationsfluss mit wichtigen Erkenntnissen, von der Branderkennung bis zum Einsatzmanagement.

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