Am Samstag, 27. Juni, knapp vor 16 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf ein, dass ein Brand im Freien auf das Haus übergegriffen hat. Die Bewohner des Hauses waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, Anrainer hatten das Feuer bemerkt. Als örtlich zuständige Wehr wurde die Stadtfeuerwehr Gloggnitz alarmiert, welche erste Löschmaßnahmen setzte. Sofort wurden auch weitere Feuerwehren nachalarmiert. „Der leichte Wind trieb das Feuer weiter in den Dachstuhl. Nach Eintreffen der weiteren Kräfte wurde über einen Innenangriff versucht, die Dachluke zu finden“, schildert Einsatzleiter Roland Zenz die ersten Minuten. Eine Schrecksekunde gab es, als auf der Terrasse eine bereits heiße Gasflasche entdeckt wurde. Um ein Bersten zu vermeiden, wurde diese gekühlt und dann in den Swimmingpool der Nachbarn verbracht, um eine nachhaltige Kühlung zu gewährleisten.
Mit Hilfe der Drehleiter Gloggnitz wurde über die Dachfläche ebenfalls ein Löschangriff gestartet. Die umfassenden Arbeiten zeigten Wirkung und das Feuer konnte eingedämmt zu werden. Mittlerweile haben sich auch die Bewohner eingefunden und trotz des Schrecks gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Zenz: „Eine der Katzen konnte gerettet und den glücklichen Besitzern übergeben werden“. Das Feuer wie auch die Außentemperaturen forderten vor allem die Atemschutztrupps, die schweißüberströmt waren. Knapp vor 18 Uhr konnte das vorläufige „Brand Aus“ gegeben werden. Bei einer Kontrolle der Räumlichkeiten konnten dann im Keller auch bei beiden anderen Katzen gefunden werden.
Mittlerweile haben Brandermittler der Polizei die Arbeit aufgenommen, um die Brandursache zu klären. Insgesamt standen zehn Feuerwehren mit 78 Mitgliedern und 20 Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls im Einsatz standen Mitglieder des Roten Kreuz Gloggnitz und der Polizeiinspektion Gloggnitz. Während der Löscharbeiten war der Bereich der Wiener Straße für den Verkehr gesperrt.
Text & Foto: FF Gloggnitz Stadt/Gerhard Brandtner



