Der Waldbrandzug des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld, bestehend aus den Feuerwehren Bischoffeld, Apfelberg, St. Lorenzen, Großlobming, Sachendorf, Flatschach, Spielberg und St. Margarethen rückte am Mittwoch, dem 30. April, erneut zu dem rund 70 Hektar großen Waldbrand nach Eisbach Rein gemeinsam mit der Bergrettung Knittelfeld aus. Nach dem bereits fordernden Ersteinsatz am 27. April standen die Einsatzkräfte auch diesmal vor schwierigen Bedingungen im steilen Gelände.
Zu den Hauptaufgaben zählten vor allem das Herstellen eines zuverlässigen Wasserbezuges sowie das gezielte Bekämpfen zahlreicher Glutnester. Besonders herausfordernd gestaltete sich dabei die Brandbekämpfung im Waldboden: Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, musste dieser großflächig per Hand umgegraben und anschließend gründlich abgelöscht werden.
„Nur durch das manuelle Umgraben des Waldbodens und dem genauen Lokalisieren durch das Wärmebild der Drohne konnten wir die Glutnester effektiv erreichen und den zugewiesenen Einsatzabschnitt vollständig löschen“, erklärte der KHD-Kommandant des Bereiches Knittelfeld, Abschnittsbrandinspektor Andreas Hopf.
Brandrat Harald Pöchtrager zeigte sich wie Abschnittsbrandinspektor Andreas Hopf und Oberbrandinspektor Peter Hopf am Abend tief beeindruckt von der Ausdauer und Einsatzbereitschaft der Mannschaft. Die Feuerwehrleute standen bereits seit 04:30 Uhr früh im Einsatz und leisteten unter schwierigen Bedingungen intensive Arbeit, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Fotos: Thomas Zeiler




