Kurz nach 17:00 Uhr meldeten zahlreiche Notrufteilnehmer der Einsatzzentrale Villach Stadt eine starke Rauchentwicklung in der Villacher Innenstadt.Schon auf der Anfahrt erkannten unserer ersten Kräfte, dass es sich um einen größeren Brand handeln muss, daraufhin wurde Alarmstufe 3 ausgelöst und weitere Feuerwehren alarmiert.

Als wir eintrafen, hatten sich viele Mitarbeiter und Kunden der unmittelbar angrenzende Firmen und des betroffenen Betriebes schon in Sicherheit bringen können.

Durch diesen Umstand konnten wir uns sofort auf die Brandbekämpfungsmaßnahmen konzentrieren und bildeten dabei mehrere Einsatzabschnitte, so Einsatzleiter HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

Da im Nordöstlichen Bereich der Betriebsanlage der Brand auf die direkt angrenzenden Gebäude überzugreifen drohte wurde zusätzlich die Feuerwehr Velden mit der Teleskopmastbühne nachalarmiert.

Nachdem durch die zusätzlich alarmierten Feuerwehren die Löschwasserversorgung über mehrere Hydranten sichergestellt war, wurde mittels Löschschaum der Angriff weiter vorangetrieben.

Diese Brandbekämpfungsmaßnahmen gestalteten sich äußerst schwierig, zumal das Lager randvoll mit Autoreifen, welche eine besondere Brandlastdarstellen, gefüllt war.

Durch die Hitzeeinwirkung brachen einige Teile der Dachkonstruktion ein und erschwerten so die Brandbekämpfung.

Nach rund einer halben Stunde zeigte der massive Löschangriff Wirkung. Gleichzeitig wurden mit mehreren Hochleistungslüftern der Brandrauch aus dem Lagerbereich gedrückt.

Insgesamt wurden rund 1200 Liter Mehrbereichsschaummittel, rund 800 Meter Schlauchleitung und 80 Atemluftflaschen verbraucht bzw. eingesetzt.

Durch die Kräfte der Polizei wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt und der Verkehr umgeleitet.  Ein Team des Roten Kreuzes stand während der Löscharbeiten für etwaige Versorgungen in Bereitschaft. 

Bürgermeister Günter Albel eilte ebenso zur Einsatzstelle und erkundigte sich über den Verlauf der Löscharbeiten und der allgemeinen Einsatzsituation.

Insgesamt standen seitens der Hauptfeuerwache 13 Fahrzeuge und rund 56 Frauen und Männer gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Velden, Judendorf, Vassach, Perau, Zauchen Drobollach, Pogöriach, St. Martin, St. Niklas, St. Magdalen, Völkendorf und Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Andreas Stroitz im Einsatz.

 Derzeit steht die Hauptfeuerwache mit 11 Kameraden vor Ort für die Brandwache im Einsatz.

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