Am 10. April 2026 fand im Brettfalltunnel eine großangelegte Einsatzübung mit mehreren Feuerwehren. Ziel der Übung war es, das koordinierte Vorgehen bei einem Tunnelbrand unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.
Gegen 19:11 Uhr wurden die Feuerwehren Schlitters, Strass im Zillertal, Wiesing, Jenbach, Fügen und Uderns sowie die Bezirkszentrale zu einem Fahrzeugbrand im Brettfalltunnel alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung erkennbar, die insbesondere am Nordportal in Wiesing deutlich sichtbar war. Aufgrund des starken Verkehrs befanden sich mehrere Fahrzeuge im Tunnel, deren Insassen durch die Situation zum Anhalten gezwungen wurden.
Am 11.04.2026 um 10:20 Uhr wurde die Feuerwehr Gerlos im Rahmen einer Übung zu einem Brandmeldealarm beim Hotel Sportalm alarmiert. Bereits beim Eintreffen des Einsatzleiters, Kommandant Patrick Rieder, bestätigte die Besitzerin des Hotels einen Brand im Gebäude.
Bereits im Herbst 2025 wurde eine neue Rahmenvereinbarung zur Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen abgeschlossen. Sie umfasst Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht zwischen 3,5 t und 14 t sowie 18 t (BBG GZ 2801.04598). Feuerwehrfahrzeuge sind das Rückgrat der Einsatzorganisation, ob bei technischen Hilfeleistungen, Brandeinsätzen oder Rettungsaktionen. Um eine rasche Verfügbarkeit, hohe Flexibilität und eine lange Lebensdauer sicherzustellen, deckt die Rahmenvereinbarung verschiedene Fahrzeugtypen sowie Wartungs- und Ersatzteilleistungen ab. Die Spezifikationen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehrverbänden entwickelt und orientieren sich an den praktischen Anforderungen der Einsatzkräfte.
Die Feuerwehren Herzogbirbaum und Leoben Stadt veranstalten von 27.03.-28.03.26 die Nuke Days Austria am ABC-und Katastrophenübungsplatz Tritolwerk! FEUERwehrOBJEKTIV war dabei! Organisator Peter Gamsjäger: „Ziel dieser Übung ist es, das Wissen der Teilnehmer aufzufrischen bzw. zu vertiefen, den Umgang mit radioaktiven Quellen zu trainieren, Neuerungen im Bereich Strahlenschutz, Messtechnik- und verfahren, Dekontamination sowie persönlichem Schutz kennenzulernen, um im radiologischem Anlassfall ein sicheres Handeln zu gewährleisten.“
Einsätze im Gleisbereich, insbesondere Gefahrguteinsätze, sind besonders fordernd für die Einsatzkräfte. Neben der Gefährdung durch die Hochspannungsoberleitungen ergeben sich zudem weitere wichtige Punkte, welche beachtet und in Koordination mit den Einsatzleitern der ÖBB abgestimmt werden müssen. Die große Gefahrgutübung der Gefahrstoffeinheit des Bezirkes Braunau, welche am Samstag den 21. März 2026 stattfand, ermöglichte realistische Szenarien am Gleis anhand eines eigens dafür vorgesehenen Kesselwagens. Besonders wertvoll war hier der Austausch mit Mitarbeiter:innen und Einsatzleitern der ÖBB, welche über die Abläufe der Einsatzfreigaben, zu beachtende Punkte und deren Möglichkeiten und Techniken berichteten.
Am Freitag und Samstag stellten sich insgesamt 31 Feuerwehrmitglieder der anspruchsvollen Prüfung zum Erwerb des Funkleistungsabzeichens in Gold, der höchsten Leistungsstufe im Bereich des Funk- und Nachrichtenwesens des Burgenländischen Landesfeuerwehrverbandes. 28 Teilnehmer:innen konnten die Prüfung erfolgreich absolvieren und das Abzeichen erwerben.