Dachstuhlbrand in Drobollach

von | Mai 1, 2026 | Einsätze | 0 Kommentare

Gegen 13:30 Uhr wurde die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der FF Perau sowie der örtlich zuständigen Feuerwehr Drobollach zu einem Dachstuhlbrand im Stadtteil Drobollach alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Brandort wurden diese bereits vom Hausbesitzer erwartet. Dieser hatte zuvor versucht, den sich bereits im Dachstuhl ausbreitenden Brand mit zwei Handfeuerlöschern zu bekämpfen, jedoch ohne Erfolg. Im Zuge der ersten Erkundung konnten im Inneren des Dachstuhls bereits offene Flammen festgestellt werden, zudem war eine massive Rauchentwicklung aus dem Dach sichtbar.

Unverzüglich wurde ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz mit mehreren Löschleitungen eingeleitet. Parallel dazu erfolgten über die Drehleiter sowie den Hubsteiger der Hauptfeuerwache Löschmaßnahmen von außen, ebenfalls unter schwerem Atemschutz.

Zu Beginn des Einsatzes war das genaue Ausmaß der Brandausbreitung im Dachstuhl unklar, berichtet OBI Martin Regenfelder, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach. Aus diesem Grund wurden über Schiebe- und Steckleitern zusätzliche Atemschutztrupps auf das Dachentsandt. Diese öffneten mittels Rettungskettensägen die Dachhaut, um gezielt von außen Löschmaßnahmen durchführen zu können.

In kurzen Abständen wurden weitere Feuerwehren wie die FF-Maria Gail, die FF St. Niklas und die FF Faak am See mit zusätzlichen Atemschutzträgern nachalarmiert sowie Vollalarm für die Hauptfeuerwache Villach ausgelöst.

Der ebenfalls alarmierte Störungsdienst der KELAG schaltete die Stromversorgung des Gebäudes ab, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten.

Während des laufenden Einsatzes übernahm die FF Vassach die Einsatzbereitschaft für das gesamte Stadtgebiet von Villach.

Nach rund eineinhalb Stunden zeigte der kombinierte Innen- und Außenangriff Wirkung. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude sowie auf weitere Teile des Wohnhauses konnte erfolgreich verhindert werden, so OBI Regenfelder weiter.

Die Polizei Villach hat gemeinsam mit der Brandverhütungsstelle Kärnten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das betroffene Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar.

Im Einsatz standen die oben erwähnten Feuerwehren mit insgesamt 17 Fahrzeuge und rund 90 Einsatzkräften unterstützt vom Roten Kreuz, der Polizei sowie dem Störungsdienst der KELAG.

F

HBM Scharf Alexander

www.feuerwehr-villach.at

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