Alles andere als gut verlief der Samstagabend für einen Fahrzeuglenker ausder Steiermark (Bezirk Bruck – Mürzzuschlag). Während der Fahrt begann seinFahrzeug auf der Semmering Schnellstrasse (S6) Richtung Wien zu rauchen.Zwischen Gloggnitz und Neunkirchen hielt er am Pannenstreifen an und verliesdas Fahrzeug.

In der Zwischenzeit gingen zahlreiche Notrufe in derBezirksalarmzentrale Neunkirchen ein, dass auf der S6 ein Fahrzeug brennt.Die Stadtfeuerwehr Gloggnitz wurde vom Disponenten mit dem Meldebild B1Autobahn Fahrzeugbrand auf die S6 alarmiert. Beim Eintreffen vom erstenFahrzeug der Stadtfeuerwehr Gloggnitz stand das Fahrzeug bereits zum größtenTeil in Vollbrand. Der Lenker in sicherem Abstand entfernt. Unter Umluftunabhängigen Atemschutz konnte das brennende Fahrzeug rasch abgelöschtwerden. Für die Lösch und Einsatztätigkeiten wurde von der Autobahnpolizeider rechte Fahrstreifen gesperrt. Trotz umfangreicher Absicherung mitmehreren Blaulichtfahrzeugen, Faltsignal, Warnblitzer und Verkehrsleitkegelgab es mehrere brenzlige Situationen für die Einsatzkräfte. Zahlreiche Pkw,Lkw und Reisebuslenker „bretterten“ im wahrsten Sinne an der Unfallstellevorbei, als würden sie verfolgt werden! Eine lebensgefährliche Situation fürdie Einsatzkräfte der Feuerwehr, welche die Löscharbeiten zu 100 Prozent inihrer Freizeit freiwillig verrichteten, so Einsatzleiter Thomas Rauch! NachAbschluss der Löscharbeiten wurde der ausgebrannte Pkw mittels Last geborgenund von der S6 verbracht. Innerhalb einer Stunde konnte der brennende Pkwgelöscht, verladen und die S6 wieder frei gegeben werden.
Erst vor rund 4 Wochen geriet auf der S6 Richtung Semmering bei Gloggnitzein Reisebus in Brand. Damals war es dem courachierten Eingreifen mehrererLkw Lenker, welche mit tragbaren Feuerlöschern eingriffen zu verdanken, dassder Brand des Reisebus noch im Anfangsstadium gelöscht werden konnte.  Beimheutigen Fahrzeugbrand zeigte sich leider genau das Gegenteil. Trotz dem inVollbrand stehenden Pkw sowie der starken Sichtbehinderung auf der S6 durchden dichten Rauch, blieb lediglich ein Fahrzeug an der Unfallstelle stehen,und bot dem Lenker Hilfe an, so Rauch!

Patrik Lechner

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