Am 21.01.2026, wurden gegen 22:25 Uhr fünf Feuerwehren zu einem Brand in einem Ferienhütte in Hart im Zillertal alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war der Feuerschein aus dem Talboden deutlich sichtbar. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Beherbergungsbetrieb, sondern um eine abgelegene Ferienhütte handelte.
Dazu berichtet die Polizei: Der 84-jährige deutsche Pächter der Hütte befand sich in der Stube und wurde durch das Signal eines Brandmelders auf das Feuer aufmerksam. Bereits im Gang nahm der Mann starke Rauchentwicklung wahr, die ihren Ursprung im Badezimmer zu haben schien. Beim Öffnen der Badezimmertür schlugen ihm Flammen entgegen. Er versuchte, das Feuer mit einem Gartenschlauch zu löschen, was ihm jedoch nicht gelang. Im Anschluss konnte er die Hütte noch selbstständig verlassen. Die Besitzerin, die in Sichtweite der Hütte wohnt, hatte zwischenzeitlich den Notruf abgesetzt.
Schwieriger Einsatz
In Zusammenarbeit mit der Polizei konnte rasch festgestellt werden, dass sich keine Personen im Objekt befanden und keine Gefahr für Menschen bestand. Das Brandobjekt lag rund 200 Meter unterhalb der Straße in steilem Gelände, wodurch der Zugang für die Einsatzkräfte erschwert war. Zusätzlich war die Zufahrt aufgrund der schmalen Straße nur eingeschränkt möglich.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Lage des Objekts schwierig. Die Wasserversorgung wurde über eine Relaisleitung mit mehreren Pumpen und Fahrzeugen sichergestellt. Das Löschwasser wurde aus einem Bach angesaugt sowie zusätzlich aus dem örtlichen Hydrantennetz entnommen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verhinderung eines Brandübergriffs auf den angrenzenden Wald.
Nach den ersten Löscharbeiten wurde das Objekt mit einem Bagger abgetragen und anschließend kontrolliert abgelöscht, um verbliebene Glutnester zu beseitigen.
Einsatzende war gegen 03:30 Uhr
Im Einsatz standen fünf Feuerwehren mit 150 Einsatzkräfte und 19 Fahrzeuge:
Hart im Zillertal, Fügen, Bruck am Ziller, Schlitters, Uderns
Marcel Kreidl, Florian und Marcel Galler
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