Seit ca. 15:00 Uhr befinden sich fünf Feuerwehren (Kleinzell, Ramsau und Rainfeld aus dem Bez. Lilienfeld sowie Rohr im Gebirge Bezirk Wr. Neustadt und Schwarzau, Bezirk Neunkirchen, bei einem Waldbrand im Grenzgebiet zwischen Kleinzell und Rohr im Einsatz!

Es brennen ca. 2 Hektar in ca. 1300 bis 1400 Metern Seehöhe auf Kleinzeller Gebiet im Gipfelbereich. 

Weitere Tanklöschfahrzeuge wurden soeben der Feuerwehren Hainfeld, Wiesenfeld und St. Veit angefordert. die Flugdienstbasisgruppe Süd ist ebenfalls alarmiert um mit dem Hubschrauber des BMI Löscharbeiten durchführen zu können.

Unwegsames Gelände, ein Anfahrtsweg von fast einer Stunde, keine Telefonverbindung und schlechte Funkverbindung sowie starker Wind behindern die Löscharbeiten.

UPDATE 7.7.:

Noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit konnte die Einsatzleitung der FF Kleinzell das Brand Aus beim Waldbrand am Buchenschopf verkünden. 120 Feuerwehrmitglieder aus 3 Bezirken kämpften am Samstag dem 6. Juli 2019 stundenlang gegen die Flammen in ca. 1300 Meter Seehöhe im Gemeinde-Grenzgebiet zwischen Kleinzell und Rohr im Gebirge. Unwegsames Gelände, ein Anfahrtsweg von fast einer Stunde, keine Telefonverbindung und schlechte Funkverbindung sowie starker Wind behinderten die Löscharbeiten.

Auf rund zwei Hektar brannte aus bisher unbekannter Ursache das Unterholz, ein Übergreifen auf die Stämme und danach die Wipfel konnte durch das zeitgerechte Umschneiden der dürren Bäume verhindert werden.

Nachdem die Erstalarmierten Kräfte der Feuerwehren Kleinzell, Ramsau und Rainfeld um 14:25 Uhr nach der ersten Lageerkundung zu wenig erschienen, wurden die Feuerwehren Rohr im Gebirge, Bezirk Wr. Neustadt und Schwarzau aus dem Bezirk Neunkirchen nachalarmiert. Auch ein Hubschrauber des Innenministeriums wurde zur genauen Lageerkundung ins Einsatzgebiet geordert. Indem vor allem der lange Anfahrtsweg von ca. 45 Minuten ein großes Problem darstellte, wurde die Flugdienst-Basisgruppe Süd alarmiert um mit dem BMI-Hubschrauber Wasser über dem Brandherd abwerfen zu können. In einer zweiten Welle wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge nachalarmiert um mit einem Tankwagen-Pendelverkehr Wasser bis ins Einsatzgebiet bringen zu können.

Mit 1060 Meter Zubringleitung, aufgeteilt in drei Leitungen von 2 Seiten, wurde danach von einem Waldweg aus das Wasser bis zum Einsatzort befördert.

Insgesamt wurden mit dem Tankwagen-Pendelverkehr 110.000 Liter Wasser von Tal auf den Berg befördert. Zusätzlich flog der Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres 9 Flüge mit Löschwasser um es über dem Brandherd abzuwerfen.

120 Einsatzkräfte der Feuerwehren mit 18 Fahrzeugen waren dabei im Einsatz.

Über die Nachstunden wurde eine Nachtwache eingerichtet die laufend mit einer Wärmebildkamera das Brandgebiet beobachtet und aufkommende Glutnester sofort ablöschen. Dazu wurde ein Tanklöschfahrzeug und eine Zubringleitung vor Ort belassen.

In den ersten Stunden dieser Nachtwache mussten rund 30 solche Glutnester abgelöscht werden.

Fotos: BI Werner Planer, FF Wiesenfeld und BI Ing. Roman Freilinger, FF St. Veit/Gölsen

HBI Christian Teis

tatio

Web:    http://www.bfkdo-lilienfeld.at 
               http://www.lflb2019.at

                 

Im Einsatz:

FF Kleinzell

FF Ramsau

FF Rohr im Gebirge

FF Schwarzau

FF Rainfeld

FF Hainfeld

FF Wiesenfeld

FF St. Veit/Gölsen

Bezirkspolizeikommando Lilienfeld

ein Hubschrauber BMI

HBI Christian Teis

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