Simmering-Enkplatz: Vorläufiges Ergebnis der Brandermittlungen

von | Mai 29, 2019 | Einsätze | 0 Kommentare


Die Rauchsäule war weit sichtbar


Die Untersuchungen am Brandplatz infolge des Großbrands in Simmering sind nun abgeschlossen. Die Ermittler der zentralen Brandermittlung (LKA) der Wiener Polizei wurden bei den umfangreichen Arbeiten auch von Sachverständigen des Bundeskriminalamts (.BK) unterstützt.


Nach Abschluss der Untersuchungen vor Ort, sowie zahlreichen Befragungen und Vernehmungen steht – wie bereits kommuniziert – fest, dass mit Sicherheit keine absichtliche Herbeiführung des Brandes vorliegt. Auch für eine fahrlässige Brandinitiierung fanden sich keinerlei Hinweise.
Die Brandausbruchsstelle konnte auf wenige Quadratmeter in einem Zimmer in einer Wohnung in einem oberen Stockwerk eingegrenzt werden. In diesem Bereich waren sowohl entsprechende Elektro-Einrichtungen, als auch Altbatterien, die aus Umweltschutzgründen gesammelt worden waren, sowie ein älterer Laptop mit entsprechender Tiefenentladung gelagert.
Bei Elektroinstallationen ist eine punktuelle Kontakterwärmung in Betracht zu ziehen. Auch ein Erwärmungsvorgang im Zusammenhang mit Halogenbeleuchtungskörpern scheint plausibel. Bei Batterien und Akkus, insbesondere bei Lithium-Ionen-Zellen, besteht vor allem bei Beschädigung oder bei Tiefenentladung potentielle Brandgefahr.
Als Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen wird von einer dieser technischen Möglichkeiten als Brandursache ausgegangen.


Presseaussendung
vom 29.05.2019, 11:02 Uhr

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