Waldbrand in Strasshof

von | März 15, 2026 | Einsätze | 0 Kommentare

  • auf facebook teilen
  • Pinterest
  • LinkedIn
  • Tumblr

Am Abend des 14. März 2026 wurden die Feuerwehren Strasshof an der Nordbahn und Deutsch-Wagram  um 17:27Uhr zu einem Vegetationsbrand im Waldbereich nahe der Mathias-Geier-Straße in Strasshof alarmiert.Bereits während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war das Ausmaß des Brandes deutlich sichtbar. Eine größere Rauchsäule sowie Flammen im Bereich der Vegetation ließen auf ein ausgedehntes Brandgeschehen schließen. Aufgrund der raschen Brandausbreitung und der Größe der betroffenen Fläche entschied sich der Einsatzleiter frühzeitig für eine umfassende Nachalarmierung weiterer Kräfte.

Zur Unterstützung wurden daher die Feuerwehren Gänserndorf, Schönkirchen-Reyersdorf und Bockfließ – in deren Einsatzgebiet sich der Großteil der Brandfläche befand – nachalarmiert. Zusätzlich wurde das Drohnenteam des Bezirks Gänserndorf der Feuerwehr Matzen angefordert, um mittels Luftaufklärung einen besseren Überblick über die Brandausbreitung sowie mögliche Glutnester zu erhalten.

Beim Eintreffen der Kräfte stellte sich heraus, dass auf einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern trockene Vegetation in Brand geraten war. Aufgrund der trockenen Bodenverhältnisse und des vorhandenen Bewuchses bestand die Gefahr einer weiteren raschen Ausbreitung.

Umgehend wurden umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Der Brand wurde von zwei Seiten gleichzeitig bekämpft, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und das Feuer möglichst rasch einzudämmen. Insgesamt kamen dabei acht C-Strahlrohre, ein mobiler Wasserwerfer, mehrere Löschrucksäcke sowie verschiedene Kleinlöschgeräte zum Einsatz. Parallel dazu unterstützte das Drohnenteam mit Luftbildern, wodurch Glutnester rasch lokalisiert und gezielt abgelöscht werden konnten.

Durch das koordinierte Vorgehen der eingesetzten Feuerwehren gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und schließlich vollständig abzulöschen. Anschließend wurden die betroffenen Bereiche sorgfältig kontrolliert und verbliebene Glutnester beseitigt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Im Einsatz standen sechs Feuerwehren mit 97 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten konnten die eingesetzten Kräfte wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Michael Bäck, BSB

https://bfkdo-gf.at

Pin It on Pinterest

Share This

Share This

Share this post with your friends!

Share This

Share this post with your friends!