Am Donnerstagabend, dem 13. November, kam es in der Mühle in Ernstbrunn zu einem schweren Arbeitsunfall. Zwei Arbeiter wurden bei Tätigkeiten in einer Getreidebox von nachrutschendem Getreide verschüttet. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn, der Polizei sowie des Roten Kreuzes standen in einem umfangreichen Rettungseinsatz. Der erste Arbeiter konnte rasch befreit werden. Während der weiteren Maßnahmen wurde auch der zweite Verschüttete lokalisiert. Die Feuerwehrkräfte versuchten unter erheblicher körperlicher Belastung, den Mann freizuschaufeln. Das Getreide verhielt sich wieTreibsand und erschwerte die Rettungsarbeiten erheblich. Mithilfe von Pfosten und Spineboards gelang es schließlich, den Mann aus der Getreidebox zu ziehen.
Im Freien leiteten Feuerwehr und Rettung umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Trotz des schnellen und professionellen Einsatzes aller Beteiligten konnte der junge Arbeiter nicht gerettet werden.
Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn mit drei Fahrzeugen und zwanzig Einsatzkräften sowie die Polizei Ernstbrunn mit zwei Beamten. Das Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen, einem Bezirkseinsatzleiterfahrzeug und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Insgesamt waren sechs Sanitäter sowie eine Notärztin im Einsatz.
Die Einsatzkräfte wurden nach dem Abschluss der Arbeiten betreut, da der Einsatz sowohl körperlich als auch psychisch sehr belastend war. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Schwerer Arbeitsunfall in der Ernstbrunner Mühle | FF Ernstbrunn
Christian LUDWIG








