Kärnten, 29. Juni 2018  – Heute, um 10:26 Uhr, stürzte eine „Alouette“ III des Österreichischen Bundesheeres in der Nähe der Wolayer Hütte in Kärnten ab. Der Hubschrauber ging dabei in Flammen auf. Die vierköpfige Besatzung konnte sich unverletzt retten. Der Hubschrauber war zum Personal- und Materialtransport beim Sicherungsanlagenbau am Plöckenpass im Einsatz. Beim Landeanflug auf die Wolayer Hütte geriet die „Alouette“ III in Turbulenzen, hat mit allen drei Rädern hart aufgesetzt und kippte um. Der Pilot und drei weitere Besatzungsmitglieder konnten die Maschine verlassen. Der Hubschrauber fing in Folge der harten Landung Feuer.

Dem Piloten und der Besatzung geht es gut. Sie befinden sich auf der Wolayer Hütte und werden psychologisch betreut und medizinisch untersucht. Das Bundesheer hat eine Flugunfall-Untersuchungskommission gebildet, die aus einem Flugsicherheitsoffizier, einem Arzt, einem Meteorologen, einem Jurist, einem Flugbetriebsleiter und weiteren Experten besteht. Die Kommission ist vor Ort und hat mit ihrer Arbeit begonnen.

Der Pilot der Maschine, ein 37-jähriger Hauptmann aus Kärnten, verfügt über eine Einsatzerfahrung von über 2.600 Flugstunden im In- und Ausland und gilt als besonders hochgebirgserfahren.Die „Alouette“ III ist ein leichter Verbindungs- und Transporthubschrauber, besitzt einen Dreiblatt-Haupt- und Heckrotor, ein unverkleidetes Turbinentriebwerk und ein Räderfahrwerk.

www.bundesheer.at

Symbolfoto FO

 

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