„Entscheidungswoche im Kampf gegen das Corona-Virus“

von | Mrz 1, 2020 | Einsätze, Wissen & Ausbildung | 0 Kommentare

 (Wien/OTS) – Weltweit steigen die Zahlen der nachgewiesenen Erkrankungen weiterhin stark an: Fast 87.000 Menschen sind weltweit erkrankt, davon beinahe 80.000 in China, bzw. zum allergrößten Teil in der Provinz Hubei mit der Millionenstadt Wuhan, dem Ausgangspunkt des Virus. Weltweit sind bereits 2.979 Todesfälle zu verzeichnen. 

  (Wien/OTS) – Weltweit steigen die Zahlen der nachgewiesenen Erkrankungen weiterhin stark an: Fast 87.000 Menschen sind weltweit erkrankt, davon beinahe 80.000 in China, bzw. zum allergrößten Teil in der Provinz Hubei mit der Millionenstadt Wuhan, dem Ausgangspunkt des Virus. Weltweit sind bereits 2.979 Todesfälle zu verzeichnen.

Nummer 2 bei der Ausbreitung ist derzeit Südkorea, mit besonders starken täglichen Zuwächsen und mittlerweile 3.526 nachgewiesenen Erkrankungen. Nummer 3 ist bereits Italien, mit aktuell 1.128 Erkrankungen und 29 Todesfällen. Auch in den anderen Nachbarländern Österreichs steigt die Zahl der Erkrankungen deutlich an: In der Schweiz mit 21, Deutschland mit 117 und Frankreich mit 100 belegten Erkrankungsfällen. Auch in Österreich steigt die Zahl der Erkrankten. Mit heutigem Stand (10.45 Uhr) gibt es in Österreich 14 bestätigte Fälle. Bisher wurden 1.826 Testungen auf das Corona-Virus in Österreich durchgeführt. In der gesamten EU plus GB gibt es 1.400 Erkrankungen.   Gesundheitsminister Rudolf Anschober: „Es ist nach allen Prognosen der ExpertInnen zu erwarten, dass die Zahlen der Erkrankungsfälle weiterhin ansteigen. Ermutigend ist jedoch, dass der Großteil der Erkrankungen – über 80 Prozent – einen leichten Krankheitsverlauf aufweisen. Ermutigend ist auch, dass weltweit bereits fast 40.000 am Virus Erkrankte bereits wieder gesund sind.”   Anschober erwartet, dass die nächste Woche zu einer entscheidenden Woche der Weichenstellung über die Weiterentwicklung der Ausbreitung wird.   Anschober: „Wir arbeiten deshalb alle in der gesamten Bundesregierung und den Bundesländern mit voller Kraft in einer sehr guten Teamarbeit und einer ausgezeichneten Kooperation mit den Nachbarländern und der EU an der Begrenzung der Ausbreitung. Es hat sich sehr bewährt, dass wir im Gesundheitsministerium eine eigene Task Force mit kurzen und schnellen Entscheidungswegen gegründet haben. Wir haben mit Gerry Foitik als Bundesrettungskommandanten des Roten Kreuzes einen besonders erfahrenen Sonderberater dieser Task Force und mit renommierten Persönlichkeiten der medizinischen Wissenschaft einen Beraterstab versammelt, der die zentrale wissenschaftliche Unterstützung unserer Entscheidungen darstellt.”   Sehr positiv wirken sich die am Freitag vom Gesundheitsminister unterzeichneten und seither rechtskräftigen zwei Erlässe und drei Verordnungen aus:  
Es ist auf Basis der seit einigen Wochen vorliegenden Empfehlungen nun rechtsverbindlich geregelt, in welchem Ablauf und mit welchen Maßnahmen bei Verdachtsfällen und bei Erkrankungen einheitlich von Vorarlberg bis zum Burgenland reagiert wird. Dieses Vorgehen wird von den Ländern unterstützt und getragen.   Es ist per Erlass auch geregelt, wie und in welcher Intensität die Abgrenzung von Verdachtsfällen und ihrem Umfeld erfolgen muss.   Per Verordnung wurde auch die rechtliche Basis geschaffen, falls weitergehende Maßnahmen im Rahmen des Epidemiegesetzes erforderlich sein sollten   Anschober: „Alle FachexpertInnen sagen uns, dass die Erkrankungsfälle in den nächsten Tagen weiter ansteigen werden. Wir können Österreich unter keinen Glassturz stellen. Wir werden daher die europaweit abgestimmte Strategie der Behandlung und Abgrenzung der Erkrankten und der Testung bzw Abgrenzung ihres unmittelbaren Umfeldes konsequent fortsetzen und täglich überprüfen, ob und welche weiteren Maßnahmen es braucht. Ich bin mit den GesundheitsministerInnen der EU täglich eng abgestimmt, weil wir gerade bei der Herausforderung Corona-Virus gemeinsam viel stärker sind.”   Die Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) steht den Österreicherinnen und Österreichern unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 sieben Tage in der Woche von 0-24 Uhr zur Verfügung. Derzeit langen bei der Hotline rund 2.500 Anrufe pro Tag ein.   Wer Symptome aufweist oder befürchtet, erkrankt zu sein, soll zu Hause bleiben, das Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die dort erhaltenen Anweisungen genau befolgen. Auch dort werden aktuell Tausende Anrufe pro Tag entgegengenommen und beantwortet.  

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html   www.sozialministerium.at
 
  
  
  
  
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