Werkstatt und Schuppen in Vollbrand, Gasflaschen im Gebäude
139 Mann von mehreren Feuerwehren im Einsatz. Am Donnerstag Abend, den 25. April wurde die Feuerwehr Golling um 21:55 Uhr zu einem Brand in die Bluntaustraße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge standen eine Garage sowie ein Holzschuppen bereits in Vollbrand. Bei Alarmstufe 3 standen die Feuerwehren Golling, Kuchl, Scheffau und Oberalm mit 139 Mann im Einsatz.

Der eintreffende Einsatzleiter stellte sofort nach einer ersten Erkundung eine enorme Gefährdungslage für die sehr nahe angrenzenden Wohnhäuser fest, starker Wind sorgte zudem für massiven Funkenflug. Aus diesem Grund wurden sofort die benachbarten Feuerwehren Kuchl und Scheffau mit Alarmstufe 3 zur Unterstützung angefordert.

Die ersten Maßnahmen durch die Kräfte der Feuerwehr Golling waren klar auf den Schutz der angrenzenden Wohnhäuser ausgerichtet, hierzu wurden 3 C- und 2 HD-Rohre vorgenommen. Parallel dazu erfolgte ein Löschangriff von der West- und Ostseite auf das Brandobjekt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Einsatzleiter von Bewohnern informiert, dass sich im Werkstattgebäude Gasflaschen befinden. Daher wurde sofort ein weiterer Atemschutztrupp der Feuerwehr Golling zur Bergung der Flaschen aus dem Gefahrenbereich eingesetzt. Neben Sauerstoff- und Propangasflaschen wurde dabei auch eine explosionsgefährdete Acetylengasflasche aus dem unter Vollbrand stehenden Gebäude geborgen. Sämtliche Gasflaschen wurden zum nahe gelegenen Ufer der Salzach zur dauerhaften Kühlung verbracht. Aufgrund der Komplexität und Intensität des Brandgeschehens wurden 2 Einsatzabschnitte (West und Ost) gebildet und von OFK Golling sowie OFK-Stellvertreter Golling geführt.

In der Zwischenzeit wurden 2 Saugstellen im Bereich der Salzachbrücke errichtet, um die Wasserversorgung sicher zu stellen, die inzwischen eingetroffenen Kräfte der Feuerwehren Kuchl und Scheffau errichteten weitere Wasserentnahmestellen. Da die nachbarlichen Wohnhäuser mittlerweile geschützt werden konnten, wurde ein umfassender Löschangriff unter Atemschutz auf beide brennenden Gebäude durchgeführt. Dazu kamen von den Feuerwehren Golling, Kuchl und Scheffau insgesamt 15 Angriffsleitungen zum Einsatz, Bühne Golling nahm die Brandbekämpfung zusätzlich von oben auf. Dieser massive Löschangriff zeigte letztendlich rasch Wirkung und so konnte nach rund 30 Minuten „Brand aus“ gemeldet werden. Die ebenfalls eingetroffenen Kräfte von Polizei und Rotem Kreuz nahmen parallel zum Einsatzgeschehen vor Ort Ihre Arbeit auf, das Einsatzleitfahrzeug Kommando Tennengau der FF Oberalm übernahm die Kommunikations- und Dokumentationsaufgaben. BFK und AFK Tennengau unterstützen in weiterer Folge die Einsatzleitung vor Ort.

Abschließende Arbeiten waren das teilweise Öffnen der Dachkonstruktion, um Nachlöscharbeiten durchzuführen, sowie das Ablöschen von letzten Glutnestern in den Gebäuden.

Nach 1,5 Stunden konnten die Kräfte der Feuerwehren Kuchl , Scheffau und Oberalm aus dem Einsatz heraus gelöst werden, die Feuerwehr Golling konnte den Einsatz nach 4 Stunden um 02:00 Uhr Nachts beenden.

Die Brandursachenermittlung nahm vor Ort die Erhebungen auf, der Sachschaden an den Gebäuden ist erheblich.

Im Einsatz standen:
Feuerwehr Golling: 6 Fahrzeuge, 45 Mann
Feuerwehr Kuchl: 4 Fahrzeuge, 42 Mann  
Löschzug Jadorf: 1 Fahrzeug, 9 Mann
Feuerwehr Scheffau: 4 Fahrzeuge, 36 Mann
Feuerwehr Oberalm, 1 Fahrzeug, 5 Mann
BFK + AFK Tennengau, 2 Fahrzeuge
Weiters: Rotes Kreuz, Polizei, Brandursachenermittlung, Presse


mehr in der nächsten Ausgabe!

Weitere Infos:
www.feuerwehr-golling.at

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