Großenzersdorf/N: Seit 1396 steht bereits die Stadtmauer. Überfälle von Hussiten oder Türken und Naturkatastrophen wie etwa Eis-Stöße haben ihr nichts anhaben können. Selbst beide Weltkriege hat sie fast schadlos überdauert. Doch das Ereignis am 20.01.2020 um 11:14 Uhr war ihr dann doch zu viel.
Dem Lenker eines Busses der „Wiener Linien“, war beim Einfahren in die Station „Stadtmauer“, plötzlich schwarz vor Augen geworden und die Fahrt endete in unserer historischen Stadtumfriedung.


Bei unserem Eintreffen steckte der Bus in der Mauer, der Fahrer war verletzt und konnte bedingt durch die verzogene Lenkerkabine das Fahrzeug nicht verlassen. Drei weibliche Fahrgäste wurden ebenfalls verletzt und mussten von Mitarbeitern der nahen Rot Kreuz Dienststelle erst versorgt werden.
Die Bergung des Großraumbusses stellte sich sehr kompliziert dar, denn das gesamte Gefährt war einerseits manövrierunfähig und andererseits drohten die Reste der Stadtmauer sowie das Gebäude dahinter einzustürzen.


Ein Großaufgebot an Hilfskräften war Notwendig:
Die Feuerwehr Groß-Enzersdorf mit 28 Mitgliedern und 8 Fahrzeugen.
Das Rote Kreuz Groß-Enzersdorf mit 4 Fahrzeugen und 12 Mitarbeitern,
die uns dankenswerterweise auch gleich mit Tee versorgten.
Die Kollegen der Polizeidienststelle Groß-Enzersdorf mit 7 Mann/Frau und 4 Fahrzeugen.
Viele Mitarbeiter der Wiener Linien sowie 2 Mann der Wiener Netze zwecks Stromfreischaltung.
Die Belegschaft des Bauhofes der Stadtgemeinde Groß-Enzerdorf mit Lastwägen, Radladern
und Kehrmaschinen.

E. Herney

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