Wr. Feuerwehrmuseum: Die „Freiwilligen“

von | Jun 24, 2022 | aus der Geschiche, News | 0 Kommentare

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Heute wurde die Ausstellung: über die (ehemaligen) Freiwilligen Feuerwehren der Bundeshauptstadt eröffnet. OBR I. Johannes Högn und Sachgebietsleiter BR Gerald Schimpf, BA freuten sich, dieses Projekt, welches eigentlich für 2019 geplant war, nun doch realisiert zu haben. Klein aber fein gibt es ausgesuchte Exponate und Fotos der Frewilligen Feuerwehren auf Wiener Boden zu sehen.

Zum Hintergrund: Die Stadt Wien umfasste Mitte des 19. Jahrhunderts ungefähr die Bezirke 1 – 10 sowie 20. Die auf 1686 zurückgehende Berufsfeuerwehr sorgte für die Gefahrenabwehr. In den Vororten entstanden wie in ganz Österreich nach der Mitte des 19. Jahrhunderts Freiwillige Feuerwehren (zuerst 1865 Pötzleinsdorf und Simmering). Mit der Eingemeindung der heutigen Bezirke 11 – 19 (1892) und 1905 21 und 22. lagen nun 45 teils große und schlagkräfte FF in der Stadt Wien. Diese bildeten dann einen eigene Organisation: „Verband der Freiwilligen Feuerwehren der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien“. (Die BTF folgten mit einem heute noch bestehenden eigenen Verband.)

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Berufsfeuerwehr modernisiert und sollte den Brandschutz und die Gefahrenabwehr flächendeckend wahrnehmen. Daher wurden bis 1929 ein Großteil der FF aufgelöst (Entzug der Löschberechtigung) und existieren bis 1938 als (Traditions-)Vereine weiter. Neben dieser P’rofessionalisierung gab es auch politische Hintergründe wie die Auseinandersetzung des „Roten Wien“ mit den eher bürgerlichen FF.

https://www.wien.gv.at/menschen/sicherheit/feuerwehr/museum/

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