Am 12.06.2026 fand eine Unterabschnittsübung in der Mittelschule in Wagram am Wagram statt, daran nahmen die fünf Feuerwehren der Marktgemeinde Grafenwörth teil. Diese Übung war von der Arbeitsgruppe „Ausbildung & Einsatz“ sorgfältig vorbereitet worden. Die Übungsannahme war ein Brand in der Schule, der eine starke Verrauchung des gesamten Gebäudes verursachte, und es wurden mehrere vermisste und verletzte Personen simuliert.
Am 11. Juni führte die Feuerwehr Mittersill eine Gesamtübung gemeinsam mit dem Roten Kreuz Mittersill durch. Übungsannahme war ein Brand im Dachgeschoss einer Schule mit mehreren vermissten Personen. Sechs Mitglieder der Feuerwehrjugend stellten sich dabei als Statisten zur Verfügung. Mehrere Atemschutztrupps wurden für die Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt. Die Drehleiter führte einen Löschangriff auf der Südseite des Gebäudes durch. Weitere Mitglieder unterstützten die Atemschutztrupps bei der Übergabe der geretteten Personen an das Rote Kreuz, bei der Betreuung der verletzten Personen sowie beim Aufbau einer Wasserversorgung.
Das Großfeuer im Lesachtal band tagelang hunderte Einsatzkräfte. Fast gleichzeitig ein Großeinsatz in der Steiermark und einige „kleinere“ Ereignisse, welche aber genauso hohen logistischen Aufwand erforderlich machten.
Ein unter der Leitung der TU Graz entwickelter Spürroboter „erschnüffelt“ Gefahrenstoffe und ist so in der Lage, risikoreiche Feuerwehreinsätze als ferngesteuerte Vorhut zu unterstützen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie Feuerwehren den Hightech-Helfer ins Team holen können.
Einsatzkräfte müssen in Notfällen gefährliche Stoffe schnell erkennen – häufig unter Bedingungen, die ihre eigene Sicherheit gefährden. Bei einem Chemieunfall in einer Industriehalle etwa müssen Feuerwehrleute in schweren Schutzanzügen in den unmittelbaren Gefahrenbereich vordringen, um Messungen zur ersten Lagebeurteilung vorzunehmen. Das kostet wertvolle Zeit und kann für die Einsatzkräfte äußerst gefährlich sein.
Das Szenario eines Chlorgasunfalles mit vermissten Personen übten kürzlich die Kräfte der FF Bad Goisern: Vielerlei Gerätschaften und Schutzanzüge für die Bewältigung eines solchen Gefahrgutunfalles kamen dabei zum Einsatz, zudem fordert die Bewältigung eines solchen Ereignissen auch einen hohen Personaleinsatz. Ein Trupp unter Schutzstufe-III-Anzügen (gasdicht) hatte nicht nur die Aufgabe, eine undichte Druckgasflasche abzudichten, sondern musste auch noch nach vermissten Personen suchen und diese aus dem Gefahrenbereich verbringen. Parallel dazu wurde außerhalb des Gefahrenbereichs ein DEKO-Platz errichtet, wo sämtliche mit dem Gefahrenstoff verunreinigte Einsatzkräfte und Gerätschaften wieder gesäubert wurden. Dass sich Hochwasser-Schutzelemente auch für andere Einsatzzwecke – etwa die rasche Errichtung einer DEKO-Wanne – verwenden lassen, zeigte sich im Rahmen dieser Einsatzübung sehr eindrucksvoll.
Berlin/Hannover – Vom 1. bis 6. Juni findet die INTERSCHUTZ-Messe in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover statt. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) zeigt mit seinem Messeauftritt in Halle 27, D 46 nicht nur das große Netzwerk der verschiedenen Partner. Im Mittelpunkt des Standes steht die „Plaza“, auf der jeden Tag fünf kompakte fachliche Vorträge Einblicke in das Themenspektrum der Feuerwehren und ihrer Verbände geben. „Im abwechslungsreichen Fachprogramm wird besonders deutlich, wie facettenreich und vielfältig die Feuerwehr-Welt mit ihren Aufgaben und ihrer Entwicklung ist“, wirbt DFV-Vizepräsident Frank Hachemer, der im Präsidium für die Veranstaltung zuständig ist.