Zimmerbrand in einem Mehrparteienwohnhaus in Wien-Meidling

von | Jan 28, 2022 | Einsätze | 0 Kommentare

Bei einem Zimmerbrand in einem Mehrparteienwohnhaus in Wien-Meidling werden drei Personen leicht verletzt. Eine Person wird vom Brandrauch in ihrer Wohnung eingeschlossen und droht in Panik aus dem 4. Stock zu springen. Das Feuer brach aus unbekannter Ursache in einer Wohnung im 2. Stock eines Bauteils immHinterhof des Gebäudes aus. Der Wohnungsinhaber konnte die Wohnung rechtzeitig verlassen, die Wohnungstüre blieb aber offen stehen und dichter Rauch drang ins Stiegenhaus ein. Der Brand entwickelte sich dermaßen schnell, dass Flammen und Rauch aus Fenstern der Brandwohnung austraten und kurz darauf auch aus der offenen Eingangstüre ins Stiegenhaus. Zahlreiche Personen wurden darauf aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr.


Die Feuerwehrleute begannen sofort, den Brand mit zwei Löschleitungen unter Atemschutz von
innen und im Außenangriff zu bekämpfen. Aus einem Fenster im 4. Stock drang – aufgrund einer
offenstehenden Wohnungstüre – dichter Rauch, eine Person stand am Fenster, machte panisch auf
sich aufmerksam und war kurz davor, in die Tiefe zu springen. Während ein Feuerwehrmann
beruhigend auf diese Person einwirkte, wurde ein Sprungkissen unterhalb des Fensters aufgebaut.
Die Person konnte aber rasch über das verrauchte Stiegenhaus mit einer Brandfluchthaube in
Sicherheit gebracht werden, wie auch weitere vier Personen aus anderen Wohnungen des Hauses.
Bei dem Brand wurden drei Bewohnerinnen leicht verletzt. Die Patientinnen wurden durch die
Teams der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und anschließend hospitalisiert. Weitere
Bewohner*innen des Hauses wurden durch die Sonder-Einsatz-Gruppe der Berufsrettung Wien
betreut.


Noch während der Brandbekämpfung wurde das Stiegenhaus mit einem Hochleistungslüfter
belüftet und in weiterer Folge sämtliche Wohnungen des Gebäudes kontrolliert, ob Brandrauch
eingedrungen war. Brandgut wurde aus der Brandwohnung ausgeräumt und im Freien endgültig
abgelöscht. Die Brandursache wird vom Landeskriminalamt Wien untersucht.

Brandrat Gerald Schimpf BA

Internet: www.feuerwehr.wien.at

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